Lorenzhorn (3048m)24.04.2026
Verhältnisse vom 25.04.2026
Lorenzhorn (3048m): ab Hinterrhein
Vorneweg: Der ausgezeichnete gestrige Bericht mit der blendenden Idee von Marcel Dettling hat mich zur Wiederholung dieser 3xFell-Montage-Tour motiviert.
Punkt 8.15 Uhr konnte ich mit dem Gletschertaxi problemlos bis besagte Brücke hochfahren.
Interessanterweise stand dort bereits ein weiteres E-Bike.
Nach dem Schuhwechsel und den letzten Schlücken aus dem Bach konnte die Tour beginnen.
Gleich zu Beginn merkte ich, dass der Vorgänger wohl ein Einheimischer sein muss, jedoch nicht mein vorgestriger Vorspurer, der eine optimale Linie vorgelegt hatte.
Die Spur von Marcel war erst im oberen Teil ersichtlich.
Auf dem Chilchalphorngipfel war es absolut windstill, so dass ich beinahe in Versuchung kam, länger zu rasten.
Doch der Blick aufs weit entfernte Lorenzhorn mahnte mich zum Aufbruch.
Die Abfahrt war oben wie vermutlich gestern Knusperpulver und nach der Chilchalplücke zum Teil pickelhart, je nach Mikro-Exposition.
Unter dem Fanellgletscher auf ca. 2600 montierte ich die Felle und startete brav im Eco-Modus, da mich Marcel Worte „es zieht sich“ zum Kräftesparen mahnten.
Beinahe im Bergrider-Look genoss ich die Stille dieses einmaligen Fleckens, nicht mal die Swiss-Army musste heute Kerosen verbrennen. So machten Skitouren Freude.
Die Rotgratlilücke war dann doch rascher erreicht als befürchtet. Ein GPS hätte eine fadengerade Aufstiegsspur angezeigt.
Der weitere Aufstieg im Zickzack wäre lästig gewesen, weil man ohne Harscheisen (Bergrider-Codex) ständig ausgerutscht wäre. So entschied ich mich an meiner geraden Linie gestzuhalten.
Im Skidepot war‘s wie gestern windstill. Rasch gelangte ich über die paar Blöcke auf den Vorgipfel, bei dem ich es in Anbetracht vergessener Kletterfinken und Balancierstange bleiben liess.
Die Abfahrt zur Lücke hinunter war wieder mit zierem Krustenpulver versehen.
Ab dem Lückli war es eine wahre Freude, das heutige Goldene Fell war auf Sicher!
Wie Marcel liess ich mich weit hinunter ins Tal locken, der wunderbare Sulz in einsamer Landschaft liess sich mit wohltuendem Rauschen hören.
Ob die Felle auch noch das Drittemal klebten? Gott sei Dank ja.
Der Aufstieg zurück auf die Lücke gestaltete sich zum Glück kurz und schmerzlos.
Die Schlussabfahrt konnte nun in vollen Zügen genossen werden. Und tatsächlich, wie gestern, circa 150 Höhenmeter vor der Gletschertaxihaltestelle wechselte der Sulz urplötzlich auf Bremsschnee. Das war jedoch eher positiv, weil ich dadurch besser durch das Fleckenlabyrinth finden konnte, ohne auch nur einen Kratzer zu erleiden.
Punkt 13 Uhr fuhr mich dann das Taxi hinunter nach Hinterrhein. Erst beim Hinunterfahren wurde ich gewahr, wie steil die Betonstrasse war.
In Hinterrhein waren die Bauern fleissig daran, ihre Felder zu eggen, so früh, wie selten.
Punkt 8.15 Uhr konnte ich mit dem Gletschertaxi problemlos bis besagte Brücke hochfahren.
Interessanterweise stand dort bereits ein weiteres E-Bike.
Nach dem Schuhwechsel und den letzten Schlücken aus dem Bach konnte die Tour beginnen.
Gleich zu Beginn merkte ich, dass der Vorgänger wohl ein Einheimischer sein muss, jedoch nicht mein vorgestriger Vorspurer, der eine optimale Linie vorgelegt hatte.
Die Spur von Marcel war erst im oberen Teil ersichtlich.
Auf dem Chilchalphorngipfel war es absolut windstill, so dass ich beinahe in Versuchung kam, länger zu rasten.
Doch der Blick aufs weit entfernte Lorenzhorn mahnte mich zum Aufbruch.
Die Abfahrt war oben wie vermutlich gestern Knusperpulver und nach der Chilchalplücke zum Teil pickelhart, je nach Mikro-Exposition.
Unter dem Fanellgletscher auf ca. 2600 montierte ich die Felle und startete brav im Eco-Modus, da mich Marcel Worte „es zieht sich“ zum Kräftesparen mahnten.
Beinahe im Bergrider-Look genoss ich die Stille dieses einmaligen Fleckens, nicht mal die Swiss-Army musste heute Kerosen verbrennen. So machten Skitouren Freude.
Die Rotgratlilücke war dann doch rascher erreicht als befürchtet. Ein GPS hätte eine fadengerade Aufstiegsspur angezeigt.
Der weitere Aufstieg im Zickzack wäre lästig gewesen, weil man ohne Harscheisen (Bergrider-Codex) ständig ausgerutscht wäre. So entschied ich mich an meiner geraden Linie gestzuhalten.
Im Skidepot war‘s wie gestern windstill. Rasch gelangte ich über die paar Blöcke auf den Vorgipfel, bei dem ich es in Anbetracht vergessener Kletterfinken und Balancierstange bleiben liess.
Die Abfahrt zur Lücke hinunter war wieder mit zierem Krustenpulver versehen.
Ab dem Lückli war es eine wahre Freude, das heutige Goldene Fell war auf Sicher!
Wie Marcel liess ich mich weit hinunter ins Tal locken, der wunderbare Sulz in einsamer Landschaft liess sich mit wohltuendem Rauschen hören.
Ob die Felle auch noch das Drittemal klebten? Gott sei Dank ja.
Der Aufstieg zurück auf die Lücke gestaltete sich zum Glück kurz und schmerzlos.
Die Schlussabfahrt konnte nun in vollen Zügen genossen werden. Und tatsächlich, wie gestern, circa 150 Höhenmeter vor der Gletschertaxihaltestelle wechselte der Sulz urplötzlich auf Bremsschnee. Das war jedoch eher positiv, weil ich dadurch besser durch das Fleckenlabyrinth finden konnte, ohne auch nur einen Kratzer zu erleiden.
Punkt 13 Uhr fuhr mich dann das Taxi hinunter nach Hinterrhein. Erst beim Hinunterfahren wurde ich gewahr, wie steil die Betonstrasse war.
In Hinterrhein waren die Bauern fleissig daran, ihre Felder zu eggen, so früh, wie selten.
Morgen sicher noch lohnend, für mich Ruhetag….
Letzte Änderung: 25.04.2026, 22:45Aufrufe: 312 mal angezeigt
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