Alp Secha - Munt Sech (2552m)02.08.2026
Verhältnisse vom 02.08.2026
Il Chapütschin (3386m): SW-Grat hoch, Normalroute runter
Der Gletscher war so gut wie aper. Wir haben nur für ca. 20 Meter angeseilt.
Das Wetter war bis 11:00 gut, dann sind aus Süden dunkle Wolken aufgezogen, die jedoch nur leichten Regen brachten.
Der Gletscher Richtung Muongia und Glüschaint hat oben noch eine leichte Schneeauflage, die Spalten schauen aber überall raus. Der Piz Roseg scheint oben total vereist zu sein. Für viele Touren eher gruselige Verhältnisse, die beim Chapütschin aber nicht störend sind. Ich gehe davon aus, dass in dem Gebiet in letzter Zeit sonst nicht viel bestiegen wurde.
Das Wetter war bis 11:00 gut, dann sind aus Süden dunkle Wolken aufgezogen, die jedoch nur leichten Regen brachten.
Der Gletscher Richtung Muongia und Glüschaint hat oben noch eine leichte Schneeauflage, die Spalten schauen aber überall raus. Der Piz Roseg scheint oben total vereist zu sein. Für viele Touren eher gruselige Verhältnisse, die beim Chapütschin aber nicht störend sind. Ich gehe davon aus, dass in dem Gebiet in letzter Zeit sonst nicht viel bestiegen wurde.
Der Südwestgrat bietet leichte, wenig exponierte Kraxelei im II. Grad und ist für Einsteiger gut geeignet.
Bei der früheren Normalroute über den Nordgrat wurde eine Abseilstelle auf den Gletscher eingerichtet. Ein Foto mit Skizze ist in der Hütte aufgehängt. Laut Hüttenwart ist das aber steinschlägiges Gelände und insbesondere für grössere Gruppen nicht zu empfehlen.
Abgestiegen sind wir daher über den Ostsporn. Warum diese im Tourenportal mit WS+ bewertet ist, erschliesst sich mir jedoch nicht. Es handelt sich um einfaches Gehlände und eine kurze Gletschertraverse, wobei allerdings ein paar Spalten zu umgehen sind.
Die in einem (früheren?) Silbernagel-Führer beschriebene Route via Südostrampe ist laut Hüttenwart wegen dem Gletscherrückgang nicht mehr möglich.
Die Hütte war voll, jedoch nur zwei (!) Seilschaften gingen auf den Chapütschin. Der Rest waren Hüttenwanderer.
Der fortschreitende Gletscherrückgang in diesem Gebiet ist beeindruckend und beängstigend.
Bei der früheren Normalroute über den Nordgrat wurde eine Abseilstelle auf den Gletscher eingerichtet. Ein Foto mit Skizze ist in der Hütte aufgehängt. Laut Hüttenwart ist das aber steinschlägiges Gelände und insbesondere für grössere Gruppen nicht zu empfehlen.
Abgestiegen sind wir daher über den Ostsporn. Warum diese im Tourenportal mit WS+ bewertet ist, erschliesst sich mir jedoch nicht. Es handelt sich um einfaches Gehlände und eine kurze Gletschertraverse, wobei allerdings ein paar Spalten zu umgehen sind.
Die in einem (früheren?) Silbernagel-Führer beschriebene Route via Südostrampe ist laut Hüttenwart wegen dem Gletscherrückgang nicht mehr möglich.
Die Hütte war voll, jedoch nur zwei (!) Seilschaften gingen auf den Chapütschin. Der Rest waren Hüttenwanderer.
Der fortschreitende Gletscherrückgang in diesem Gebiet ist beeindruckend und beängstigend.
Letzte Änderung: 03.08.2026, 12:45Aufrufe: 520 mal angezeigt
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Il Chapütschin (3386m)
SW-Grat hoch, Normalroute runter
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