Alphubel (4206m)20.07.2026
Verhältnisse vom 18.07.2026
Schwarzmies (3194m): Vollständiger W-Grat
Wetter: Angenehme Temperaturen, trocken, teils recht windig, gute Sicht.
Am Folgetag wollten wir ja auf das Lagginhorn über den Südgrat, da sollte noch eine "Aufwärmtour" für Samstag her. Unser Blick fiel auf das Schwarzmies, wo wir beide - im Gegensatz zum Jegihorn - noch nie waren. Es gab sehr wenige Tourenberichte, da wurden wir neugierig.
Aufgrund der Anreise ins Wallis starteten wir erst um 11:00 am Kreuboden. Gegen 12:00 erreichten wir den Einstieg und begannen zuerst, seilfrei zu klettern. Aufgrund der Brüchigkeit und einiger gar nicht so einfacher Züge entschieden wir aber bald, das Seil auszupacken und sind letztendlich den Grossteil des Grates mit Standplatzsicherung hochgeklettert, manche Stellen auch am laufenden Seil. Nach oben hin wurde der Fels besser und wir kamen recht gut in den Flow. Allerdings waren wir zu langsam und näherten uns unserer Umkehrzeit - schliesslich wollten wir nicht noch 700hm zum Hohsaas hochlaufen müssen. So entschieden wir nach dem Ende der wesentlichen Schwierigkeiten, nach Norden abzuseilen, und waren gegen 15:40 wieder am Kreuzboden.
Die Zeitangabe im SAC-Führer (2h für den gesamten Grat) ist sehr sportlich und gelingt nur seilfrei oder am laufenden Seil. Wenn man, wie wir, sich mit Bergschuhen auf den teils splittrigen Platten nicht sicher genug dafür fühlt, dauert der gesamte Grat eher 4 Stunden.
Am Folgetag wollten wir ja auf das Lagginhorn über den Südgrat, da sollte noch eine "Aufwärmtour" für Samstag her. Unser Blick fiel auf das Schwarzmies, wo wir beide - im Gegensatz zum Jegihorn - noch nie waren. Es gab sehr wenige Tourenberichte, da wurden wir neugierig.
Aufgrund der Anreise ins Wallis starteten wir erst um 11:00 am Kreuboden. Gegen 12:00 erreichten wir den Einstieg und begannen zuerst, seilfrei zu klettern. Aufgrund der Brüchigkeit und einiger gar nicht so einfacher Züge entschieden wir aber bald, das Seil auszupacken und sind letztendlich den Grossteil des Grates mit Standplatzsicherung hochgeklettert, manche Stellen auch am laufenden Seil. Nach oben hin wurde der Fels besser und wir kamen recht gut in den Flow. Allerdings waren wir zu langsam und näherten uns unserer Umkehrzeit - schliesslich wollten wir nicht noch 700hm zum Hohsaas hochlaufen müssen. So entschieden wir nach dem Ende der wesentlichen Schwierigkeiten, nach Norden abzuseilen, und waren gegen 15:40 wieder am Kreuzboden.
Die Zeitangabe im SAC-Führer (2h für den gesamten Grat) ist sehr sportlich und gelingt nur seilfrei oder am laufenden Seil. Wenn man, wie wir, sich mit Bergschuhen auf den teils splittrigen Platten nicht sicher genug dafür fühlt, dauert der gesamte Grat eher 4 Stunden.
Letzte Änderung: 21.07.2026, 07:48Aufrufe: 210 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Strahlhorn (4190m)19.07.2026
Weissmies (4017m)19.07.2026
Lagginhorn (4010m)19.07.2026
Alphubel (4206m)19.07.2026
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