Chapütschin vom Val Lavinuoz03.08.2026
Routenbeschreibung
Chapütschin (3232m)
Chapütschin vom Val Lavinuoz
Bergrider:
Vom Bahnhof Lavin geht's ins Val Lavinuoz bis zur Chamanna Marangun (Selbstversorgerhütte). Bis da ist es empfehlenswert das lange Tal mit dem Mountainbike zu fahren. Dann geht's auf gut markiertem Wanderweg hoch in Richtung Fuorcla Zadrell, wobei gesagt werdem muss, dass der Weg nur bis ca. 2400Hm gut sichtbar ist und später nur noch die Markierungen sichtbar sind. Beim kleinen Seelein (Höhenlinie 2600) verlässt man die Fuorcla Zadrell Route und geht weglos über grosse feste Steine bis zur Lücke unterhalb von P2914. Hier wird nördlich eine Felsstufe erklettert (II) mit anschliessendem einfacherem Gelände. Unterhalb von P3077 findet man auf der westlichen Seite mit ein paar Klettereien (II) einen geeigneten Weg hoch zum P3077. Ab da wird das Gelände flacher und man läuft nahe am Grat in Richtung P3130, wobei hier, falls vorhanden, vor Wechten etwas westlicher davon laufen sollte. Kurz vor P3130 kommt eine die Schlüsselstelle; eine paar Meter senkrechte Wand. Wenn keine Wechten vorhanden sind wird diese direkt vom Grat hinabgeklettert (II+). Danach wird auf der anderen Seite via P3130 der Südostgrat des Chapütschin über einem plattigen Grat (II) erstiegen. Schon bald erreicht man einen firnbedeckten Gipfelplateau, der sehr einfach zum Gipfel führt.
Die Tour ist mit der Schwierigkeit T5, II einzustufen.
Das Firnfeld zuoberst ist dermassen stark zurückgegangen, dass man aktuell (Stand 03.08.26) den Gipfel ohne Eis- oder Firnkontakt erreicht werden kann, d.h. im Hoch- und Spätsommer sind Steigeisen und Pickel nicht nötig!
SAC Tourenführer Route 434a:
Vom Berghaus Vereina durch die S-Flanke (WS):
Von Vereina kommend an der Engadiner Seite der Fuorcla Zadrell etwas absteigen und sobald als möglich links hinüber queren. Von diesem Firnfeld ohne besondere Schwierigkeiten, eher etwas rechts haltend, auf den Rücken, der sich vom S-Grat ostwärts gegen Lavinuoz hinzieht. Nun über diesen leicht auf den S-Grat und auf R. 434b zum Gipfel.
SAC Tourenführer Gipfelbeschreib:
Der Chapütschin ist der südliche Nachbar des Verstanclahorns und ist von diesem durch den Vernelasattel getrennt, zu dem der kurze N-Grat luftig hinabführt. Gegen W und E fällt der Berg in steilen Wänden ab, während sich nach S ein langgestreckter, in seinem mittleren Teil abgeflachter Grat zur Fuorcla Zadrell hinzieht. In der W-Flanke oberhalb der steilen Abstürze zum Vernela Gletscher ist ein mächtiges Schneefeld eingebettet, während der breite, dachförmige Gipfel von dieser Seite schneefrei erscheint. Von E gesehen, trägt der Gipfel eine mächtige Schneekappe; daher der alte Name des Bergs, Chapütsch'alba = weisse Mütze, und neu Chapütschin = Kapuziner. Die deutsche Bezeichnung «Schwarzkopf» rührt von der Ansicht des Bergs von Westen.- Die Laviner nennen den
Berg auch «Chapütschiner», was nicht «weisse Mütze», sondern «Kapuziner» bedeuten würde.
Vom Gipfel des Chapütschin hat man einen besonders prächtigen Ausblick auf die mächtige Pyramide des nahen Piz Linard. Aber auch sonstbietet der Berg eine schöne Rundsicht.
Die Überschreitung des Chapütschin erfolgt am besten von N nach S, dasheisst also vom Vernelasattel her. Aufstieg überden N-Grat und Abstieg über den S-Grat oder durch die SIV- oder SE-Flanke. In Verbindung mit dem Verstanclahorn zählt diese Überschreitung zu den schönsten und rassigsten, allerdings auch schwierigsten Kletterfahrten im Silvrettagebiet.
Vom Bahnhof Lavin geht's ins Val Lavinuoz bis zur Chamanna Marangun (Selbstversorgerhütte). Bis da ist es empfehlenswert das lange Tal mit dem Mountainbike zu fahren. Dann geht's auf gut markiertem Wanderweg hoch in Richtung Fuorcla Zadrell, wobei gesagt werdem muss, dass der Weg nur bis ca. 2400Hm gut sichtbar ist und später nur noch die Markierungen sichtbar sind. Beim kleinen Seelein (Höhenlinie 2600) verlässt man die Fuorcla Zadrell Route und geht weglos über grosse feste Steine bis zur Lücke unterhalb von P2914. Hier wird nördlich eine Felsstufe erklettert (II) mit anschliessendem einfacherem Gelände. Unterhalb von P3077 findet man auf der westlichen Seite mit ein paar Klettereien (II) einen geeigneten Weg hoch zum P3077. Ab da wird das Gelände flacher und man läuft nahe am Grat in Richtung P3130, wobei hier, falls vorhanden, vor Wechten etwas westlicher davon laufen sollte. Kurz vor P3130 kommt eine die Schlüsselstelle; eine paar Meter senkrechte Wand. Wenn keine Wechten vorhanden sind wird diese direkt vom Grat hinabgeklettert (II+). Danach wird auf der anderen Seite via P3130 der Südostgrat des Chapütschin über einem plattigen Grat (II) erstiegen. Schon bald erreicht man einen firnbedeckten Gipfelplateau, der sehr einfach zum Gipfel führt.
Die Tour ist mit der Schwierigkeit T5, II einzustufen.
Das Firnfeld zuoberst ist dermassen stark zurückgegangen, dass man aktuell (Stand 03.08.26) den Gipfel ohne Eis- oder Firnkontakt erreicht werden kann, d.h. im Hoch- und Spätsommer sind Steigeisen und Pickel nicht nötig!
SAC Tourenführer Route 434a:
Vom Berghaus Vereina durch die S-Flanke (WS):
Von Vereina kommend an der Engadiner Seite der Fuorcla Zadrell etwas absteigen und sobald als möglich links hinüber queren. Von diesem Firnfeld ohne besondere Schwierigkeiten, eher etwas rechts haltend, auf den Rücken, der sich vom S-Grat ostwärts gegen Lavinuoz hinzieht. Nun über diesen leicht auf den S-Grat und auf R. 434b zum Gipfel.
SAC Tourenführer Gipfelbeschreib:
Der Chapütschin ist der südliche Nachbar des Verstanclahorns und ist von diesem durch den Vernelasattel getrennt, zu dem der kurze N-Grat luftig hinabführt. Gegen W und E fällt der Berg in steilen Wänden ab, während sich nach S ein langgestreckter, in seinem mittleren Teil abgeflachter Grat zur Fuorcla Zadrell hinzieht. In der W-Flanke oberhalb der steilen Abstürze zum Vernela Gletscher ist ein mächtiges Schneefeld eingebettet, während der breite, dachförmige Gipfel von dieser Seite schneefrei erscheint. Von E gesehen, trägt der Gipfel eine mächtige Schneekappe; daher der alte Name des Bergs, Chapütsch'alba = weisse Mütze, und neu Chapütschin = Kapuziner. Die deutsche Bezeichnung «Schwarzkopf» rührt von der Ansicht des Bergs von Westen.- Die Laviner nennen den
Berg auch «Chapütschiner», was nicht «weisse Mütze», sondern «Kapuziner» bedeuten würde.
Vom Gipfel des Chapütschin hat man einen besonders prächtigen Ausblick auf die mächtige Pyramide des nahen Piz Linard. Aber auch sonstbietet der Berg eine schöne Rundsicht.
Die Überschreitung des Chapütschin erfolgt am besten von N nach S, dasheisst also vom Vernelasattel her. Aufstieg überden N-Grat und Abstieg über den S-Grat oder durch die SIV- oder SE-Flanke. In Verbindung mit dem Verstanclahorn zählt diese Überschreitung zu den schönsten und rassigsten, allerdings auch schwierigsten Kletterfahrten im Silvrettagebiet.
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Andere Routen in der Umgebung
Unghürhörner (2994m)Durch die SE-Flanke via W-Grat
Vorderes Plattenhorn West- und Hauptgipfel (3217m)Von Susch Röven via Flesspass durch die SW-Flanke zum Vordere Plattenhorn West- und Hauptgipfel
Piz Giarsinom (2665m)Normalweg von Lavin
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Piz Fliana (3281m)Von der Chamanna Marangun zum Piz Fliana und via Piz Tiatscha wieder zurück zur Hütte
Chapütschin (3232m)
Chapütschin vom Val Lavinuoz
Karte

