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Routenbeschreibung
Monte Forcellina (3087m)

Vallaccia Corta (Angelina - Lago Turchino – La Vallaccia – P 2409 - P 2381 - P 2425 – P 2498 - P 2675 - Colle 2920 m - NW-Grat - Monte Forcellina – retour)

Anfahrt:
Von Westen (Davos) entweder außerhalb der Wintersperre über den Flüelapass (2383 m) auf der Nationalstraße 28 nach Susch und südwärts nach Zernez, oder von Südwesten (St. Moritz) auf der Nationalstraße 27 dorthin. Weiter dann auf der N 28 westwärts ins Val Mustair in Richtung Ofenpass. Noch davor biegt bei Punt la Drossa (1712 m) südwärts die mautpflichtige Privatstraße der Engadiner Kraftwerke AG (EKW) durch den einspurigen 3,4 km langen Tunnel Munt la Schera ab. Ampelbetrieb (im Sommer alle 15 min.; im Winter tagsüber nur in der Zeit 10:00 bis 18:00 Uhr in Richtung Livigno, von 06:00 bis 09:00 Uhr nur in Richtung Ofenpass, in übriger Zeit alternierend) regelt jeweils die Durchfahrtregelung, so dass mit Wartezeiten zu rechnen ist insbesondere an Sonnabenden. Der 2,5 m schmale Tunnel wurde gebaut, um in den 1960er Jahren das Baumaterial für die Talsperre zu transportieren. Wer von Osten (Südtirol) anreist, gelangt auf der N 28 über Mustair und über den Ofenpass (2149 m) dorthin. Am südlichen Tunnelportal P 1807 in der Region Lombardei fährt man westwärts zur bogenförmigen Talsperre, die 1969 fertiggestellt wurde und wo sich das Kassenhäuschen auf der 10 m breiten Krone befindet. Es steht an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Über die 130 m hohe und 540 m lange Staumauer erreicht man Punt dall Gall am westlichen Ende der Staumauer und an der Grenze des Schweizer Nationalparks. Von hier nun südwärts auf der westlichen Uferstraße des Luwinersees in das langgezogene Taldorf Livigno (1841 m) im EU-Zollausschlussgebiet innerhalb der Provinz Sondrio.
Die Straße östlich vom Berninapass über den Alpenpass Forcola di Livigno ist im Winter geschlossen. Im Ortsteil San Antonio biegt man bei einem Kreisel ostwärts ab in Richtung Passo d’Eira. Danach fährt man auf anderer Bachseite noch südwärts weiter bis nächsten Kreisel. Ab dort dann auf beginnender SS 301 in 3 Kehren hinauf zum Passo d’Eira (Sómp Eira, 2210 m) mit dem Skigebiet Mottolino. Zuvor hat man auf der Fernstraße bereits einen Sessellift unterquert. Man fährt südostwärts nun wieder hinab in den kleinen Ort Trepalle (Trepál, 2066 m) bis zur Linkskehre Ponte del Rezz (Pont de Rèz, 2006 m), wonach es wieder bergauf geht in 2 Kehren zum Passo di Foscagno (Somp i Dös-Fosc’chègn, 2291 m). Dort passiert man das Haus der Agenzia delle Dogane, wo Zollkontrolle stattfindet und sich Staus bei der Ausfahrt aus der zollfreien Gemeinde bilden können. Man fährt nach der Zoll-Grenze noch ca. 600 m weiter in südöstliche Richtung auf der SS 301 ins beginnende Valdidentro bis zum Mountain Resort Hotel Interalpen an linker Straßenseite. Daneben steht die Kapelle Taula de li Pata bei einem Picknikplatz. Auf anderer Straßenseite liegt der kleine zugefrorene Lago di Foscagno. Gegenüber der Hotelzufahrtstraße befindet sich eine Bushaltestelle am See. 50 m südlich von ihr gibt es an linker Straßenseite eine größere geschotterte Parkbucht nahe beim Wegweiser Angelina (2240 m). Von hier blickt man zum Dreigestirn Ortler, Zebru, Königspitze. Wer von Osten (Bormio) anreist, kommt auf der SS 301 über Valdidentro (1345 m) und durch 4 Kehren hierher.
Route: 7,5 km; (Schwierigkeit: WT 4 / WS-):
Man beginnt entweder bei der Bushaltestelle die Tour. Oder fährt die SS 301 noch weiter hinab durch eine kurze Galerie bis Kurve der SS 301 bei einer Brücke (Piazzola Panoramica, P 2173). Dort beginnt die Skiroute entlang des Baches La Vallaccia. Südlich am Seende vorbei läuft man südostwärts durch eine flache Mulde zum P 2280, wo ein Bach entspringt (Lago Turchino). Hier folgt man nicht dem Bachlauf südlich von der Felsenkuppe P 2277 hinab ins Vallaccia-Tal, sondern biegt rechts ab und steigt im Zickzack den 26° steilen NO-Hang hinauf zu einer Grasterrasse P 2409. Ab hier quert man weiter die östliche unsteile Flanke der Vorstufe vom Monte Corno in südliche Richtung über kupiertes Gelände und nähert sich so dem Vallaccia-Tal. Möglichst nur wenige Höhenmeter verlierend, quert man diagonal zum Bachlauf. Dabei trifft man auf viele blaue und rote Stangen (P 2381). Mehr oder weniger kann man diesen folgen in westliche Richtung. So wie sie plötzlich begannen, hören sie jedoch auch wieder auf. Beim P 2425 oberhalb von Pascolo Cantone trifft man auf die Skiroute Vallaccia Corta itinerano classico, welche nach der Brücke bei der Straßenkurve taleinwärts hierherführt. Die Route zieht nun an linker Seite des Tales westwärts über P 2498 hinauf zu nächster Terrassenstufe P 2675. Ab hier beginnt das zollfreie Gebiet und wird es nach oben hin kurzzeitig steiler (max. 30°). Inzwischen sieht man den flachen Sattel und den NW-Grat vom Monte Forcellina. Nun in Kehren hinauf zu diesem Colle ohne Namen (2920 m), den man nach 3,5 Std. erreicht. Über felsdurchsetzten NW-Grat steigt man zum Monte Forcellina in 25 min.
Abstieg: Auf selbem Weg zurück wie aufgestiegen in 2,5 Std.
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Letzte Änderung: 20.01.2024, 18:21Alle Versionen vergleichenAufrufe: 131 mal angezeigt

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Kartenmaterial

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Lawinenrisiko-Indikator (Prognose)

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Monte Forcellina (3087m)

Vallaccia Corta (Angelina - Lago Turchino – La Vallaccia – P 2409 - P 2381 - P 2425 – P 2498 - P 2675 - Colle 2920 m - NW-Grat - Monte Forcellina – retour)


Schneeschuhtour

WT 4

845 hm

6.6 h

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