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Routenbeschreibung
Renkfälle (2295m)

15 km; (Schwierigkeit: KS 5, bzw. D/E, tirol. D+)

15 km; (Schwierigkeit: KS 5, bzw. D/E, tirol. D+)
Der Klettersteig durch nordwestlich ausgeprägte Schiefer-Wand wurde am 27.5. 2007 von der Alpinschule Top Alpin (F. Schranz, B. Netzer) fertig erreichtet. Man überwindet insgesamt 220 Hm. Zwischenzeitlich wurden das Sicherungsseil und Fixpunkte erneuert und das Seil hat nun einen Durchmesser von 14 mm. Anfangs klettert man rechts hoch auf ein Band. Dann führt eine u-förmige, nach unten gebogene Eisenbügel-Reihe direkt senkrecht hoch zu einem kleinen Felsüberhang. Über diesen hinweg zu einer grasdurchsetzten kleinen Verschneidung und über diese hoch zu einem wurzeligen Erdband links an einer Doppelfichte vorbei. Auf dem Band quert man nach links zu einer grasdurchsetzten Rinne. Links von ihr nun einen Pfeiler auf Eisenbügeln hinauf zu einem dreieckförmigen Felsdach. Dieses wird in einer Verschneidung querend rechts umgangen. Nach einem kurzen Band über 2 Pfeiler-Platten gerade hinauf zu einem Felsabsatz, wo sich das Steigbuch befindet. Ab hier hinauf zur sichtbaren Schlüsselstelle, einem braunen Felsüberhang, in dem jedoch einige Eisenbügel stecken. Dieses kann man jedoch rechts umgehen („leichte Variante“). Die Schwierigkeit des Umgangs kann man mit C/D bewerten. Vor dem Ausstieg am Band treffen beide Sicherungsseile wieder zusammen (1¼ Std.).
Abstieg:
Rote Striche führen zu einem Geröllfeld. Unangenehm und konzentrierend kraxelt man über das Blockgestein, unter dem der Stalanzer Bach rauscht, in nördliche Richtung zur kleinen unbewirtschafteten Anton-Renk-Hütte der DAV-Sektion Aachen in 35 min., welche nur im Sommer offen ist. Der Winterraum ist mit AV-Schlüssel verschlossen, für dessen Nutzung man sich beim Hüttenwart melden muss. Etwas oberhalb von ihr steht noch ein kleineres Holzhüttchen. Man folgt dem Bergweg Nr. 931a in nordwestliche Richtung zum Zirmesköpfle in 50 min. und weiter zurück wie aufgestiegen zur kleinen Hütte mit dem Wasserrad unterhalb der Fendler-Alm in 55 min. Von hier auf dem Güterweg zur nahen Kurve der Schotterpiste zur Fendler Alm, wo man geradeaus bleibt. Links vorbei an neuer Wasser-Quellfassung wandert man bequem hinab zur bald sichtbaren Sattelklause (1874 m) in 20 min., wo die Sattelbodenbahn endet. Dort gibt es einen großen Kinderspielplatz und vor der Bergstation der Sesselbahn links eine Verleihstation für die Mountaincarts. Entweder nun auf der 4 km langen Rodelbahn (im Winter), bzw. max. 12° steilen Schotterpiste Mountaincart die 490 Hm in 6 Kehren hinab in 15 min. zur Talstation der Sattelbodenbahn (1390 m). Alternativ mit dem 4er Sessel der Sattelbodenbahn in 8 min., oder zu Fuß in1 ¼ Std. hinunter. MTB-Fahrer sollen die Schotterpiste über die Bichli-Alpe nutzen, nicht die Rodelbahn während des Mountaincart-Betriebs.
KS-Set, Helm, ggfs. Rastschlinge, oder 2 Express-Schlingen
Zufahrt:
Von Westen (Bludenz) auf der Arlberg-Schnellstraße S 16 durch den Arlberg-Tunnel nach Landeck und weiter bis Ausfahrt Reschenpass. Von Osten (Innsbruck) Anreisende fahren auf der Autobahn A 12 bis dorthin. Auf der Bundesstraße 180 nun südwärts bis Prutz (865 m). Von dort erst ostwärts Richtung Kaun, dann jedoch rechts (südwärts) abbiegen und in 4 Kehren hinauf fahren nach Fendels (1356 m) im Tiroler Oberland bis zum Ende der Straße am großen geteerten Parkplatz beim Sportgeschäft Schranz neben dem Erlebnis-Hotel. Man folgt dabei unentwegt dem grünen Wegweiser „Bergbahn Fendels“.
Zustieg:
An der Truyenstube (1370 m) rechts vorbei folgte man der Schotterpiste rechtsherum oberhalb der Talstation der 4er-Sesselbahn zur Sattelklause, welche man rechts liegen läßt. Bei einem Wegweiser (Richtung Fendler-Alm, Anton-Renk-Hütte) vor kleinem Pferde-Koppelhang kann man die Linkskehre der Schotterpiste abkürzen. Auf der Schotterpiste (im Winter Rodelbahn) läuft man in südliche Richtung bis vor nächster Rechtskehre, welche man rechts hinauf (Trampelpfad) abkürzen kann. In der Kehre mündet die Rodelbahn, bzw. Piste für die Mountaincarts ein. Südwärts erreicht man eine große Hanglichtung beim Sauregg mit einem Wegekreuz neben einem Wegweiser (25 min.). Hier hält man sich links und folgt der Schotterpiste Rechtskehre (im Winter blaue Skipiste Nr. 4) bis zur nächsten Gabelung nach dem St. Hubertus – Bildstock (5 min.). Dort rechts der Schotterweg ab zur Stalanzer Alm, bzw. zur Bichli-Alm. Man folgt jedoch nach links dem rot-weiß signalisierten Wanderweg Nr. 931a über eine Hangwiese mit einem Heustadl in südöstliche Richtung zur Mess- und Probeentnahmestelle der Tiroler Wasserwirtschaft im Bärenbart. An diesem links vorbei endet der breite Weg (25 min.). Nach einem kurzen Waldstückchen trifft man auf einen aufgeforsteten Hang, wo ein neuer blau-roter Wegweiser (Fendler-Alm) nach links hinauf zeigt. Vorbei an neuer Quellfassung mit der Nr. QF4A1 überquert man auf einem Steg einen Bach (10 min.) und folgt weiter dem rot-weiß markierten alten Fendler-Alm-Steig. Dabei überkreuzt man auf halber Strecke den Schotterweg zwischen der Bichli-Alpe und der Sattelklause. Nach 35 min. erreicht man die kleine Hütte mit dem Wasserrad unterhalb der Fendler-Alm. Beim dortigen Wegweiser beginnt nach links ein Güterweg, welchen man auf dem Rückweg benutzt. Geradeaus den Hang hoch gelangt man in 5 min. zur Fendler-Alm (1970 m). Man hält sich jedoch rechts und folgt dem rot-weiß markierten Bergweg mit Nr. 931a in südliche Richtung. Nach 40 min. kommt man an ehemaligem Ombrometer auf einem Grassattel vorbei, wo der Weg sich nach links dreht. In einigen Serpentinen folgt man Markierungsstangen aus Holz, oder Aluminium hinauf zum Grassattel vom Zirmesköpfle (2092 m). Am höchsten Punkt rechts des Weges gibt es einen Vermessungsstein. Im Sattel steht ein Wegweiser, wo nach rechts (nordwestwärts) der Bergweg abzweigt zur Bichli-Alpe. Links haltend trifft man nach 10 min. auf den aus einem Baumstamm geschnitzten Bildstock des Heiligen Bernhard zum Andenken an verstorbene Kameraden der Tiroler Bergrettung neben einer Bank. Beim Wegweiser dort biegt nach links der Gratweg ab hoch zum Schlanter Kopf. Man bleibt auf dem Bergweg Nr. 931a über die Almwiese des Fissjochbodens in Richtung Wasserfall, bzw. A.-Renk-Hütte. Dieser traversiert die SW-Flanke vom Schlanter Kopf bis zur nun inzwischen sichtbaren Anton-Renk-Hütte. Nach 15 min. verläßt man den Weg jedoch beim Wegweiser „Zustieg zum Klettersteig“ nach rechts und steigt in Kehren auf einem auch von Weidevieh genutzten mehr, oder weniger erkennbaren Pfad über eine Waldschneise hinab ins Tal vom Stalanzer Bach. Dort überquert man auf einer breiten Holzbrücke den Bach zu nächstem Wegweiser (30 min.). Rechterhand sieht man die Stalanzer Alpe. Man biegt nach der Brücke links ab und läuft bis zu nächster Brücke über den Bach (1910 m). Dort trifft man auf die 11 km lange Schotterpiste, die von Ried über 970 Hm hierherführt. Auf dieser steilen Piste könnte man mit einem E-Bike bis hierher in 1 1/4 Std. fahren. Nach der Brücke fehlen Markierungen. Man folgt der unsteilen Hangwiese Gampel weiter in Richtung sichtbaren Wasserfalls. Nach 12 min. trifft man auf einen Wegweiser. Links hinauf führt der Bergweg Nr. 931 im Zickzack hinauf direkt zur Anton-Renk-Hütte. Man folgt jedoch dem Wegweiser („Zustieg zum Klettersteig“) nach rechts zu einem Steg über den Bach. Ab hier findet man viele, neue rot-weiße Markierungen vor hoch zu einem Blockgestein-Feld. Über dieses muss man nun in 35 min. mühsam und zeitfressend hinauf steigen zum Wandfuß rechts vom imposanten Wasserfall bis zum unteren Seilende am Einstieg neben dem rot-weißen Punkt und weißen Schildchen mit der Kennzahl 4569 des Wanderpasses vom TVB.
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Letzte Änderung: 07.12.2022, 15:55Alle Versionen vergleichenAufrufe: 203 mal angezeigt

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Renkfälle (2295m)

15 km; (Schwierigkeit: KS 5, bzw. D/E, tirol. D+)


Klettersteig

K5

1115 hm

9.0 h

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