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HochtourAusgezeichneter Eintrag
2 Personen
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
gut
Oben: Pulver
Unten: Sulz
Gleich wie Lawinenbulletin wahrgenommen
Der Triftgletscher hat noch eine durchgehende Schneedecke (bis auf zwei Stellen) und ist nachts schön hart. Wenn man ihn in einem großen Bogen durchläuft, meidet man Spalten. Kurz vor dem oberen Ende Achtung Steinschlag ab Vormittags. Wir wurden von ein paar kleinen Steinen beim Abstieg getroffen.
Die Felsen zur Wellenkuppe waren trocken und ließen sich bestens Klettern. Auch das letzte Stück zur Wellenkuppe war gut gespurt.
Im weiteren Verlauf Richtung großem Gendarm ließ es sich gut gehen auf einer kleinen Schneeauflage. Es lag eine Spur weit genug vom Wechtenrand. Die Taue am Gendarm ließen sich hin gut hoch nutzen. Zurück waren sie durch den permanent starken Wind eisig und schwerer zu packen. Aber man kann hier gut abseilen. Im weiteren Verlauf über den Firngrat ließ es sich mit leichter Schneeauflage gut gehen. Eis kam noch nicht raus. Die Felsen am Gipfelaufbau waren zu Beginn noch trocken, wurden aber immer eisiger mit der Zeit, was es schwieriger macht, Halt zu finden. Die beiden Platten waren aber trocken. Es liegt auch noch einiges an Schnee zwischen den Felsen.
Auf dem Rückweg kann man über etliche Abseilstände alles abseilen.
Mit den vorhergesagten Niederschlägen wird neu gespurt werden müssen und auch die Kletterei am Gipfelaufbau wird erstmal nicht der aller größte Genuss sein. Dafür wird erstmal kein Eis am Firngrat hervorkommen.
Letzte Änderung: 16.07.2025, 20:48Aufrufe: 4438 mal angezeigt

Ober Gabelhorn (4063m)

Nordostgrat ab Rothornhütte (Normalweg)

Karte