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Gipfel: Cima della Laurasca, 2195 m

AndréTT

Route: Fondo li Gabbi – Le Cascine – Le Fornaci – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Cima della Laurasca – Biv. Scaredi – La Balma – A. Boschelli – A. Portaiola – In la Piana

Fondo li Gabbi – Le Cascine – Le Fornaci – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Cima della Laurasca – Biv. Scaredi – La Balma – A. Boschelli – A. Portaiola – In la Piana
Alpine Wanderung
1235 m
8.0 Stunden
Zufahrt:
Von Osten über die Autobahn A2 bis Ausfahrt Bellinzona-Süd. Von dort ostwärts nach Locarno. Am Ende des Tunnels benutzt man Ausfahrt Solduno Richtung Intragna. Durchs Centovalli auf schmaler, kurvenreicher Straße über die Grenze bei Cámedo und weiter auf italienischer SP 337 ins Val Vigezzo über Re bis Malesco (764 m). Wer von West (Domodossola) anreist, fährt auf der SP 337 ostwärts über S. Maria Maggiore dorthin. Ab hier fährt südwärts man die 6 km lange schmale Via Laurasca südwärts ins Valle Loana bis Fondo li Gabbi (Fondighebbi). Am Ende der Teerstraße befindet sich an linker Seite ein kleiner geteerter Parkplatz unmittelbar vor dem Rifugio Laurasca (1249 m). Oder man biegt 20 m davor rechts ab in unbefestigte Fahrstraße und fährt 60 m weiter zum großen Schotterparkplatz am linken Ufer des Torrente Loana.
Route: (Schwierigkeit: T 4-):
Vom Parkplatz läuft man über die Fußgängerbrücke links neben der gepflasterten Bachfurt zur Siedlung Le Cascine (5 min.). Beim dortigen Wegweiser (1253 m) hält man sich halb links und wandert vor der Taverne „Agriturismo Valle Loana“ (Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit) rechts an kleiner Kapelle vorbei südwärts (Richtung Alpe Scaredi) entlang des Loana-Baches. Vom Wegweiser geradeaus (ostwärts) führt der Bergweg M10 hinauf zur Bocchetta di Cavalla (1840 m), bzw. zum Pizzo Stagno (2183 m). Auf diesem kommt man von der Alpe Bondolo (1572 m) zurück, wenn man den Rückweg über die Bocchetta di Val und durch das Valle del Rio Bondolo wählt. Der rot-weiß signalisierte Verbindungsweg zwischen der Alpe Bondolo zur B’tta Cavalla ist in keiner der o.g. Karten eingezeichnet. Jedoch in der Wanderkarte beim Wegweiser. Weiter südwärts stößt dann von links der Wanderweg M14 vom Parkplatz am Rifigio Laurasca zu (30 min.). Beide Wege sind identisch mit dem Sentiero della Grande Traversata delle Alpi (GTA). Über Felssteintreppen gelangt man in 5 min. hinauf zu den ehemaligen Kalk-Brandöfen von Le Fornaci della Calce (1350 m). Ein Kalkofen wurde restauriert. Schaubilder informieren darüber. Neben einer Picknickbank sprudelt ein Brunnen in ausgehölten Baumstamm. Das breite, flache Tal ist zu Ende und es beginnt der Aufstieg links vorbei an einem kleinen Wasserfall und einem Wasserschacht weiter in südliche Richtung. Naturteppen führen über eine schräge Felsplatte mit Seilgeländer zur Alpe Cortenuovo (1 Std.) auf einer Wiesenebene. Beim Wegweiser (1793 m) beginnt der alpine Steig (Schwierigkeit: EE) M12 über Cimone di Straolgio (2162 m) zum Pizzo Stagno und zur B’tta di Vavalla, welcher in o.g. Karten nicht eingezeichnet ist. Man hält sich jedoch halb links Richtung Alpe Scaredi und bleibt auf dem Wanderweg M14. Geradeaus käme man ebenfalls dorthin, jedoch über die Cappella di Terza (1859 m) auf dem Bergsattel (5 min. länger). Nach 10 min. erreicht man die Alpe Scaredi (1842 m) mit der im Jahr 2000 gebauten steinernen Selbstversorger-Hütte, dem Bivacco Parco Nazzional Val Grande. Davor steht eine auf Felsstein stehende, geschnitzte Skulptur: Jesus am Holzkreuz, der die Erdkugel hochhält. Östlich neben der Hütte befindet sich ein Brunnen. Beim Wegweiser an der Hütte führt der Wanderweg M14 südostwärts weiter über den Wiesensattel zu den Felsn hin. Man folgt rot-weißen Markierungen (alte Markierungen rot-gelb), weiter oben werden diese weniger und man findet einige Steinmandl vor. Nach 2 Moorlacken wird es im Zickzack steiler bis man auf den Querweg P17 trifft, der nach rechts zur Bocchetta di Campo (1996 m) führt (30 min.). Man hält sich jedoch links Richtung Alpe Cortechiuso, bzw. Alpe Vou Sopra (Weg M14). Nach 5 min. biegt nach links hinauf der Bergsteig (Schwierigkeit: EE) M14d ab zur Cima della Laurasca. Eine kurze, waagerechte Felsschwelle wird mittels Kette abgeklettert in Richtung silbernen Blechpfeiles. Dann folgt eine Traverse nach rechts über steilen Gras- und Felshang. Danach dreht der Weg nach links hoch zum Gipfel (25 min.). Auf diesem steht ein eisernes Gitterkreuz mit einer Box für das Gipfelbuch am Schaft.
Abstieg:
Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen bis zur Alpe Scaredi (55 min.). Beim Wegweiser an der Südseite der Hütte biegt nach rechts die Wegschleife P30a ab zur Cappella di Terza, bzw. weiter zur Alpe Straolgio. Man wandert jedoch geradeaus (ostwärts) über die Hangwiese (rot-weiß signalisierter Weg-Nr. P30), dann über mit Erlengesträuch bewachsenen Hang hinab ins Valle Portaiola, teilweise über mit Felssteinen angelegte Treppen hinab zu ehemaligen Kartoffelanbau-Terrassen und zu den Ruinenresten ehemaliger Alpe Balma (1544 m) im Felskessel in 40 min. Zuvor passierte man den Rechtsabzweig der Wegschleife P30a zur Alpe Straolgio. Nun wendet sich der Weg in westliche Richtung. Man überquert 2 Bäche und wandert durch ein Buchenwäldchen bergab. Nach 25 min. überschreitet man eine Holzbrücke unmittelbar vor den Ruinenresten ehemaliger Alpe Boschelli (1420 m). Rechts von der Holzbrücke erblickt man einen kleinen Wasserfall mit natürlichem Badebecken. Der rot-weiß signalisierte Weg führt in 20 min. weiter in westliche Richtung entlang einer Felswand an rechter Wegseite, dann an einem Wasserfall rechts des Weges vorbei zu den Ruinen ehemaliger Alpe Portaiola (1293 m). Beim Wegweiser (1288 m) erinnert eine Info-Tafel an die Verluste der Resistenza gegen die faschistische Okkupation im Juni 1944. Westwärts steigt man weiter durch einen Buchenwald in kurzen Serpentinen tief hinab bis zum Wegweiser vor der Hängebrücke (55 min.). Die 2012 sanierte Hängebrücke führt über den Rio Fiorina (925 m). An gegenüberliegender Seite der 35 m langen Hängebrücke mit 2 Zwischenstützen führt der Weg halb rechts hinauf zum Brunnen am unteren Ende der Hanglichtung (5 min.), auf welcher oberhalb die 5 Steinhäuser In La Piana stehen (959 m). 2 davon fungieren als Selbstversorger-Hütte. Eine Granittafel und Nationalfahne erinnern an die im Juni 1944 Gefallenen im Widerstand gegen deutsche Besatzer. Die anderen 3 Hütten werden vom Forstbetrieb bewirtschaftet. Beim Brunnen steht der Wegweiser Richtung Alpe Colma (Wanderweg P40).
Biwakausrüstung
Ergänze diese Route (Fondo li Gabbi – Le Cascine – Le Fornaci – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Cima della Laurasca – Biv. Scaredi – La Balma – A. Boschelli – A. Portaiola – In la Piana) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Fondo li Gabbi – Le Cascine – Le Fornaci – Alpe Cortenuovo – Bivacco Scaredi – Cima della Laurasca – Biv. Scaredi – La Balma – A. Boschelli – A. Portaiola – In la Piana) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 3 vom 03.11.2019
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