TourenFührer - Route

Gipfel: Hausstock, 3158 m

karstencz

Route: Von der Bergstation Vorab

Von der Bergstation Vorab
Skitour / Snowboardtour
950 m
5.0 Stunden
nein
Wer den Hausstock als Eintagestour (oder als Zweitagestour) vom (und u. U. ins) Skigebiet aus machen will, dem bietet diese Route einmalig schöne Eindrücke! Sowohl landschftlich als auch skitechnisch herrvoragend! allerdings nicht ganz einfach zu finden.
Mit der (ersten) Bahn von Laax hinauf und hinüber auf den Vorab gondeln. Start ist an der Bergstation des Vorab Schleppers. Von hier nach Süden durch eine Mulde queren in eine Scharte im Vorab Südwestgrat. hier dem Gratverlauf nach Westen folgend über einen kurzen steilen Aufschwung auf eine Graterhebung. (P. 3001)Von hier über den breiteren Gratrücken abfahren bis in eine breite Einsattelung (P. 2757) dabei zuletzt eine kleine Felskante westlich umfahren. ( Achtung oft große Wächten nach Osten hin!) Den nun folgenden Aufschwung nordwestlich umgehen. Dabei höchstens leicht ansteigend bis hinter der Graterhebung in einer weiteren Scharte wieder der Kamm erreicht werden kann. Von hier auf die andere (südost-)Seite des Kammes wechseln und dort zunächst über einen steilen Hang hinab und dann an der Sether Unterkunft vorbei traversierend immer so weit oben wie möglich bleibend die Südhänge von P. 2679 queren. So bald als möglich dann wieder ansteigen in die Scharte zwischem Rotstock und P. 2679; ( P. 2584 ca. 100 hm Gegenanstieg) Von hier nun nach Nordwesten in schöner Abfahrt über die lange pulvrigen Nordhänge direkt in Richtung der schon zu sehenden Panixerpass Hütte. Zuletzt über einen kurzen Steilhang in Falllinie zur Hütte den unteren Felsriegel überwinden.
Von hier weiter über die Normalroute auf den Hausstock.
Wer zurück ins Skigebiet will steigt auf dem Rückweg entlang der Abfahrtsroute von der Panixerpasshütte wieder zum P. 2584 östlich des Rotstocks auf. Von da quert man in einem weiten Bogen nach Norden die hinteren Hänge der Alp da Bovs, dabei möglichst wenig Höhe verlierend und erreicht so ohne Gegenanstieg die Fuorcla da Ranasca auf der gegenüberliegenden Talseite (2231). Von hier nun in anregender Abfahrt durch Rinnen und Gräben hinunter (zum Alp Ruschein Lift). Den gibt es nicht mehr, stattdessen jetzt Lift weiter nördlich, Lavadinas - Fourcla Sura - in gleicher WEise erreichbar. Achtung auf die letzte Bergfahrt! während der Tour öfter den Zeitplan kontrollieren sonst hat man von Ruschein einen langen Heimweg vor sich. Alles in allem sollte man 5-6 Stunden oder auch mehr rechnen.
Insgesamt aber sehr lohnenden und ausgefüllte Eintagestour! Das ist schon sehr sportlich, es ist auch eine schöne 1,5-Tagestour mit Nacht in der Hütte.
Bei hartem Schnee Steigeisen für den Gipfelhang Sinnvoll.
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Nr. 3 vom 29.01.2013
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Robert Kenner, karstencz

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