Ober Gabelhorn (4063m)06.07.2026
Verhältnisse vom 07.07.2026
Vincentpyramide (4215m): Pilastro Vincent (Grassi-Meneghin)
Eine lange Hochtour, gefühlt am Ende der Welt. Geniales Ambiente im einsamen, wilden Gletscherkessel in der Ostwand der Vincentpyramide. Die Kletterei bietet beste Gneis-Kletterei, nie sehr schwierig, aber immer unterhaltsam.
Zustieg Gugliermina-Biwak: Vom Parkplatz bei Wold fährt ein Pendelbus bis ans Ende der Strasse, Achtung, Mittagspause zwischen 13 und 14 Uhr! Von hier auf dem 'offiziellen' Weg auf der orographisch rechten Seite des Gletscherbaches. Der Weg ist kaum begangen und teils schwierig zu finden, zudem sind die Bach-Querungen nicht ohne. Besser wäre wohl, auf dem guten Weg zum Rifugio Barba-Ferrero hochzusteigen und oben dann über den Bach. Insgesamt zähe 5 Stunden ins Biwak. Das Biwak selber ist gut ausgerüstet mit Matratzen, Decken, Pfannen, Besteck, Kocher und Gas. Es hat ein Wasser-Rinnsal etwas nördlich des Biwaks.
Vom Biwak hoch auf den Gletscher problemlos. Die Querung des Gletscherkessels geht aktuell ebenfalls problemlos. Der Bergschrund ist imposant, lässt sich aber ebenfalls erstaunlich einfach überklettern, wobei ein zweites Eisgerät für den Vorsteiger nicht schlecht ist.
Die Kletterei selber tiptop, angenehm warme Temperaturen, kein Wind bis zum Ausstieg. Wir hatten Kletterfinken dabei, wichtig ist ein vollständiges Set Cam bis zum 3er, da die Route vorwiegend selber abgesichert werden muss. Als Beschreibung hat uns die CampToCamp-Beschreibung geholfen, in Kombination mit dem Foto-Topo ebenfalls von dort.
Der Schlussaufstieg auf die Vincent-Pyramide und der Abstieg in die Gnifetti-Hütte auf der Autobahn. Gnifetti-Hütte nichts von Sozial-Phobiker :)
Zustieg Gugliermina-Biwak: Vom Parkplatz bei Wold fährt ein Pendelbus bis ans Ende der Strasse, Achtung, Mittagspause zwischen 13 und 14 Uhr! Von hier auf dem 'offiziellen' Weg auf der orographisch rechten Seite des Gletscherbaches. Der Weg ist kaum begangen und teils schwierig zu finden, zudem sind die Bach-Querungen nicht ohne. Besser wäre wohl, auf dem guten Weg zum Rifugio Barba-Ferrero hochzusteigen und oben dann über den Bach. Insgesamt zähe 5 Stunden ins Biwak. Das Biwak selber ist gut ausgerüstet mit Matratzen, Decken, Pfannen, Besteck, Kocher und Gas. Es hat ein Wasser-Rinnsal etwas nördlich des Biwaks.
Vom Biwak hoch auf den Gletscher problemlos. Die Querung des Gletscherkessels geht aktuell ebenfalls problemlos. Der Bergschrund ist imposant, lässt sich aber ebenfalls erstaunlich einfach überklettern, wobei ein zweites Eisgerät für den Vorsteiger nicht schlecht ist.
Die Kletterei selber tiptop, angenehm warme Temperaturen, kein Wind bis zum Ausstieg. Wir hatten Kletterfinken dabei, wichtig ist ein vollständiges Set Cam bis zum 3er, da die Route vorwiegend selber abgesichert werden muss. Als Beschreibung hat uns die CampToCamp-Beschreibung geholfen, in Kombination mit dem Foto-Topo ebenfalls von dort.
Der Schlussaufstieg auf die Vincent-Pyramide und der Abstieg in die Gnifetti-Hütte auf der Autobahn. Gnifetti-Hütte nichts von Sozial-Phobiker :)
Bleibt gut. Der Bergschrund könnte aber schwieriger werden. Achtung vor Steinschlag beim Bergschrund!
Am Folgetag haben wir noch die Cresta del Soldato an der Punta Giordani gemacht. Die direkte Querung auf 3500 vom Endregletscher rüber zum Borsgletscher geht wegen des Gletscher-Rückzuges nicht mehr. Stattdessen muss man entweder bis auf 3200 absteigen. Alternativ (so wie wir) steigt man auf dem Endregletscher bis zum Sattel auf etwa 3650m auf. Hier über leichten Fels (III) etwa 30m auf ein Schneefeld absteigen. Jetzt steigt man auf dem Schneefeld in einer langen Traverse hoch zum Cresta del Soldato, den man auf etwa 3800m erreicht. So entgeht einem zwar den unteren Teil des Grates, die schönen (und schwierigeren) Stellen kann man aber trotzdem machen. Insgesamt eine kurze, aber recht lässige Tour mit einer knackigen Einzelstelle im oberen 4. Grad.
Letzte Änderung: 08.07.2026, 18:23Aufrufe: 1494 mal angezeigt
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