Sattelkopf (2863m)08.07.2026
Tourenbeginn um 05:30 Uhr bei 14°C unter klarem Himmel. Der Waldweg zwischen oberem Ende der Weide und dem Bachtobel (1519 m) wurde verbreitert. Am Tobel steht noch ein Mini-Bagger. Den früheren Traversalweg zwischen Platinaalpe und Joch P 1883 gibt es nicht mehr. Nur zwischendurch sieht man an wenigen Stellen noch ansatzweise Trittspuren, welche von Tieren stammen. Lediglich oberhalb vom P 1883 bis zum Geröllfeld auf dem SO-Rücken sieht man deutlich alten Pfad. Da ich versuchte, der alten Pfad-Traverse bis zum Joch zu folgen, verlor ich viel Zeit bei der Suche mittels Navigationsgerät und dem sich Durchschlagen durch das Gestrüpp in den 4 Tobeln, welche man dabei queren muss. Daher zog ich es im Abstieg vor, unterhalb der Felseneinschneidung direkt über die Gras- und Alpenrosenmatten weglos abzusteigen, was zwar nicht schöner, aber schneller und deutlicher war, denn die Platinaalpe hat man stets im Blick zur Orientierung.
Diese Route ist keine Empfehlung mehr. Zwar gibt es beim Rechtsabzweig vom Suggadinweg den silbernen Wegweiser „ungesicherter Steig ohne Markierung Platinaalpe – Rütihorn“. Jedoch den „Steig“ ab der Alpe gibt es defacto nicht mehr. Gegenwärtig ist die alte Route ab Rüti durch das Rütital hinauf zum Joch P 1883 die schnellere und einfachere, seitdem ein unbefestigter Fahrweg in kurzen Serpentinen angelegt wurde zur Innergweilalpe, welchen man nach dessen letztere Kehre (ca. 1410 m) nach links verlässt und weglos durch das waldlose 40° steile Muldental aufsteigt. Diese Tour sollte nur bei sehr trockenen Verhältnissen gemacht werden.
Wer Einsamkeit sucht, findet sie hier. Der Berg wird inzwischen kaum begangen. Allerdings hat man gute Aussicht von dort ins Montafoner Tal, zur Verwallgrupe im Norden und nach Westen zur Sulzfluh und Drusenfluh im Rätikon. Im Süden schaut man auf die Berge rund um Gargellen. Das schwarze Gipfelbuch wurde am 29.6.2003 zur Gipfelkreuzweihe gelegt. Es ist etwa zu 4/5 beschrieben. In diesem Jahr standen bisher 8 Einträge darin, allein 3 davon in Verbindung mit dem Einrichten und Aufräumen des Sonnenwende-Feuers.
Im Aufstieg kurz vor der Rinne zerbrach mir einer meiner Teleskopstöcke. Für den Abstieg mit nur 1 Stock war dies unschön, forderte mehr Trittsicherheit und bedeutete Zeitverlust.
Im Aufstieg kurz vor der Rinne zerbrach mir einer meiner Teleskopstöcke. Für den Abstieg mit nur 1 Stock war dies unschön, forderte mehr Trittsicherheit und bedeutete Zeitverlust.
Letzte Änderung: 12.07.2026, 17:24Aufrufe: 38 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Reutehorn (2348m)
B192 km 5,4 (Jägerstöbli) – Platinastutz Suggadinweg – Platinamaisäß – Platinaalpe – P 1857 – Joch P 1883 – SO-Grat – Süd-Einschneidung – Felsenrinne – Hornsatttel – Rütihorn - Felsenrinne – Platinaalpe – Platinamaisäß – Platinastutz - Jägerstöbli
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