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Gipfel: Tüfelstalwand, 1971 m

robik

Route: Die wilde 13, 7b (6b obli)

Die wilde 13, 7b (6b obli)
Klettertour
Vom Bhf Nätschen (Zch 7:31, Ankunft 9:37) auf Strässchen aufwärts bis erste Kurve, von dort quer durch Lawinenverbauungen Richtung Pkt 1888m. Der (Rück-) Weg vom Ausstieg des Klettersteigs ist markant und somit findet man die Abseilstelle problemlos. Das Abseilen ist logisch und sogar markiert mit roten Strichen. Achtung! Unten ist es (immer?) feucht und glitschig, insbesondere auf den Steinen im Bachbett. Für den "Alpentraum" steigt man nur wenige Meter hoch und dann über den Bach zu den horizontalen (!) Fixseilen. Hingegen zu der w13 besser etwas weiter hoch und über ein Band nach li queren zum vertikalen(!) Fixseil.
Hier würde ich das nächste Mal ein T-Bloc oä verwenden, denn ein Fehler beim "manuellen" Aufstieg könnte fatal sein.
Route von Stefan Bühlmann 2011
SL1 6b+, 35m: Gleich zu Beginn ein erster 1erFriend beruhigt die Nerven, bald darauf ein zweiter kleinerer und anschliessend entlang der gut abgesicherten Rissverschneidung hochpiazen, die Crux folgt am Ende von dieser. Danach vergnügliche Kletterei an Blöcken und durch Alpenrosen zum perfekten und gemütlichen Stand (in der Sonne).
SL2 7a+ (A0 möglich), 30m: Zusammen hätten wir das onsight geschafft..., leider checkte Markus im oberen Teil nicht, dass von Piaz- in Verschneidungskletterei gewechselt werden müsste und ich rutschte bei der Crux zweimal ab, weil ich nicht genug Druck auf die Sohlen brachte...
SL3 6b, 40m: Hier darf "gestopft" werden, die Schuppenorgie verschlang einige Friends, welche aber immer aus lockerer Position platziert werden konnten. Sicher eine der schönsten Längen dieser Route.
SL4 6b+, 30m: Über die Platte einem feinen Riss entlang hochpiazen (uuups!), Crux und 4BH, dann einfach li hoch durchs "Gmüäs".
SL5 6c, 30m: Den ersten Bh sieht man nicht..., also ca. 10m selber absichern..., zuerst Querung nach re unter den zielführenden Riss, es darf wieder fleissig gelegt werden, die Crux folgt bei einer Linksquerung an feinen Leisten, mit Schnapper an einen Henkel, auch der abschliessende Teil bis zum Stand hat's nochmals in sich.
SL6 7b, 35m: Zuerst noch an "vernünftigen" Griffen und Rissen, dann erste schwierige Moves mit "schlechten Füssen", weiter bis Untergriffschuppe nach li zur Crux. Ich konnte es lösen, indem ich relativ hoch querte und zum ausbalancieren einen (sehr) kleinen Griff re über/hinter mir krallte.
SL7 6a: Extrem kurze SL bis unters Dach, ca. 15m.
SL8 6c (ode A0): Ja, eben, jetzt über's Dachrl. Nur schon bis zur Ausgangsposition am Dach brauchts Nerven (wir brauchten hier dringend einen "Bschisser" um den Bh zu hängen 174cm)... ein Friend im Dach versenken wäre eigentlich die schlauerer Idee ... und dann Kraft. Mein Vorschlag: Re an der Kante halten, li an versteckter vertikaler Leiste (noch stehen die Füsse auf brösmeliger Platte ;-)), mit re etwas höher nachgreifen und fast gleichzeitig den re Fuss und den A... hoch, damit man mit dem Rücken anlehnen kann, dann hochschrubben. Anschliessend sehr gemüsig zu Frühstücks-, bzw. Zmittag- oder Zvieriplatz, je nachdem...
SL9 zwei Varianten: Li hoch über Blöcke und nochmals entlang eines Piazrisses oder re ums Eck entlang der letzten SL des Wegs der Freundschaft, wo man zum Wandbuch kommt, ca. 25m.
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Nr. 5 vom 20.06.2019
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