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Routenbeschreibung
Reutehorn (2348m)

B192 km 5,4 (Jägerstöbli) – Platinastutz Suggadinweg – Platinamaisäß – Platinaalpe – P 1857 – Joch P 1883 – SO-Grat – Süd-Einschneidung – Felsenrinne – Hornsatttel – Rütihorn - Felsenrinne – Platinaalpe – Platinamaisäß – Platinastutz - Jägerstöbli

Zufahrt: Auf der Autobahn A 14 bis Ausfahrt Bludenz - Montafon. Oder von Bludenz die Bundesstraße 180, dann 188 ins Montafon bis St. Gallenkirch - Galgenul. Dort rechts abzweigen ins Gargellental. Nach dem Selbstversorgerhaus "Reutehorn" an linker Seite der B 192 und nach der Brücke an linker Seite nach Außergampaging gibt es bei der Km-Marke 5,4 km eine kleine geschotterte Parkbucht an linker Straßenseite ca. 30 m vor der Straßenbrücke über einen Bach (1185 m). Vor der Km-Marke steht am rechten Straßenrand ein grünes Schild "Jägerstöbli".
Route: 11,2 km; (Schwierigkeit: T4+ / K1):
B192 km 5,4 (Jägerstöbli) – Platinastutz Suggadinweg – Platinamaisäß – Platinaalpe – P 1857 – Joch P 1883 – SO-Grat – Süd-Einschneidung – Felsenrinne – Hornsatttel – Rütihorn - Felsenrinne – Platinaalpe – Platinamaisäß – Platinastutz - Jägerstöbli
Gegenüber der Parkbucht steht ein Baushaltestelle-Schild und eine Art Briefkasten. Von dort führt nach rechts hinauf durch den Wald ein schmaler Treppensteig. Man wandert jedoch nach links ein schmales, kurzes Teersträßchen hinauf zu einem Haus an rechter Seite. Danach gabelt sich der Weg. Nach rechts führt ein Forstweg weiter nach Zuggenwaldmaisäß. Halblinks folgt man beginnenden der gelb-weiß signalisierten breiten Suggadinweg bis zum Wegweiser Platinastutz Suggadinweg (1250 m) bei einer Liegebank (8 min.). Dort verlässt man den Suggadinweg nach rechts und folgt westwärts abkürzender Traktorspur hinauf (Wegweiser-Richtung: ungesicherter Steig ohne Markierung Platinaalpe – Rütihorn). Kurz danach trifft man bei 3 aufgetürmten Felssteinen auf eine Schotterpiste, wo man rechts einschwenkt. Bei nächster Rechtskurve verlässt man die Schotterpiste nach Platinamaisäß nach links und wandert durch den Fichtenwald über steiler werdenden Forstweg bis zu einer großen Hangwiese, wo der Fahrweg nach einer Holzbarriere endet. Rechts oberhalb des unteren Endes der Weidewiese stehen eine Holzhütte (1379 m) mit der Hausnummer 3 und einem Brunnen davor, rechts davon ein Stadl (25 min.). Bereits vor und unterhalb von diesen läuft man weglos den nach oben langgezogenen und schmaler werdenden Kuhweidehang hinauf bis zu dessen Ende an einer Holzbarriere. Ab dort findet man einen breiten Waldweg vor, der mit einem Minnibagger planiert wurde bis zu einem bewachsenen Bachtobel (1513 m, 20 min.). Kurz davor befindet sich an einer Felsnase an rechter Seite eine kleine Gedenktafel. Ab dem Tobel wandert man auf dem ehemaligen Alpweg nun in 4 Serpentinen westwärts durch den Wald hinauf. Markierungen sieht man nirgends. Kurz vor oberem Ende des Fichtenwaldes passiert man nach 35 min. eine kleine Hütte (1678 m) links unterhalb des Weges. Inzwischen hört man von links das Rauschen des Platinabaches. 200 m nach der Waldhütte endet der Waldweg bei einem offen gelassenen Weidezaunrest und man folgt westwärts dem zuwachsenden Graspfad ins beginnende grüne Hochtal. Dabei nähert man sich dem Platinabach an linker Seite. Inzwischen erkennt man das Dach der stillgelegten kleinen Platinaalpe weiter oben im Tal. Kurz vor ihr überquert man den Bach nach links zu ihr hin (30 min.). Sie ist verschlossen, mit einem Drahtzaun umschlossen und bietet auch keine Picknickmöglichkeit, weder Bank, noch Tisch (1844 m). Von hier blickt man direkt auf die südlich ausgerichteten Felsenplatten mit der markanten Einschneidung in deren Mitte. Durch diese führt die Route zum Gipfel rechts von ihr. Vor der Bachüberquerung gab es früher einen beginnenden unmarkierten Steig, welcher ostwärts wenig an Höhe gewinnend aber lang ausholend die unteren Ausläufer der Südflanke vom Reutehorn traversierte. In alten Karten ist dieser Pfad eingezeichnet gewesen. Dabei überquerte man 4 Tobel, welche inzwischen mit Sträuchern und Büschen überwachsen sind. Der Steig ist von Alpenrosen und Gras überwachsen, nicht mehr erkennbar bis auf wenige Stellen dazwischen. So am P 1857 zwischen 3. Und 4. Tobel (30 min.). Die Traverse endet am kleinen Joch P 1883 des unteren SO-Rückens (45 min.). Dort sieht man rechts unterhalb eine verwachsene Steigspur durch ein Grastobel, welche seinerzeit vom Waldweg nach dessen Ende rechts hierherführte, ohne das Hochtal bis zur Alpe überqueren zu müssen. Am Joch sieht man eine anfängliche Pfadspur auf der Nordseite hinab ins Rütital, die sich jedoch bald verläuft im Ersionssand. Ca. 400 m tiefer sieht man die Serpentinen vom erneuerten breiten Alpweg zur Innergweilalpe. Kürzer, übersichtlicher und schneller ist inzwischen die Route ab Rüti hinauf zum P 1883. Am Joch (P 1883) erkennt man linksherum die kaum noch vorhandene Pfadspur, welche um eine Baumgruppe links vorbei zum SO-Rücken führt. Von dort existiert noch gut sichtbar ein Pfad über den Rücken bis zu beginnender Blockstein-Terrasse (30 min.). Dort steht ein kleiner Steinmann (2053 m), der einzige weit und breit. Ab hier gibt es auch keine Pfadspuren mehr. Man quert über die Blockterrasse nach links und orientiert sich zur inzwischen sichtbaren Felseneinschneidung. Weglos durch Gras und Alpenrosenmatten steigt man nordwestwärts den SO-Rücken verlassend diagonal zur Einschneidung hinauf (40 min.). Die anfangs grasige Rinne beginnt nach rechts bis sich die Rinne gabelt. Man bleibt dabei noch eine Felsenstufe rechts und quert dann jedoch nach links. An einer etwas exponierten Felsenecke sieht man eine Schrauböse. Früher gab es hier wohl ein dünnes Drahtseil. Nun steigt man in linker Rinne weiter aufwärts bis zu einem Steinmann, wo beide Rinnen enden und eine steile Steinmulde aus Blockgestein beginnt. Rechts oben sieht man nun das obere Ende vom Gipfelkreuz. Weiter aufwärts begegnet man noch 2 weiteren Steinmandl und steigt auf sichtbaren Trittspuren zum oberen Ende eines Felsensattels. Wenige Meter kraxelt man nun nach rechts über Blocksteine zur großen Steinpyramide und 15 m weiter zum großen Holzkreuz aus dem Jahr 2002 neben einem Vermessungsstein (30 min.). Am Kreuz-Schaft ist ein Blechkasten montiert für das Gipfelbuch.
Abstieg. Auf selben Weg zurück bis zum unteren Ende der felsigen Einschneidung (25 min.). Entweder zurück über den SO-Rücken und weglosen Abstieg durch das Rütital bis zum Alpweg der Innerweilalpe und auf diesem in Kehren hinab nach Rüti (Reute) und auf der Straße ca. 1,5 km zurück zum Parkplatz. Oder aber weglos direkt über die Gras- und Alpenrosenmatten zum Geröllterrassen-Streifen und weiter hinab zu der stets sichtbaren Platinaalpe (1,5 Std.). Unterhalb der Geröllterrasse ist das Gewächs tiefer und unschön zu durchsteigen. Von der Alpe dann zurück auf gleichem Wege wie aufgestiegen zum Parkplatz in 1,5 Std.
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Letzte Änderung: 12.07.2026, 17:07Alle Versionen vergleichenAufrufe: 10 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

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Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial
["Kompass 032: Montafon, M: 1:25000; RV 342: Montafon, M: 1:30000; Swisstopo 238T: Montafon, M: 1:50000"]

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Reutehorn (2348m)

B192 km 5,4 (Jägerstöbli) – Platinastutz Suggadinweg – Platinamaisäß – Platinaalpe – P 1857 – Joch P 1883 – SO-Grat – Süd-Einschneidung – Felsenrinne – Hornsatttel – Rütihorn - Felsenrinne – Platinaalpe – Platinamaisäß – Platinastutz - Jägerstöbli


Wanderung

T 4

1136 hm

8.0 h

Karte