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Routenbeschreibung
Piz Languard (3262m)

Pontresina (PP Palü) – Röntgenweg – P 2198 –Bergstat. Languard – P 2366 – P 2587 – Plaun da l’Esen – P 2823 – P 2927 – Südgrat – Georgys Hütte – Piz Languard – retour bis P 2823 – P 2720 – P 2561 – Steg P 2356 – P 2198 – retour

Zufahrt:
Von Norden kommend entweder auf der Kantonalstraße 27 aus dem Samnaun südwärts nach St. Moritz. Oder auf der Kantonalstraße 3 von Tiefencastell über den Julierpass nach Silvaplana. Flüela-Pass und Albula-Pass sind im Winter gesperrt. Von Süden aus dem Bergell auf der Kantonalstraße 3 nordwärts über Silvaplana nach St. Moritz. Durch den Ort durch nach Crast und danach beim Kreisverkehr Richtung Pontresina abbiegen. Am südöstlichen Ortsteil Giarsun gibt es nach dem Hotel Palü (an linker Straßenseite) ca. 200 m danach an rechter Straßenseite einen kleinen kostenpflichtigen Parkplatz bei der Bushaltestelle Palü vor dem Gelände der Fa. Seiler (P 1827 m, Islas dadains la Resgia).
Wer durch das Poschiavo-Tal über den Bernina-Pass (2330 m) auf der Kantonalstraße 29 kommt, fährt über den Bernina-Pass dorthin.
Route: 18 km; (Schwierigkeit: WT 5 / ZS):
Pontresina (PP Palü) – Röntgenweg – P 2198 – Alp Languard – Bergstat. Languard – P 2366 – Wasserschacht Santré - Wegw. P 2587 – Plaun da l’Esen – Wegw. P 2823 – P 2927 – Südgrat – Georgys Hütte – Piz Languard – retour bis P 2823 – P 2720 – P 2561 – Steg P 2356 – P 2198 – retour
Vom Parkplatz überquert man die Straße und wandert nach links über eine Holzbrücke westwärts auf dem (meist) geräumten, breiten Winterwanderweg am Hotel Palü vorbei bis zum Rechtsabzweig des breiten Winterwanderwegs Via Cluset. Etwas bergauf verläßt man diesen beim Wegweiser. Es beginnt der Röntgenweg in nordöstliche Richtung steil in kurzen Kehren hinauf durch den Fichtenwald. Im Winter kann dieser nach sonnigen Tagen stellenweise vereist sein. Nach einer Holztreppe passiert man bei einer Holzbankgruppe die Tafel am Fels, welche an den Entdecker der Röntgenstrahlen erinnert, der meist in Pontresina seine Sommerurlaube verbrachte. Nach 75 min. gelangt man zu einem natürlichen Aussichtspunkt, ca. 40 m neben dem Ausstieg des Klettersteigs „La Resgia“. Der Waldweg führt nun ins freie Gelände zu einem Wegweiser (P 2198). Nach rechts zur Holzbrücke über den Ovel da Languard vor der Wasserentnahmestelle (WES) biegt der Wanderweg zur Chamanna Paradis ab. Die WES besteht aus einem rechteckigen nach oben offenen Betonschacht, aus dem Helikopter schnell Wasser aufnehmen können im Falle eines Waldbrandes. Man hält jedoch beim Wegweiser nach links und steigt zur nahen Alp Languard (2205 m) auf. Vor ihr biegt man rechts ab und wandert in einer Rechtskurve zu den Seilen der Sesselbahn Languard. Beim dortigen Wegweiser (P 2263) steigt man ostwärts auf zur Bergstation „Alp Languard“ (2327 m) des Sessellifts, der nur im Sommer (Juni bis Oktober) in Betrieb ist. Ab hier wandert man ostwärts zu einem Hügelabsatz (P 2366) mit südlichem Felsabbruch, durch den es den Klettersteig „Languard“ gibt. Dessen Ostseite kann im Winter durchaus verwächtet sein. Diese umgeht man entweder etwas oberhalb, oder unterhalbn. Hier gabeln sich die Sommerwege zum Piz Languard, bzw. ins Val Languard. Man orientiert sich an der Sommer-Routenführung zum Piz Languard und kommt am Wasserschacht Santré der Wasserversorgung Pontresina vorbei (2530 m, 70 min.). 10 min. später erreicht man den Wegweiser P 2587. Geradeaus führt ein Sommerweg ostwärts ins Val Languard hinab. Man hält sich jedoch links (Richtung: Piz Languard) und steigt nordwärts ca. 70 hm hinauf und dreht dann nach rechts, um die 15°-25° schrägen Südhänge zu traversieren bis zum Wegweiser P 2732 (45 min.) in der Hochebene Plaun da l‘Esen. Dort kommt von links der Steinbockweg von der Chamanna Segantini an. Ostwärts steigt man nun in leichtem Rechtsbogen zu einem flachen Wiesenhügel hinauf in 25 min. zum nächsten Wegweiser (2823 m). Während es von dort geradeaus hinab geht in Richtung Lej Languard (Rückweg-Option) hält man etwas nach links und steigt hinauf zum P 2927. Dortiger Wegweiser ist im Winter abgebaut. Hier biegt man nach links ab (Richtung Piz Languard). Es beginnt nun nordwärts der steiler werdende Aufstieg zum Gipfel. Im Zickzack führt der rot-weiß signalisierte Sommerweg zum gerölligen, breiten Südgrat. Je nach Verhältnisse stößt man auf die bisherigen Splitt-Trittspuren, wenn Schnee dort stellenweise schon weggetaut ist, oder auf rot-weiße Markierungen. Jedenfalls meidet man den etwas über 40° steilen Muldenhang rechts (östlich) davon. Man orientiert sich im Zweifelfall immer eher nach links zum Grat. Ab einem Blechschild mit rotem Pfeil bleibt man auf linker Felsgrat-Seite und steigt zu inzwischen sichtbarer Fahnenstange der Hütte hinauf. Nach 85 min. erreicht man Georgys Hütte (3002 m). Hier kann man seine Laufgeräte und Rucksack deponieren. Die letzten 60 Hm sind an 2 Stellen durch neue, blaue Seile gesichert (Sommerroute). Im Winter sind diese allerdings verschneit. So steigt man mit Steigeisen einen kurzen unteren 45° steilen Hang rechts von der Sommerroute hinauf zu Felsblöcken. Über diese dann zu nächstem kurzen Hang, der sich dann zum Gipfel zurücklehnt. Den Gipfel ziert eine 1903 errichtete dreieckige Blech-Pyramide für Vermessungszecke (30 min.). An einem Felsstein gibt es eine kleine Info-Tafel über die Geschichte der Landes-Triangulation 2. Ordnung in der Region. Das erste Vermessungssignal stand jedoch schon 1847 auf dem Gipfel, welches jedoch zerstört wurde.
Abstieg: In 20 min. zurück zur Hütte. Weiter zurück wie aufgestiegen zum Wegweiser P 2823 (55 min.). Entweder auf gleichem Weg zurück, oder aber hinab ins Val Languard. Hierzu wandert man unsteil (15°) südostwärts hinab zu einem Steinmann und in einer Rechtskurve zum nächsten (P 2720) auf einem kurzen Wiesenrücken (25 min.). Auf diesem in südwestliche Richtung zu einem weiteren. Man wendet sich nicht nach rechts in die Bachschlucht, sondern steigt den kurzen Felsrücken hinab anfangs leicht links haltend, dann direkt hinab in das breite Muldental zum P 2561. Von dort folgt man weit rechts vom Bachlauf talauswärts dem flachen Val Languard in nordwestliche Richtung. Nach 70 min. kommt man rechts oberhalb der kleinen Brücke über den Languard-Bach (P 2356) vorbei. Von hier hält man auf die südlichen Felswände vom Hügelabsatz (P 2366) zu. Der Sommerweg führt westwärts am Fuß der Felswand vorbei und etwas hinab in Richtung Alp Languard. Wenn man an linker Seite etwas unterhalb die Holzbrücke neben dem WES sieht, verläßt man den Weg und steigt weglos über das 25° steile Gelände hinab zum Wegweiser P 2198 (30 min.). Von hier zurück zum Parkplatz über den Röntgenweg, wie aufgestiegen (70 min.).
Steigeisen, Eishandgerät
Letzte Änderung: 15.02.2022, 11:51Alle Versionen vergleichenAufrufe: 3708 mal angezeigt

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Schneeschuhtour

WT 5

1470 hm

11.3 h

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