Menu öffnen Profil öffnen

Routenbeschreibung
Gogelberg (2276m)

Klettersteig Lampskopf

(11 km, Schwierigkeit: KS 3+, bzw. C):
Der Steig wurde 2016 angelegt. Er nutzt die natürlichen Gegebenheiten der Südwand (Bänder und Rampen), so dass auf die Montage von Eisenbügeln meist verzichtet wurde. Lediglich an wenigen schwierigeren Stellen gibt es solche zum Greifen und Betreten. Über erste Felsstufe und entlang eines Pfeilers gelangt man wieder in Gehgelände. An kleinem Hüttchen vorbei läuft man im Zickzack bergauf durch lichten Fichtenwald bis zu einem braunen Felsen, der von einem Bach geteilt wird. Diesen überquert man von rechts nach links. Alte, verbogene Eisenstifte und –bügel waren mal eine Steighilfe. Dann folgt das Seil einer langen schrägen, grasdurchsetzten Rampe links hoch. Weiter westwärts klettert man ein Stück in südseitiger Felswand hinab. Dann läuft man auf der nächsten, zum Teil erdigen Rampe zu einer Felsstufe. Dort fast senkrecht in der Verschneidung hinauf. Weiter quert man nach links stellenweise auf schmalen Bändern und zum Teil auf Reibung. Auf einer 4 m hohen Leiter überwindet man nächste Felsstufe. Dann steigt man ein schräges Grasband nach rechts hoch. Über stufiges schräges felsdurchsetztes bewachsenes Gelände endet das 12 mm dicke Drahtseil auf dem Grasabsatz des Lampskopfes (1995 m). Über weiteres Wiesengelände wandert man den Holzpflöcken folgend in kurzen Kehren bergauf zum oberen Felsgrat. Das Seil führt darüber und endet am Grasrücken (2276 m) des Gogelbergs (1¾ Std.). Über kurzen horizontalen Grasrücken folgt man dem Pfad in 3 min. zur nahen Felswand hin (P 2275). Dort trifft man auf den Tiroler Höhenweg (Weg-Nr. 7). Wer in St. Anton i.P. parkierte (P2), wird dort rechts einschlagen und zum Wanderweg Nr. 32 absteigen. Dabei kommt man dann am Wasserfall vorbei. Wer auf P4, oder gar P5 das Auto abstellte, wird links einschlagen. Dabei muß man sich seinen Weg nordwestwärts kurzzeitig suchen über einen Schuttkegel, den man quert. Dann sieht man wieder auf rot-weiß signalisierten Bergweg. Nach 10 min. gelangt man zu 2 großen Felsbrocken. Beim ersten kommt von links der Bergweg Nr. 8 herauf (Wegweiser). Ab hier lohnt sich ein bequemer Abstecher (15 min. hin) nordwestwärts zur Tribulaunhütte (Rifugio Calciati al Tribulaun, 2368 m) am Sandessee. Von der DÖAV-Sektion Magdeburg wurde ursprünglich kleinere Hütte im Jahr 1892 erbaut. 1961 wurde sie von der CAI-Sektion Sterzing vergrößert. Wegen der Attentate 1964 in Südtirol besetzte das Militär die Hütte und gab sie erst 6 Jahre später zurück dem CAI. Beim zweiten Felsstein sind 2 Gedenktafeln angebracht. Zurück auf gleichem Weg unterhalb der Seile der Materialseilbahn mit kleiner blauen Gondel zum ersten Felsstein.(10 min.).
Abstieg: Auf dem Bergweg Nr. 8 wandert man in Kehren in südwestliche Richtung zu einem Grasabsatz mit einer Bank (P 2186). Weiter in südliche Richtung hinab bis zur nächsten Bank (1868 m) neben einem Informationsschild zur Geschichte der 1947 gegründeten CAI-Sektion Sterzing (50 min.). Dahinter sieht man eine Wasserkaskade. Dort teilt sich der Weg. Entweder quert man den Wasserfall und steigt im Zickzack ab, oder benutzt den direkten Abstiegsweg Nr. 8A, welcher über einen mit Birken bewachsenen Grashang hinab- und an 1 Hüttchen (1795 m) vorbeiführt. Vor nächster Hütte biegt man rechts ab zum Bachtobel hin. Nach der Bachüberquerung trifft dieser dann wieder auf rot-weiß markierten breiten Wanderweg Nr. 8. In einer Kehre im Wald (1745 m), wo man sich links hält (schwarz-gelbe Markierung). Auf diesem dann in weiteren Kehren, die man abkürzen kann, zu einem nach Sturmschäden gerodeten Berghang. Nach einem hölzernen Drehkreuz erreicht man nach 25 min. P 1535, wo man auf den Zustiegsweg zur Magdeburger Hütte (Weg-Nr. 6) trifft (Wegweiser). Dort schlägt man links ein und wandert in 6 min. ostwärts zum Abzweig des Weges Nr. 8b geradeaus (Wegweiser). Nach 2min. gelangt man zu einem Grasbuckel mit 2 Picknick-Bank-Garnituren. Von hier erblickt man die nahen Steinhöfe. In 10 min. nun auf dem Wasserfallweg (Nr. 8b) zu diesen hinab und zur Straßenbrücke beim Parkplatz P4. Wer sich den 46 m hohen Wasserfall „Hölle“ anschauen will, biegt vor den Picknickbänken scharf rechts ab und wandert über die Brücke über die Bachschlucht zum Parkplatz P5 und von dort ausgeschildertem Weg zur Klamm (10 min.). Zurück zum Parkplatz P5 wandert man auf unbefestigter Straße in 3 Kehren hinab zum Parkplatz P4 vor der Straßenbrücke.
KS-Set, Helm ggfs.
Anfahrt: Auf der Brennerautobahn A 13 von Norden (Innsbruck) bis Ausfahrt Brenner, oder von Süden die A 22 (Brixen) bis Ausfahrt Sterzing. Dann auf der Bundesstraße 182, bzw. Staatsstraße 12 bis Gossensaß (Colle Isarco, 1164 m) unter der hohen Autobahnbrücke. Im Ort biegt man westwärts ab auf die SP 35 (brauner Wegweiser: Pflerschtal). Diese Straße führt taleinwärts nach St. Anton i.P. (1246 m). Nach dem Ortseingangsschild biegt man beim Hotel "Argentum" links ab (brauner Wegweiser. Steinhöfe). Über schmale Brücke wird der Pflerscher Bach überquert und sofort rechts abgebogen. Auf schmaler Teerstraße fährt man westwärts etwas bergauf bis zum Parkplatz „Außerpflersch“, P4 vor nächster Brücke, oder über diese Brücke hinweg und zum Parkplatz an der Innenseite der Rechtskurve von Hinterstein (1352 m). Wer den Wasserfall „Hölle“ sich anschauen will, kann vor der Brücke die linke Kehre hinauffahren (in der Zeit vom 1.7. bis 15.9. gilt ein Durchfahrtverbot zwischen 10:00 und 16:00 Uhr) und nach 2 weiteren Kehren westwärts auf einer Schotterpiste zum Parkplatz „Tribulaunhütte“, P5 (1465 m). Wer nicht die Tribulaun-Hütte besuchen und als Abstieg nicht westlichen Wanderweg Nr. 8 benutzen möchte, fährt nach dem Ortseingang nicht links ab, sondern geradeaus in den Ort hinein, um vor Ortsende links über eine Brücke abzubiegen und westwärts zum Parkplatz „Wasserfallweg“, P2 zu fahren, bevor die Straße nur für Benutzer vom Wellness-Familienhotel „Feuerstein“ dort endet.
Zustieg:
Vom Parkplatz P 4 mit der Informationstafel über die Wanderwege und den Klettersteig läuft man über die Brücke (Wegweiser: Klettersteig Lampskopf), wo man den Wasserfallweg kreuzt (Wegweiser). Von links kommt man auf diesem hierher zurück. Nach der Rechtskurve läuft man auf der Straße nordostwärts zu einer Linkskehre nach Innstein (Wegweiser). Man wandert jedoch geradeaus weiter (Richtung: Ausserstein) bis zur Gabelung beim Peterhof (rechts), wo man links einschlägt. Die Straße endet beim Hof Steinjoggler (1355 m). Nun steil über einen Wiesenhang links vom Hof zum Wald hinauf. Dort beginnt ein Forstweg (rotes Leiter-Symbol auf einem Stein links des Wegs). Dieser geht dann in einen steilen, rot signalisierten Bergpfad über, indem vor kurzem Holzstufen eingebaut wurden. Nach einem Hang, in dem ein Sturm viele Bäume umwarf findet man Steinmandl vor. Nach 50 min. erreicht man untere Felsstufe. Dort beginnt ein 12 mm dickes Drahtseil neben der Felsnische (1500 m).
Letzte Änderung: 26.08.2020, 22:36Alle Versionen vergleichenAufrufe: 1439 mal angezeigt

Verhältnisse zu dieser Route

Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung

Andere Routen in der Umgebung

Metadaten

Kartenmaterial

Kartenmaterial
["AV-Karte 31\/3: Brennerberge, M: 1:50000; Tabacco 038: Sterzing \u2013 Stubaier Alpen, M: 1:25000; Kompass 44: Sterzing, M: 1:50000"]

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Webcams

Gogelberg (2276m)

Klettersteig Lampskopf


Klettersteig

K1

925 hm

5.0 h

Karte