Ama Dablam (6812m)21.11.2019
Verhältnisse vom 08.04.2024
Kala Patthar (5550m): Everest-Basecamp-Trek
Wir waren zwischen dem 18. März und dem 3. April im Solukhumbu unterwegs. Den Kala Patthar bestiegen wir am frühen Morgen des 24.03. 2024. Wir kamen zu günstiger Zeit am Gipfel an: eine anwesende Gruppe stieg gerade ab, danach hatten wir den Gipfel eine gute Stunde lang für uns
In 17 Trekkingtagen nur ein wirklicher Schlechtwettertag, und auch der hielt uns nicht vom Wandern ab. Typisch fürs Frühjahr sind die Wolken-bzw. Nebelausbildungen ab den Nachmittagen. Die Vormittage sind aber fast immer klar mit besten Aussichten.
Mitte März ist man im Soplukhumbu noch in der Vorsaison unterwegs, Die Mehrheit der Trekker und Everest-Aspiranten treffen eher Ende des Monats. bzw. im April ein. Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf der Grundstrecke ein sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht. In diesem Falle sind es vorwiegend einheimische Träger, sowie oft schier endlose Züge von Lasttieren. Letzteren sollte man tunlichst auf die Hangseite ausweichen, und sich nicht etwa leichtfertig an den Schluchtenrand stellen.
Die Temperaturen sind im März noch sehr kalt, zumindest, sobald die Sonne verschwindet. Um 5 Uhr morgens bei unserem Aufbruch zum Kala Patthar ca. minus 20. Die Decken in den nicht beheizten Schlafräumen der Unterkünfte reichen um diese Zeit nicht, ein guter Schlafsack ist obligatorisch. Daunenjacke und gute Fäustlinge gehören mit ins Gepäck. In den meisten Lodges geht es um diese Zeit noch sehr ruhig zu, oft waren wir die einzigen Gäste. Nachteil: es wird auch in den Gasträumen spärlich geheizt, weshalb bei längerem Sitzen nur eine gute Daunenjacke wirklichen Komfort gewährt.
Ansonsten befanden wir uns hier auf einem wahren Luxus-Trek. Auswahl und Qualität des Essens waren für diese Höhen außergewöhnlich gut. Budgetreisende sollten sich aber vorsehen, denn für Kost und Logis sollte mit einem Tagessatz zwischen 30 und 40 € kalkuliert werden, sofern man nicht auf Sparflamme leben möchte.
Der Besuch des Everest-Basecamps ähnelt aktuell dem einer Großbaustelle. Tip. fast alle Besucher gehen nur bis zum neu aufgestellten Schild zum Gedenken an Edmund Hillary und Tenzing Norgay. am "Eingang" des Lagers. Es lohnt sich aber, weit nach hinten zu wandern. Dort hat es keine Touristen, es können in aller Ruhe die Aufbauarbeiten besichtigt werden, und es lässt sich die großartige Landschaft mit den teils riesenhaften Büßereisgebilden am Rande des Khumbu-Eisfalles gebührlich bestaunen.
In 17 Trekkingtagen nur ein wirklicher Schlechtwettertag, und auch der hielt uns nicht vom Wandern ab. Typisch fürs Frühjahr sind die Wolken-bzw. Nebelausbildungen ab den Nachmittagen. Die Vormittage sind aber fast immer klar mit besten Aussichten.
Mitte März ist man im Soplukhumbu noch in der Vorsaison unterwegs, Die Mehrheit der Trekker und Everest-Aspiranten treffen eher Ende des Monats. bzw. im April ein. Dies soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf der Grundstrecke ein sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht. In diesem Falle sind es vorwiegend einheimische Träger, sowie oft schier endlose Züge von Lasttieren. Letzteren sollte man tunlichst auf die Hangseite ausweichen, und sich nicht etwa leichtfertig an den Schluchtenrand stellen.
Die Temperaturen sind im März noch sehr kalt, zumindest, sobald die Sonne verschwindet. Um 5 Uhr morgens bei unserem Aufbruch zum Kala Patthar ca. minus 20. Die Decken in den nicht beheizten Schlafräumen der Unterkünfte reichen um diese Zeit nicht, ein guter Schlafsack ist obligatorisch. Daunenjacke und gute Fäustlinge gehören mit ins Gepäck. In den meisten Lodges geht es um diese Zeit noch sehr ruhig zu, oft waren wir die einzigen Gäste. Nachteil: es wird auch in den Gasträumen spärlich geheizt, weshalb bei längerem Sitzen nur eine gute Daunenjacke wirklichen Komfort gewährt.
Ansonsten befanden wir uns hier auf einem wahren Luxus-Trek. Auswahl und Qualität des Essens waren für diese Höhen außergewöhnlich gut. Budgetreisende sollten sich aber vorsehen, denn für Kost und Logis sollte mit einem Tagessatz zwischen 30 und 40 € kalkuliert werden, sofern man nicht auf Sparflamme leben möchte.
Der Besuch des Everest-Basecamps ähnelt aktuell dem einer Großbaustelle. Tip. fast alle Besucher gehen nur bis zum neu aufgestellten Schild zum Gedenken an Edmund Hillary und Tenzing Norgay. am "Eingang" des Lagers. Es lohnt sich aber, weit nach hinten zu wandern. Dort hat es keine Touristen, es können in aller Ruhe die Aufbauarbeiten besichtigt werden, und es lässt sich die großartige Landschaft mit den teils riesenhaften Büßereisgebilden am Rande des Khumbu-Eisfalles gebührlich bestaunen.
Und hier die für Individualtrekker die vielleicht wichtigste Nachricht: für Trekkingtouren im Solukhumbu muss kein TIMS in Kathmandu beantragt werden. Eine lokale, digital funktonierende Erlaubniskarte, sowie der Eintritt in den Sagarmatha-Nationalpark können vor Ort, beispielsweise am Ortsausgang von Lukla völlig unbürokratisch erworben werden
Es gibt im Solukhumbu fürs Trekking keine Führerpflicht. Von anderen Trekkern erfuhren wir zudem, dass diese inzwischen auch an den Annapurnas wieder aufgehoben wurde.
Es gibt im Solukhumbu fürs Trekking keine Führerpflicht. Von anderen Trekkern erfuhren wir zudem, dass diese inzwischen auch an den Annapurnas wieder aufgehoben wurde.
Letzte Änderung: 08.04.2024, 15:18Aufrufe: 2153 mal angezeigt
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Kala Patthar (5550m)
Everest-Basecamp-Trek
Karte


