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Wanderung
5 Personen
5-20 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Der Aufstieg vom Tal bis zur Hütte ohne Seilbahn (bis auf Weiteres aufgrund technischer Probleme geschlossen) ist anstrengend, aber lohnenswert. Ab der Triftbrücke geniesst man die Aussicht auf den Triftsee und das, was vom Triftgletscher noch übrig bleibt. Man sieht sogar auch von weit entfernt das kühle Bier, das auf uns auf der Terrasse der Trifthütte wartet. Aber der neue Hüttenweg (T4) ist noch lang und führt über gut durch Fixseile abgesicherte steile Stellen, Bäche und Firnschnee. Jemand mit wenig Erfahrung könnte sich fragen, warum gewisse exponierte Stellen nicht abgesichert sind, andere aber schon. Es stehen sogar bereits neue Bohrhaken im Fels. Vielleicht kommen diese Saison noch ein paar neue Fixseile dazu. Aber allgemein hat es mehr als genug Fixseile. Der Firnschnee in "Zwischen Tierbergen" auf etwa 2150 m und die Querung der Bäche dort sind etwas kritisch. Vor allem beim Einstieg auf den Firnschnee müsste man aufpassen, nicht einzusinken. Dort ist der Schnee schwach, und es fliesst Wasser darunter. In der Mitte ist der Schnee dick und problemlos zu begehen. Wir waren ohne Steigeisen, aber mit Pickel zur Sicherheit unterwegs. Gerade nach dem Firnschnee gibt es einen Schottenweg, der "durch" den Bach führt. Es ist rutschig, und man wird schnell nass, wenn man nicht aufpasst, aber der Weg ist breit genug. Alternativ zum Firnschnee und Bach kann man auch der alten Wegführung folgen, aber man muss trotzdem noch ein kleines Stück über Firn gehen, und wir wissen nicht, wie gut der alte Weg noch ist. Von oben sah es so aus, als müsste man einen Teil leicht erklettern. Für unsere Gruppe war es kein Thema. Nach 7 h 30 min (mit Pausen) sind wir endlich an der Hütte angekommen.

Am nächsten Tag war Steinhüshore geplant, aber mit dem Aufwand vom vorherigen Tag und im Hinblick auf den langen Abstieg haben wir uns entschieden, nur eine kleine Runde auf dem Gletscher oberhalb des oberen Absturzes zu machen. Aber das war schwieriger als geplant. Der Einstieg auf den Gletscher führt über eine Schnee-/Eisbrücke. Wir haben andere Wege gesucht, aber das bleibt wahrscheinlich die beste Variante. Für unsere kleine Runde lohnte es sich aber nicht, Risiken einzugehen. Wir haben uns entschieden, umzukehren. Wir fragen uns, wie der Einstieg auf den Gletscher im August aussehen wird. Wahrscheinlich wird man etwas höher den Bach bei kühlen Nächten queren müssen.

Die Tour zum Steinhüshoren sah von der Hütte schwieriger aus als im Tourenportal. Die Gletscherflanke auf ca. 2400 m ist steil, und man befindet sich auf Blankeis. Wahrscheinlich muss man den Felsblock dort erklettern, aber der Einstieg ist nicht klar. Und dann gibt es entweder Eis oder Fels bis kurz vor dem Gipfel, wo es noch Firn hat. Die im Tourenportal beschriebene Normalroute (grösstenteils über Fels) ist wahrscheinlich die sicherste, wenn man ein wenig klettern kann. Die Variante, die nördlich vom Chilchlistock über die Eisflanke führt, weckt kein Vertrauen.
Verhältnis Bilder
Letzte Änderung: 13.07.2026, 09:37Aufrufe: 715 mal angezeigt

Metadaten

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Trifthütte SAC (2520m)

Nessental – Triftbahn – Hängeseilbrücke – Trifthütte

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Wanderung

T 4

1200 hm

5.0 h

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