Menu öffnen Profil öffnen
1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Oben: kein
Unten: kein
Am 19.10.22 musste ich kurz vor dem Chapütschin aufgrund einer Schneewechte bei P3130 umkehren. Nun bei all diesen Hitzeperioden muss die Wechte weg sein und somit möchte ich es nochmals versuchen.

Anders wie damals, fahre ich heute mit elektrischer Kraft (E-Bike) von Lavin in das Val Lavinuoz bis zuhinterst nach der Chamanna Marangun ohne viel Kraftaufwand und mit viel Zeitersparnis, was mir wegen den wiederkehrenden nachmittäglichen Gewittern sehr entgegenkommt (1 Std.).
Zuhinterst und auf dem Weg zum Chapütschin gibt es kein Netzempfang.

Auf gutem Wanderweg steige ich ohne nennenswerte Probleme, ausser 50 Meter durch einen Buschdschungel, zum kleinen Tümpel nahe P2544, wo nördlich davon direkt auf der Höhenlinie 2600Hm die letzte Wasserquelle aus dem Felsen entspringt.

Ich steige in NE-Richtung weglos über Blockgelände, und anders wie letztes Mal, mache ich aus Zeitgründen nicht einen E-Umweg bis unterhalb vom Chapütsch Alb, sondern steige und klettere direkt auf die glatten Felsen hoch zum Grat (T5, I). Hier sei beizufügen, dass meine letzte, sowie auch diese Route nicht im SAC-Tourenführer zu finden ist.

Auf dem SE-Grat sind vereinzelte Steinmännchen zu finden, die ich heute nicht nur erhöht, sondern an unklaren Stellen neu gebaut habe. Der Nächste dankt!

Über leichte Felsstufen gelange ich schnell zu P3077 mit grossem Steinmann. Nun weiter auf dem Grat im Gehgelände bis zu P3130, wo ich letztes Jahr wegen der Schneewechte umkehren musste. Kurz davor zieht sich eine durchgehende Rinne nach SW hinab. Letztes Jahr bin ich da im Schnee-, und heute im Kies und Schutt hinabgestiegen. Ein paar Meter NW von P3130 hat es heute da keine Wechte, ich steige diesen kurzen Abschwung auf guten Tritten ohne Handeinsatz einfach zu einem Sattel hinab, der ebenfalls eine Rinne nach SW aufzeigt, die weiter unten mit der ersten Rinne zusammenkommt. Nun gilt es doch noch die Hände aus dem Sack zu nahmen, um eine kleine gut gestufte Wand von ca. 2 Meter hoch zu klettern (T4+, II), um danach leicht schräg weiter auf den grossen Felsen mit Rissen auf dem Grat zu laufen. Man wähle da auch die kleine NE-Rinne, die von den schrägen Platten Westlich direkt hoch zum Grat führt (hier habe ich den richtigen Weg mit einem Steinmännchen markiert).
Danach erreiche ich ein offenes Feld mit viel Schutt und nur noch wenig Firn und Gletscher übrig. Mit einem SW-Umgang komme ich hier ohne Eis- oder Schneekontakt einfach hoch zum Chapütschin mit Steinmann und Gipfelbuch, der aufzeigt, dass hier sich hier oben nur ganz wenige Wanderer sich verirren...

Hier oben erhalte ich eine imposante Sicht zum abweisenden Verstanclahorn mit Torwache.

Die Wolken vermehren sich, so, dass ich hier oben nicht länger als eine halbe Stunde pausiere. Um 12:30 steige ich wieder zurück, baue da und dort noch ein Steinmännchen, damit die Route auch für den grössten Zweifler klar sein soll, und steige die steile Rinne mit Schutt, Kies, Sand und festen Steinen nach SW hinab. Sie ist in der Hälfte leicht blockiert, d.h. muss kurz einfach ein paar Meter hinab geklettert werden (T5, I+).

3 Std Chapütschin von Chamanna Marangun
5 Std. Retour Chamanna Marangun
Schöne Tour, die dank dem E-Bike auch nicht all zu viel Zeit und Kraft gekostet hat.
Verhältnis Bilder
Persönliche Bilder
Letzte Änderung: 03.08.2026, 20:35Aufrufe: 101 mal angezeigt

Metadaten

Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

Neuschneemenge (PowderGuide)

Lawinenprognose

Webcams

Chapütschin (3232m)

Chapütschin vom Val Lavinuoz

Karte