Glatten (2504m)22.03.2026
Verhältnisse vom 24.03.2026
Tödi (3614m): Ab Tierfehd direkt
Ich war vor 13 Jahren das letzte Mal auf dem Tödi (Eintrag 15.04.2013). Damals jedoch vom Clariden herkommend mit einer Übernachtung in der Fridolinshütte.
Auch bei mir schwebte schon lange der Wunsch den Tödi an einem Tag anzugehen. Gestern Abend kurzfristig entschieden und heute 3'000 Hm von Linthal zum Piz Russein gemacht. Da stellt sich natürlich schnell mal die Frage, wie man als ÖV-Tourist am besten nach Tierfed kommt? Klar, zu Fuss oder mit dem Velo wäre es wohl schneller und am einfachsten gewesen. Bei einer kurzen geteerten Strasse kommen mir, wie auch schon bei ein paar anderen Skitouren von mir, meine Inline Skates in den Sinn.
Mit Ski am Rucksack und Inline Skates an den Füssen fahre ich um 07:30 von Linthal mit vielen neugierigen Blicken vom Bahnhof Linthal in Richtung Tierfed. Ab P660 krampfe ich damit steil hoch zu P748 und probiere meine Beine nicht schon am Anfang der Tour zu übersäuern. Ich steige somit hier nur langsam, nicht viel schneller als zu Fuss, aber stetig zu P748 hoch. Dann etwas flacher zu Hütten bei P804 und dann rasant hinab zur Ebene bei Rietwald und einfach nach Tierfed. Ich staune, dass ich dafür nur 30 Minuten gebraucht habe.
Ich verstecke hier die Inline Skates und laufe weiter zu Fuss mit leichten Barfussschuhen (des Gewichts wegen) weiter bis kurz nach der renovierten Pantenbrugg. Der Schnee kommt gleich danach bei der nächsten Brücke, wo der Limmerenbach hinabfliesst, bei ca. P1015. Hier unter der Brücke Schuhdepot gemacht und Wasser gefüllt.
Weiter mit Ski auf einer meist durchgehenden Schneedecke weiter in Richtung Vorder Sand. Die zwei abmontierten Brücken können mit Ski gut umgangen werden. Nun flach leicht abfallend bis Hinter Sand und auf einer harten und etwas rutschigen Spur, aber ohne Harscheisen noch gut machbar, durch den Wald auf dem Wanderweg und später bei Tänntiwag der Skitourenroute nach leicht ausholend durch eine kleine Schlucht hindurch zum Bifertengletscher.
Auf dem Gletscher hat es eine sehr gute Spur im Pulverschnee drinnen. Die Schneerus hat aktuell zu wenig Schnee drinnen und wurde nicht gemacht.
Glücklicherweise waren heute beide Abbrüche durchgehend mit Ski machbar, so, dass ich meine Steigeisen und Pickel im Rucksack belasse. Beim zweiten Abbruch scheint jedoch das Eis schon an sehr vielen Orten hervor, so, dass sich hier die Bedingungen schnell ändern können. Mind. Steigeisen und Pickel würde ich für diese Tour immer im Sack dabei haben. Nach dem 2ten Abbruch habe ich zwei Gruppen abfahren sehen.
Hier etwas monoton die grosse schräge Ebene nach W. Hier sehe ich ebenfalls eine gute Aufstiegsspur zur Porta da Gliems.
Nun nördlich über ein paar gut eingeschneiten Spalten und zuletzt "einfach" zum Gipfel, wobei hier nicht das Gelände schwierig ist, sondern ich mit den schwindenden Kräfte zu kämpfen habe (warum habe ich mir bloss bis anhin noch keine nötige Pause gegönnt?).
Kurz vor dem Gipfel muss ich wegen ein paar Windböen doch noch alles anziehen was ich habe. Die letzten paar Meter zum Gipfel steige ich zu Fuss hoch zum Gipfelkreuz und geniesse endlich meine Pause, die ich heute den ganzen Tag lang immer wieder nach hinten verschoben hatte.
Alleine geniesse ich rund eine halbe Stunde die Fernsicht und bin erstaunt, dass kurz vor der Abfahrt ein Helikopter mich umkreist und sogar noch auf dem Glarner Tödi landet. Ich konnte nicht ausmachen was er genau wollte.
Für die Abfahrt um 16:00 habe ich in Bezug auf die Schneequalität keine grossen Erwartungen und so war es auch: Zuoberst Hartschnee, dann gepresster Pulver und nach 3200Hm bis Ende Gletscher doch noch Pulver und in den Abbrüchen pistenähnliche Abrutschspuren. Danach nach Tänntiwang Bruchharst vom "feinsten" mit einer mühsamen buckligen Piste östlich des Wanderweges hinab. Im Wald auf Hart- und Bruchharst weiter bis Hinter Sand. Ich genoss danach den Hartschnee weiter bis kurz vor Tierfed. Für die zwei kurzen Wiederanstiege ziehe ich die Ski nächstes Mal doch lieber ab. Bis Tierfed muss man deswegen für die Abfahrt doch noch mit rund 2 Stunden rechnen.
Dann Ski am Rucksack montiert und zu Fuss nach Tierfed und mit den Inline Skates rasant hinab nach Linthal, wobei ich für diese 170Hm doch noch viel Bremsbelag vernichtet habe.
Ab Tierfed:
1.50 Std Hinter Sand
3.30 Std. Beim 1. Abbruch
7 Std. Tödi
9.30 Std. Tierfed
Auch bei mir schwebte schon lange der Wunsch den Tödi an einem Tag anzugehen. Gestern Abend kurzfristig entschieden und heute 3'000 Hm von Linthal zum Piz Russein gemacht. Da stellt sich natürlich schnell mal die Frage, wie man als ÖV-Tourist am besten nach Tierfed kommt? Klar, zu Fuss oder mit dem Velo wäre es wohl schneller und am einfachsten gewesen. Bei einer kurzen geteerten Strasse kommen mir, wie auch schon bei ein paar anderen Skitouren von mir, meine Inline Skates in den Sinn.
Mit Ski am Rucksack und Inline Skates an den Füssen fahre ich um 07:30 von Linthal mit vielen neugierigen Blicken vom Bahnhof Linthal in Richtung Tierfed. Ab P660 krampfe ich damit steil hoch zu P748 und probiere meine Beine nicht schon am Anfang der Tour zu übersäuern. Ich steige somit hier nur langsam, nicht viel schneller als zu Fuss, aber stetig zu P748 hoch. Dann etwas flacher zu Hütten bei P804 und dann rasant hinab zur Ebene bei Rietwald und einfach nach Tierfed. Ich staune, dass ich dafür nur 30 Minuten gebraucht habe.
Ich verstecke hier die Inline Skates und laufe weiter zu Fuss mit leichten Barfussschuhen (des Gewichts wegen) weiter bis kurz nach der renovierten Pantenbrugg. Der Schnee kommt gleich danach bei der nächsten Brücke, wo der Limmerenbach hinabfliesst, bei ca. P1015. Hier unter der Brücke Schuhdepot gemacht und Wasser gefüllt.
Weiter mit Ski auf einer meist durchgehenden Schneedecke weiter in Richtung Vorder Sand. Die zwei abmontierten Brücken können mit Ski gut umgangen werden. Nun flach leicht abfallend bis Hinter Sand und auf einer harten und etwas rutschigen Spur, aber ohne Harscheisen noch gut machbar, durch den Wald auf dem Wanderweg und später bei Tänntiwag der Skitourenroute nach leicht ausholend durch eine kleine Schlucht hindurch zum Bifertengletscher.
Auf dem Gletscher hat es eine sehr gute Spur im Pulverschnee drinnen. Die Schneerus hat aktuell zu wenig Schnee drinnen und wurde nicht gemacht.
Glücklicherweise waren heute beide Abbrüche durchgehend mit Ski machbar, so, dass ich meine Steigeisen und Pickel im Rucksack belasse. Beim zweiten Abbruch scheint jedoch das Eis schon an sehr vielen Orten hervor, so, dass sich hier die Bedingungen schnell ändern können. Mind. Steigeisen und Pickel würde ich für diese Tour immer im Sack dabei haben. Nach dem 2ten Abbruch habe ich zwei Gruppen abfahren sehen.
Hier etwas monoton die grosse schräge Ebene nach W. Hier sehe ich ebenfalls eine gute Aufstiegsspur zur Porta da Gliems.
Nun nördlich über ein paar gut eingeschneiten Spalten und zuletzt "einfach" zum Gipfel, wobei hier nicht das Gelände schwierig ist, sondern ich mit den schwindenden Kräfte zu kämpfen habe (warum habe ich mir bloss bis anhin noch keine nötige Pause gegönnt?).
Kurz vor dem Gipfel muss ich wegen ein paar Windböen doch noch alles anziehen was ich habe. Die letzten paar Meter zum Gipfel steige ich zu Fuss hoch zum Gipfelkreuz und geniesse endlich meine Pause, die ich heute den ganzen Tag lang immer wieder nach hinten verschoben hatte.
Alleine geniesse ich rund eine halbe Stunde die Fernsicht und bin erstaunt, dass kurz vor der Abfahrt ein Helikopter mich umkreist und sogar noch auf dem Glarner Tödi landet. Ich konnte nicht ausmachen was er genau wollte.
Für die Abfahrt um 16:00 habe ich in Bezug auf die Schneequalität keine grossen Erwartungen und so war es auch: Zuoberst Hartschnee, dann gepresster Pulver und nach 3200Hm bis Ende Gletscher doch noch Pulver und in den Abbrüchen pistenähnliche Abrutschspuren. Danach nach Tänntiwang Bruchharst vom "feinsten" mit einer mühsamen buckligen Piste östlich des Wanderweges hinab. Im Wald auf Hart- und Bruchharst weiter bis Hinter Sand. Ich genoss danach den Hartschnee weiter bis kurz vor Tierfed. Für die zwei kurzen Wiederanstiege ziehe ich die Ski nächstes Mal doch lieber ab. Bis Tierfed muss man deswegen für die Abfahrt doch noch mit rund 2 Stunden rechnen.
Dann Ski am Rucksack montiert und zu Fuss nach Tierfed und mit den Inline Skates rasant hinab nach Linthal, wobei ich für diese 170Hm doch noch viel Bremsbelag vernichtet habe.
Ab Tierfed:
1.50 Std Hinter Sand
3.30 Std. Beim 1. Abbruch
7 Std. Tödi
9.30 Std. Tierfed
Wird sich mit den neuen Schneefällen ändern.
Ich habe kurz vor dem Gipfel ein schwarzer Innenhandschuh auf der Aufstiegsroute gefunden. Also falls jemand von der letzten Gruppe es sucht, bitte bei mir melden.
Letzte Änderung: 25.03.2026, 17:03Aufrufe: 2754 mal angezeigt
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