Menu öffnen Profil öffnen
WanderungGuter EintragMit GPS-Track
1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Start bei der ersten Bushaltestelle auf dem Julierpass bei Silvaplana Lej Tscheppa. Auf dem markierten Wanderweg schlängle ich mich nach Westen hoch (heute etwas gefrorener Tau auf den Steinen macht es rutschig; Reif) an kleinen Teichen vorbei weiter via P2455 zu den Lejets da Muttaun. Bei den nächsten kleinen Seelein kommt ein kleiner Bach, westlich unterhalb von P2668, da verlässt man den Wanderweg und ich zweige nach den vereinzelten Steinmännli auf einem leicht erkennbaren Pfad diesen Bach nach hoch zur oberen Ebene, von dessen Seelein sein Wasser abfliesst.

Die Normalroute mit dem klar erkennbaren nördlichen Pfad zieht sich über sandigem Kies zum Sattel, der zwischen Chavagl dal Polaschin und Piz Polaschin (T4-) befindet.

Ich möchte jedoch den E-Grat mit dem Chavagl dal Polaschin mitnehmen, deswegen lasse ich die Normalroute links liegen (wortwörtlich) und steige nach NE über einfache Felsen und Schrofen in angenehmer Steilheit hoch zum äusseren Rand des SE-Grats (T4+). Nun auf dem Grat zuerst zwei kurze einfache Kletterstellen und dann leicht im Gehgelände und zuletzt über ein paar Blöcke zum Chavagl dal Polaschin (P2829) ohne Steinmann hochsteigen (T5-, I).

Der Abstieg zum Sattel, wo die Normalroute zu sehen ist, ist kurz und hat nur eine kleine einfache Kletterstelle drinnen (T5, I+).
Ab dem Sattel steige ich auf dem SE-Grat auf einem guten Pfad mit vielen Steinmänner die sandige Kiespiste ohne Schwierigkeiten zum Piz Polaschin mit Steinmann, Gipfelkreuz und Gipfelbuch hoch (T4).

Laut Gipfelbuch wird dieser Gipfel regelmässig, resp. fast schon täglich, besucht.

Oben kommt Nebel von Maloja hoch, es scheint, dass der Piz Lagrev nebenan heute eine Art Nebelbarriere bildet, wobei ich den Gedanken, diesen ausholend auch noch zu mitzunehmen, deswegen unterlasse.

Ich steige auf dem SW-Grat ebenfalls eine staubige sandige Piste hinab, traversiere südlich ein paar Blöcke und steige weiter hinab zur Fuorcla Polaschin (P2862).

Kurz schaue ich zur Crasta Tscheppa, doch die zu viele exponierten Kletterstellen schrecken ab. So steige ich leicht westlich von der Normalroute, die direkt von der Fuorcla Polaschin hoch- und hinabgeht, und rutsche auf sandigem Kies genussvoll bis zum festen Geröll hinab. Ich habe schon länger nicht mehr so eine schöne Rutschabfahrt erlebt. Ein junger Mann fragt mich unten nach dem Weg, obwohl vor seiner Nase viele grosse Steinmänner stehen. Da war einer schon recht müde unterwegs...

Unten beim Lej da la Tscheppa (P2617) haben sich heute rund 10 Leute versasmmelt. Einer hat versucht die Normalroute via NE-Grat zum Piz Polaschin hochzusteigen und hat sich im Geröll verirrt, da er anscheinend nicht den Einstieg finden konnte. Vom See aus zeige ich ihm mit dem Stock den von hier aus klar sichtbarem Pfad... Ahaaaa… Er ist trotzdem nicht mehr hochgestiegen.

Der weitere Abstieg nach Sils Baselgia verläuft auf einen gut begehbaren Wanderweg.

Beim weiteren Abstieg nach Sils Baselgia suchen heute auffallend viele Leute das Gespräch mit mir. Es scheint heute Glück in der Luft zu schweben, das ansteckend ist.

Unten angekommen laufe ich nach Sils Maria Seglias, wo der leicht überfüllte, aber noch platzhabende ankommende Bus einfach an mir vorbeifährt, was mich eine weitere Wartestunde kostete.... Danke Buschauffeur!

2 Std. Chavagl dal Polaschin
2.30 Std. Piz Polaschin
5.30 Std. Sils Maria Seglias
Beim Abstieg nach Sils Baselgia suchen heute auffallend viele Leute das Gespräch mit mir. Es scheint heute Glück in der Luft zu schweben, das ansteckend ist.
Verhältnis Bilder
Persönliche Bilder
Letzte Änderung: 16.10.2025, 20:57Aufrufe: 794 mal angezeigt

Piz Polaschin (3013m)

Vom Julierpass zum Chavagl dal Polaschin und Piz Polaschin

Karte