Flüela Schwarzhorn (3146m)17.05.2026
Verhältnisse vom 22.05.2026
Weissfluh (2844m): Besenbinder
Schon mein Zug, mit dem Loknamen Weissfluh, versprach, dass es eine gelungene Tour werden könnte.
Bei der Fahrt durchs grüne Prättigau beschlichen mich jedoch ernsthafte Zweifel, ob mich mein Davoser Scout, Kurt, wahrheitsgemäss informiert hatte.
Nach der Grossbaustelle Bahnhof Laret tat sich rasch der Blick ins Parsenngebiet auf und tatsächlich: durch grüne Weiden zog sich ein weisser Schlauch hinab gegen den Wolfgang.
Um 8 Uhr mit aufgebasteten Skiern ging‘s die erste Viertelstunde hinauf zum Beginn des legendären Besenbinders, einer schneesicheren Waldschneise mit 30 Grad Neigung, der Albtraum jedes Skilehrers, wenn sein Gast stürzt.
Gut in Erinnerung ist mir noch meine erste Snowboardabfahrt vor Jahren hier hinunter bei hochwinterlichen minus 20 Grad: habe selten so geschwitzt als Anfänger…
Plötzlich ein Rauschen, und womit ich nie gerechnet hatte, trat ein: ein Tourenfahrer kam mir sulz-carvend entgegen.
Es sei super, sein Kommentar ganz im Flow.
Nach dreiviertel Stunden gelangte ich ins flachere Meierhoftäli, das mich stark ans malerische Matjischtälli am Pischahorn erinnert, wären hier nicht die vielen Masten des Sesselliftes. Diese ausblendend und im Kopfhörer eine kraftvolle Botschaft lauschend gelange ich über wunderbar aufgefirnte Hänge auf die sogenannte Wasserscheide, dem Pässli, wo sich auf Parsenn die Abfahrten voneinander trennen.
Während der schneereichen Eisheiligen musste ein Skibegeisterter gleich zweimal den Osthang des Gipfels aufgestiegen sein. Davon zeugt der schöne Zopf, den er regelmässig beim Abfahren in den Schnee gezeichnet hatte.
Ein Genuss diese letzten 200 Höhenmeter, die ich trotz kühlem Wind im Halb-Bergrider-Look (kurze Hosen, aber nicht oben ohne) absolviere.
Da ich der optimalen Verhältnisse wegen gut eine Viertelstunde zu früh auf dem Gipfel stehe, geniesse ich für einmal eine ausgedehntere Rast.
Der immer wieder überwältigende Ausblick wird auch nicht durch die vielen Bauten der Armee und der Skyguide getrübt, schliesslich hatte ich einst bei den Blauen gedient und fliege auch ab und zu in die Ferien.
Die Abfahrt kurz nach 10 Uhr verdiente bis zur Wasserscheide ein Ausgezeichnet. Im Merhofertäli nahm es mit absteigender Höhe gegen ein „Gut“ ab und hielt sich auch im Besenbinder noch auf einem Fast-gut, was gesamthaft ein hohes Gut ergibt.
Fazit: Alleine die Tatsache, bei rundherum grünen Verhältnissen noch geschlossen auf 1700 Meter hinunterfahren zu können, verleiht dieser Tour, dank der heruntergelassenen Walze des letzten Pistenfahrzeugs, das Goldene Fell.
Leider habe ich verpasst, die schönen Blumen am Schneerand zu verewigen, wie Fädima dies löblicherweise zu tun pflegt.
Bei der Fahrt durchs grüne Prättigau beschlichen mich jedoch ernsthafte Zweifel, ob mich mein Davoser Scout, Kurt, wahrheitsgemäss informiert hatte.
Nach der Grossbaustelle Bahnhof Laret tat sich rasch der Blick ins Parsenngebiet auf und tatsächlich: durch grüne Weiden zog sich ein weisser Schlauch hinab gegen den Wolfgang.
Um 8 Uhr mit aufgebasteten Skiern ging‘s die erste Viertelstunde hinauf zum Beginn des legendären Besenbinders, einer schneesicheren Waldschneise mit 30 Grad Neigung, der Albtraum jedes Skilehrers, wenn sein Gast stürzt.
Gut in Erinnerung ist mir noch meine erste Snowboardabfahrt vor Jahren hier hinunter bei hochwinterlichen minus 20 Grad: habe selten so geschwitzt als Anfänger…
Plötzlich ein Rauschen, und womit ich nie gerechnet hatte, trat ein: ein Tourenfahrer kam mir sulz-carvend entgegen.
Es sei super, sein Kommentar ganz im Flow.
Nach dreiviertel Stunden gelangte ich ins flachere Meierhoftäli, das mich stark ans malerische Matjischtälli am Pischahorn erinnert, wären hier nicht die vielen Masten des Sesselliftes. Diese ausblendend und im Kopfhörer eine kraftvolle Botschaft lauschend gelange ich über wunderbar aufgefirnte Hänge auf die sogenannte Wasserscheide, dem Pässli, wo sich auf Parsenn die Abfahrten voneinander trennen.
Während der schneereichen Eisheiligen musste ein Skibegeisterter gleich zweimal den Osthang des Gipfels aufgestiegen sein. Davon zeugt der schöne Zopf, den er regelmässig beim Abfahren in den Schnee gezeichnet hatte.
Ein Genuss diese letzten 200 Höhenmeter, die ich trotz kühlem Wind im Halb-Bergrider-Look (kurze Hosen, aber nicht oben ohne) absolviere.
Da ich der optimalen Verhältnisse wegen gut eine Viertelstunde zu früh auf dem Gipfel stehe, geniesse ich für einmal eine ausgedehntere Rast.
Der immer wieder überwältigende Ausblick wird auch nicht durch die vielen Bauten der Armee und der Skyguide getrübt, schliesslich hatte ich einst bei den Blauen gedient und fliege auch ab und zu in die Ferien.
Die Abfahrt kurz nach 10 Uhr verdiente bis zur Wasserscheide ein Ausgezeichnet. Im Merhofertäli nahm es mit absteigender Höhe gegen ein „Gut“ ab und hielt sich auch im Besenbinder noch auf einem Fast-gut, was gesamthaft ein hohes Gut ergibt.
Fazit: Alleine die Tatsache, bei rundherum grünen Verhältnissen noch geschlossen auf 1700 Meter hinunterfahren zu können, verleiht dieser Tour, dank der heruntergelassenen Walze des letzten Pistenfahrzeugs, das Goldene Fell.
Leider habe ich verpasst, die schönen Blumen am Schneerand zu verewigen, wie Fädima dies löblicherweise zu tun pflegt.
Wie überall: die grünen Flecken lassen nicht mehr lange auf sich warten.
Morgen sicher noch lohnend…
Letzte Änderung: 22.05.2026, 14:27Aufrufe: 403 mal angezeigt
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