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Verhältnisse vom 28.06.2026

Schwarzberghorn (3609m): Ab Mattmark

Hochtour
Urs Renggli
Unterwegs mit: Sektionstour SAC-Basel
6-10 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel nicht erreicht, umgekehrt auf 3571m
machbar
Oben: Nass
Unten: Nass
Wasserläufe beim überqueren des Schwarzberggletscherbeckens auf ca 3000 müM, z.T. knöcheltief, Pfloschschnee im Anstieg östlich von Felsen 3127 müM, z.T. tief einsinkend, sprodisch bis in sich öffnende Gletscherspalten, dann auf 3180 müM Steigeisen angezogen und den Steilhang hinauf, eine grössere Spalte links in einem Bogen umgangen, dort frischen Spuren von jungem deutschen Paar folgend, weiter nördlich des Roffelpasses schräg hinauf Richtung Grat, diesen erst in einer Schuttmulde ca. 250m westlich des Punktes 3517 müM betreten, Steigeisen abgezogen, liegen gelassen und zum Bivacco Città di Luino (CAI) hochgekraxelt 1x 5er + 1 x 4er Seilschaft in einfachem, teils brüchigen Fels, an der Gratkante kompakter Stellen 1.-2. Grad. Dort entschieden wir um 12:15 Uhr, auf die Besteigung über den Schlussfestgrat, etwas ausgesetzt, zum Gipfel zu verzichten, vermutlich gute 1/2 h auf und ab, dies wegen heranrollenden dunklen Wolken von Süd, die zwischendurch wieder Sonne und blauen Himmel freigaben und wegen der aktuellsten Prognose von Meteoschweiz - Gewitter auf ca 14 Uhr angesagt, Ich konnte den persönlichen Meteo-Auskunftsdienst 0900 62 333 (zahlungspflichtig) nicht erreichen, weil mein Telefonanruf auf der Landesgrenze NICHT akzeptiert wurde. Ich verzichtete jemandem anzurufen, ob er/sie für mich die exakten Ortsprognose abkläre und mir darauf zurückrufe und erst dann zu entscheiden. 30 min später wieder mit den Steigeisen an den Füssen, stur den Aufstiegsspuren folgend, tauchten schwarze Wolken begleitet von dumpfem Donnergeräusch über den Grenzgrat auf. Dies ging harmlos vorbei und ein Kurzregen mit Graupel erreichte uns erst als wir um 13:30 Uhr als wir den Gletscher auf 3000 müM verliessen, losseilten, Steigeisen abzogen und die Blocksteinfelder der Moränen Ausläufer betraten und bald die Steinmänner erblickten, die zum Moränen-Wanderweg Richtung Staudamm Mattmarksee Postautohaltestelle führten.
sobald nachts klarer Himmel das Gefrieren der Gletscheroberfläche gestattet gut, jetzt besteht ja eine regelrechte "Wühlspur" von uns 9 Leuten
Da keine SAC-Hütte nähe Stausee Mattmark existiert, das Restaurant Mattmark am Stausee fein kocht und backt aber keine Gästezimmer hat, nur einen Camping, auf dem nur Wohnmobil uä, aber keine Zelte zugelassen sind, übernachteten wir in der Pension Heino in Saas-Grund und liessen uns von Taxi pauli services ag, Saa-Balen, um 5 Uhr zum Stausee hinauf chauffieren, perfekter Service, wie auch in der Pension
Letzte Änderung: 29.06.2026, 10:23Aufrufe: 93 mal angezeigt

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