Kalberberg (2736m)17.03.2026
Verhältnisse vom 19.03.2026
Piz Turettas (2958m): Von Tschierv zum Piz Chazforà - Piz Turettas und Piz Dora
Von Tschierv erst um 12:00 auf einer sehr defensiven Spur durch den noch immer relativ gut eingeschneiten Wald zur Funtauna Grossa. Nun weiter auf pistenähnlichen Abfahrtsspuren, seitlich jedoch noch Pulverschnee vorhanden, weiter via Era da la Bescha einfach zum Lai da Chazforà und weiter den vielen Spuren zum Piz Chazforà. Von hier aus sehe ich auch viele Spuren beim Piz Dora, jedoch nur eine Schneeschuhspur bis zur Mitte der Mulde in Richtung Piz Turettas.
Kurze Fellabfahrt nach E und siehe da, eingeschneit sehe ich doch noch eine alte Spur in Richtung E, die sogar noch tragend ist. Hier ist der Schnee meist pulvrig, aber auch leicht windgepresst.
Ich versuche den Hauptgipfel direkt von N auf eine Rippe zu besteigen (ca. 35°), hier hat es eine windbearbeitete wellende harte, aber dennoch einsinkende Schicht mit viel Pulverschnee darunter, somit im Grunde aktuell kein sicheres Gehgelände. Und siehe da; ich löse bereits nach 20 Hm einen 10 Meter Riss um mich herum und ich habe Glück, dass der Rutsch bereits nach ein paar cm zu stehen bleibt. Oben wird es noch steiler, somit auf leisen Fellen steige ich wieder schnell zurück und folge dem Sommerwanderweg hoch zum Vorgipfel bei P2958, wobei auch hier das Gelände zuletzt (wenig über ca. 30°) mir nicht wirklich sicher erscheint, da der Schnee dort genau gleich wie vorhin beim Riss war, nur etwas weniger steil. Der Übergang von P2958 zum Hauptgipfel bei P2963 ist aktuell wegen zu viel Triebschnee besser zu unterlassen.
Die Abfahrt ist oben mit Bruchharst und windbearbeiteten Schnee unschön, danach in den Mulden jedoch genug Pulverschnee hinab zum Lai da Chazforà.
Nun wieder anfellen und auf einer guten Spur dem Sommerweg entlang auf dem Gart weiter hoch unschwierig und sicher zum Piz Dora.
Die Abfahrt durch den Las Chünas hat Bruchharsch, danach bester Pulver bis Era da la Bescha und zuletzt im Wald auf pistenähnlichen Kurven zurück nach Tschierv.
2 Std. Piz Chazforà
3 Std. Piz Turettas
4.20 Std. Piz Dora
5.30 Std. Tschierv
Kurze Fellabfahrt nach E und siehe da, eingeschneit sehe ich doch noch eine alte Spur in Richtung E, die sogar noch tragend ist. Hier ist der Schnee meist pulvrig, aber auch leicht windgepresst.
Ich versuche den Hauptgipfel direkt von N auf eine Rippe zu besteigen (ca. 35°), hier hat es eine windbearbeitete wellende harte, aber dennoch einsinkende Schicht mit viel Pulverschnee darunter, somit im Grunde aktuell kein sicheres Gehgelände. Und siehe da; ich löse bereits nach 20 Hm einen 10 Meter Riss um mich herum und ich habe Glück, dass der Rutsch bereits nach ein paar cm zu stehen bleibt. Oben wird es noch steiler, somit auf leisen Fellen steige ich wieder schnell zurück und folge dem Sommerwanderweg hoch zum Vorgipfel bei P2958, wobei auch hier das Gelände zuletzt (wenig über ca. 30°) mir nicht wirklich sicher erscheint, da der Schnee dort genau gleich wie vorhin beim Riss war, nur etwas weniger steil. Der Übergang von P2958 zum Hauptgipfel bei P2963 ist aktuell wegen zu viel Triebschnee besser zu unterlassen.
Die Abfahrt ist oben mit Bruchharst und windbearbeiteten Schnee unschön, danach in den Mulden jedoch genug Pulverschnee hinab zum Lai da Chazforà.
Nun wieder anfellen und auf einer guten Spur dem Sommerweg entlang auf dem Gart weiter hoch unschwierig und sicher zum Piz Dora.
Die Abfahrt durch den Las Chünas hat Bruchharsch, danach bester Pulver bis Era da la Bescha und zuletzt im Wald auf pistenähnlichen Kurven zurück nach Tschierv.
2 Std. Piz Chazforà
3 Std. Piz Turettas
4.20 Std. Piz Dora
5.30 Std. Tschierv
Der Schnee in den N-Hängen ist hier aus meiner Sicht noch immer nicht genug gut gesetzt...
Schöne kurze Nachmittagstour.
Direkt nach meiner Tour hat das Lawinenbulletin die Einschätzung von der Stufe 3- auf 2+ reduziert. Ich sage es wirklich nur ungerne, aber meine Erfahrung hat heute gezeigt, dass aktuell in dieser Gegend, v.a. die Nordhänge, noch immer nicht gut verfestigt sind. Ich würde hier zu steiles Gelände noch unterlassen.
Direkt nach meiner Tour hat das Lawinenbulletin die Einschätzung von der Stufe 3- auf 2+ reduziert. Ich sage es wirklich nur ungerne, aber meine Erfahrung hat heute gezeigt, dass aktuell in dieser Gegend, v.a. die Nordhänge, noch immer nicht gut verfestigt sind. Ich würde hier zu steiles Gelände noch unterlassen.
Letzte Änderung: 20.03.2026, 14:49Aufrufe: 567 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Piz Turettas (2958m)
Von Tschierv zum Piz Chazforà - Piz Turettas und Piz Dora
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