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Verhältnisse vom 05.05.2026

Valaschga Hochwand (1350m): Leistenbruch

Klettertour
2 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Bewölkt, angenehme Temperatur, kein Nässeproblem.
Beschreibung der Seillängen (Spoilergefahr)

SL1 (47 m, 5c) – gemeinsam mit Studentenstreich. Einstieg an der offensichtlichen glatten Platte (10 m R von Sunset Boulevard (SB)), in der in 5 m Höhe ein einsamer Bh (eckige lasche, Mammut, enges Loch für die Exe) steckt. Den Bh von L unten anklettern (einfach), dann direkt drüber (schwer, kleine Warzen), dann weit (15 m) nach oben zum großen Grasband (2 m darunter ein Bh). Von dort über die Steile Wandstelle an 3 Bh von R unten nach L oben. Erster Test der Reibungstechnik und Orientierung an den Schlitzen. Stand etwas L auf dem großen Band.
SL2 (5b/c). Ziemlich schräg nach L den Bh entlang, dann hoch. Die Wand kann hier sehr dreckig sein, da hier bei Regen ein Bach runterfließt, der Material von oberhalb der Wand mitbringt. Das schöne, und interessant ist, dass man durchgehend sehr gute saubere Tritte findet, die schwarz markiert sind (man muss nicht in den Dreck stehen). Gilt so fast für alle ähnliche Stellen der Wand.
SL3 (6a) Hoch zu kamin-artigem Spalt. Sehr originell ein großes Loch anklettern (anspringen?), und gut gesichert hoch zum Stand.
SL4 (5b) Kurze Länge über ganz besondere runde Wasserrillen aufs große Band
SL5 (6a, 47 m): Grad nach oben. Fels ist sehr griffig, aber Bh-Abstände zum teil weit. Relativ weit unten (über dem ersten kleinen Dachl) kommt eine große lose Schuppe. Nicht anfassen, sondern L davon Klettern (der Stand ist genau in Fallinie, also auf der Länge lieber mal kleine scharfe feste Griffe nehmen, als was unsicheres großes!). Ein paar m höher kommt die Crux-stelle, wo mal für 2 m kein scharfes Querband kommt (hier nimmt man Seitgriffe). Nach oben hin dann eher etwas leichter werdend. Und immer dran denken: ein paar Jahrzehnte lang war der sechste Grad die Grenze des Menschenmöglichen...

SL6 (7a+ oder 6b/A0, 25 m): Toller, superrauer Fels in der Seillänge (ausser am Start). Das heißt aber auch, dass sehr schräge Stellen die Tritte sind. Onsight sicher sehr anspruchsvoll, da nicht so übersichtlich. Am Start 2 m brüchig (1 Bh). Dann zum 2. Bh im soliden Fels. Dort nicht direkt hoch, sondern noch etwas die Rampe entlang, dann mehrere Meter fast waagrecht nach R queren (6a/b) bis zum Bh mit Trittschlinge. Ab da gerade hoch. Dichtere Bh-Abstände, meist ist aber trotzdem 1 Zug zwischendrin gzu klettern, um zum nächsten Clip zu kommen (wenn man das technisch macht). Ansonsten schon ein paar m lang schwer und pressig an der Kante.
SL7 (6b, 40 m). Hoch zum Dach, einfach drunter durchhangeln bis zur einfach aussehenden vertikalen Kante links vom Dach. Dort kommt der eigentliche schwere Schritt, um sich oben in der Platte zu etablieren (Schieber von der Kante weg). Dann hoch und dranbleiben, es wird nicht richtig leicht.

SL8 (6a): Hoch zur Superplatte. Dort clippen und relativ tief waagrecht nach L queren (kurze Crux). Danach relativ einfach an der kante hoch und wieder nach R (hier kommt ein Grasband mit Gebüsch. Einfach, aber dornig. Weiter nach R oben.
SL9 (6a+, 47 m): Vom Stand direkt zur Dachkante und oben Bh clippen (leicht). Dann hoch (Griffe im Riss R sind wegen Pflanze schwer zu halten), es ist ziemlich schwer, den L Fuss übers Dach zu bekommen! Und da muss man dann auf Reibung noch etwas nach l oben zum nächsten Bh (oder man fällt direkt auf den Sicherer). Tipp: oben ist ein kleiner Riss, der sich als optimaler Fingerklemmer entpuppt. Von dort wieder nach R. Rest: deutlich leichter, gerade hoch.

SL10 (6b, 25 m – rechte Variante): sieht nach nix aus, ist aber eine recht coole Sportkletterlänge. Ein paar komplexe Grifffolgen (keine Henkel). Guter Fels, unten eher etwas R der Bh.
SL11 (6a, 25 m). Schräg nach L oben, immer wieder mal hauruck, am Schluss kurz hart anpiazen (Schlitz weit oben finden) zum Stand.
SL12 (6b, 40 m) Eigentlich einfach aussehend hoch (leicht links). Allerdings ist L ein Wasserstreifen, und je nach Wetter und Jahreszeit muss man da auch mal reinstehen. Man clippt einen Bh der etwas L unter einem klaren Dach ist. Von da überraschend schwer im Schlitz unter dem Dach entlang (nur wenige Stellen, wo man die Finger reinbringt) und da, wo sich der Schlitz verliert, relativ tief haltend auf Reibung weiter nach R queren, bis man am Dach vorbei ist. Dort kommt ein Bh, der die folgende Crux gut absichert, aber vermutlich zur Fortbewegung kaum nützlich ist. Man muss R oben eine vertikale Kante erwischen. Dann wird es leichter, und der nächste Bh ist etwas weiter weg. Gute Kletterei bis oben.


Abstieg: Abseilen. Beim großen Band nach der 4. Seillänge kann man mehr oder weniger zwischen den Routen in der Wand wechseln. Hier empfiehlt es sich etwas nach W zu gehen und an den soliden Ketten der Sunset Boulevard vollends nach unten zu seilen. In der Leistenbruch gibt es unten eine Schuppe an der sich das Seil verhängen kann
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Letzte Änderung: 09.05.2026, 21:47Aufrufe: 352 mal angezeigt

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