Innereriz/Säge - Hindere Sol – Wättertanne – P 1883 – P 1952 („7 Hengste“) – Schibe – Sichle – P 1470 – Ober Schöriz – Undere Schöriz – Schwändli – Innereriz/Säge02.05.2026
Routenbeschreibung
Sibe Hängste (7 Hengste) (1952m)
Innereriz/Säge - Hindere Sol – Wättertanne – P 1883 – P 1952 („7 Hengste“) – Schibe – Sichle – P 1470 – Ober Schöriz – Undere Schöriz – Schwändli – Innereriz/Säge
Anfahrt:
Auf der Autobahn A6 bis Ausfahrt Thun-Nord fährt man durch Thun auf der Straße 229.4 nach Schwarzenegg (920 m) und biegt danach rechts (ostwärts) ab in Richtung Eriz (1011 m). Weiter auf der 1103 in östliche Richtung bis Innereriz. Nach der Straßenbrücke über den Bach Zulg befindet sich die geschotterte Wendeschleife für den Bus an linker Straßenseite vor dem Gasthof Säge (1040 m). Gegenüber vom Gasthof biegt man rechts ab und fährt über die überdachte Brücke über den Fallbach zum kostenpflichtigen Parkplatz an linker Seite beim kleinen SB-Regioladen, wo auch der Ticketautomat steht und es ein öffentliches WC gibt. Fährt man die schmale Teerstraße ca. 100 m weiter hinauf befindet sich links Gasthof Schneehas, wo man auch übernachten kann.
Route: 13,5 Km Rundtour; (Schwierigkeit: T4):
Man wandert vom Wegweiser (1042 m) beim Regioladen in Richtung Fall, bzw. Grüenenbergpass auf einem anfangs geschotterten Fahrweg südostwärts über die Grasebebene links an den beiden Talstationen der Ski-Schlepplifte vorbei zum Grillplatz an linker Wegseite, wo es etliche Picknickbänke gibt (1060 m). Danach führt ein Forstweg durch das Wäldchen an 2 Stadeln vorbei zu einer Lichtung, wo er endet. Bei der Rechtskurve davor auf der Hanglichtung verlässt man nach einem Stadl den Schotterweg nach rechts und folgt dem mit gelber Raute markierten Wanderweg südwärts hinauf durch ein Wäldchen zur Alpe Hinter Sohl (Hindere Sol, 1219 m) Nun weiter auf dem dort endenden Schotterweg ostwärts zum nächsten Wäldchen. Nach einer Rechtskurve am Waldende beginnt das Naturschutzgebiet Hohgant-Seefeld (grünes Schild, 1230 m, 30 min.). Ca. 50 m nach dem Schild und Beginn der Hangweide von Fall übersteigt man an geeigneter Stelle den Weidezaun und geht weglos über die Weise links dem Stacheldrahtzaun folgend in südwestliche Richtung zum oberen Wald hinauf, wo man wieder den Zaun vorsichtig übersteigt. Dort trifft man auf eine Pfadspur. Es beginnt nun der steiler werdende Aufstieg entlang dem bewaldeten Grätli mit den steilen Abbrüchen an rechter Seite. An linker Seite erblickt man die Hanglichtung Stierenwang, wo ein Hüttchen steht. Etwas nach links drehend wird der teilweise erdige Pfad vegetationsreicher. Er ist aber stets sichtbar. An einigen Stellen sieht man an unteren Bäumen abgeschabte Borke mit vielen Lochstellen. Dieser Pfad wird auch von den Steinböcken benutzt, welche sich auch durch den Zaundraht drängen, wo man Fellreste hängen sieht. Man folgt dem sich nach links krümmenden Grätli steil hinauf bis zum Ende der Waldzone westlich von der Bergkuppe P 1712 und erblickt bald das Bergkreuz Wättertanne auf dem Grätli. In dem mannshohen Holzkreuz ist das Datum 2.3.2021 eingraviert (1765 m, 1,5 Std.). Es folgt nun die aussichtsreiche Tour entlang meist etwas links vom breiten First in südliche Richtung. Der unmarkierte Pfad ist deutlich erkennbar und führt sanft auf und ab durch die grasbewachsene schräge Ebene, welche immer wieder durch Felder mit kleinem Geröll unterbrochen ist. Vom kleinen Felsgipfel P 1828 sieht man linkerhand unten ein Hüttchen beim P 1742 und kleiner Wettermessanlage. Nach 40 min. erreicht man einen unscheinbaren schmalen Felsensattel direkt am Grat, wo der steile Westabbruch eine Einbuchtung hat (P 1883). Dort steht eine aufrecht gestellte Steinplatte als Zeichen, dass von dort nach Osten die schräge Ebene hinab in Richtung P 1802 ein kaum erkennbarer Pfad beginnt (Notabstiegsmöglichkeit), welcher auf einen Bergweg trifft, der vom Grüenenberg über Wagemoos zur Kreuzung der rot-weiß signalisierten Wanderwege führt, welche von Seefeld, bzw. Chromatta, oder vom Gemmenalpsattel ankommen. Nun wechselt die Bodenform der schrägen südöstlich ausgerichteten Pultfläche. Es beginnt die Zone des zerfurchten Schrattenkalks, über die man behutsam steigen muss. Zwar ist das Steinmaterial sehr fest, aber scharfkantig und reich an karstförmigen Spalten und Löchern bis hin zu einigen höhlenartigen Gebilden. An einer solchen Stelle findet man die verblichene rote Aufschrift „EB 35“ mit einem rot eingravierten Kreuzchen. Nach 30 min. hat man den Gipfel P 1952 (Sieben Hengste) erreicht. Dort steht eine runde Pyramide aus aufgeschichteten Felssteinen. An deren Nordostseite findet man unter einigen Steinen die Blechschatulle für das Gipfelbuch. Man folgt links vom Grat den Trittspuren hinab, wo inzwischen der Schrattenkalk mehr erodiert ist und mit Sand und Gras durchsetzt ist. Ab nächstem Zwischengipfel sieht man stellenweise alte Holzzaunpflöcke entlang des Grates bis hin zum höchsten Punkt, dem Schibe. Unterhalb von diesem, stößt man jedoch auf eine quer verlaufende Karstkluft, welche man etwas weiträumig nach links umgeht. Danach erfolgt der problemlose Aufstieg zum Schibe (1955 m, 1¼ Std.). Dort steht ebenfalls eine Steinpyramide. Von hier, wie auch schon zuvor von den Zwischengipfeln hat man Blicke zum Sigriswiler Grat im Südwesten, dem Güggisgrat im Süden, zum Hohgant im Nordosten und Tiefblick in das Justistal bishin zum Thuner See, sowie in das Tal mit dem Zulzigraben.
Abstieg: Man folgt dem Gratverlauf etwas linkshaltend und weglos über den Grashang in 15 min. hinab zu einem unscheinbaren Sattel an einer Einbuchtung der Westabbrüche (1835 m). Dort beginnt ein sichtbarer erdiger und gerölliger Pfad sehr steil hinab und wird dann zu einem schmalen, stellenweise ausgesetzten Traversalpfad über Gras- und Felsbänder nordwärts entlang der Felswände vom Schibe. Im Frühjahr muss man abwägen, bzw. das Risiko eingehen, im teilweise exponierten Pfadverlauf auf Schneefelder zu stoßen, die sich länger in den Schattenbuchten halten und bei harter Oberfläche riskant zu queren sind. Dann ist es besser, man wandert weglos über das schräge Plateau ostwärts zum sichtbaren Hüttchen beim Seefeld Oberberg, wo man auf einen Bergpfad trifft. Auf diesem dann südwestwärts zur Gabelung am P 1682, dort linkshaltend über Chumeli (P 1621) in rechtem Bogen hinab zum Hüttchen Ufem Schopf (P 1519). Von dort dann ins Justistal hinab zur Alphütte Hindersberg (1369 m). Ab dort dann auf dem rot-weiß signalisierten Wanderweg hinauf zum Sichelpass (2 Std.). Wählt man am Sattel mit der Einbuchtung (1835 m) den exponierten Traversalpfad, so läuft man auf diesem mal etwas auf und ab in nördliche Richtung. Oberhalb und kurz vor dem markanten, nahen Bergsattel Sichle kommt man an einer kleinen Grotte vorbei, welche im Jahr 1942 als militärische Beobachtungsstelle mit einem Türle und einer Schießscharte zubetoniert wurde. Auf gegenüberliegender Talseite sieht man unterhalb vom Burst 2 weitere solche militärischen Relikte aus der Zeit des Baus vom Réduit während des 2. Weltkrieges. Das Justistal war damals die letzte Bastion gegen eine Eroberung durch das nationalsozialistische Deutsche Reich. Die ehemalige „Sperrstelle Sichelpass“ sperrte den Réduitzugang von Schangnau. Ab der Grotte führt der anspruchsvolle Bergpfad linksdrehend hinab zum beginnenden Schotterfeld oberhalb vom Sichelpass. Nach einer Stunde hat man den Wegweiser (1679 m) auf dem Sichle erreicht. Der Sichelpass hat von nördlicher, wie auch südlicher Seite die Form einer tiefen Sichel. Er bildet zwischen den Felsflanken von Burst und Schibe die Grenze zwischen den Gemeinden Sigriswil im Süden und Horrenbach-Buchen im Norden. Südlich vom Pass liegt das ganzjährige Wildschutzgebiet Justistal. Vom Pass führt nordwärts ein rot-weiß signalisierter Traversalweg entlang der unteren Ostflanke vom Burst zur Weggabelung P 1470 und weiter rechtshaltend in Richtung Innereriz bis zur Alpe Ober Schöriz (1360 m, 50 min.). Von dort kommt man dann nordostwärts auf dem Wanderweg links oberhalb vom Zulzigraben nach Undere Schöriz (1223 m) und Schwändli (1066 m, 1¼ Std.). Von dort dann auf dem Sträßchen hinab zum nahen Parkplatz (10 min.). Alternativ kann man im Frühjahr, wenn der Traversalweg zu stark erodiert, oder noch mit Schneefeldern beschickt ist, mittig über das ca. 20° schräge Schneefeld im oberen Sulzigraben hinablaufen bis zum P 1459, wo das Schneefeld meist endet (35 min.) und dann hinauf zur Gabelung mit dem Traversalweg. Keine Empfehlung ist inzwischen die Benutzung des früheren Älplerpfades von ehemaliger Koppel (nur noch Reste von Zaunpfosten sichtbar) auf östlicher Bachseite gegenüber vom P1459 unterhalb der NW-Abbrüche der 7 Hengste. Zwar sieht man von oben des Grats hinab die Pfadspuren. Jedoch nicht die 3 Erosionsrinnen unterhalb der Felsbuchten, welche den Pfad zerstörten. Auch wird der Pfad seit längerem nicht benutzt und verwildert. Von diesem müsste man dann sich vor dessen Ende bei P 1414 weglos links den mit Erlensträuchern bewachsenen und grasdurchsetzten Geröllhang westwärts hinab durchschlagen zum gemauerten Viehstadl beim P 1258 (1¼ Std.). Von dort führt eine Traktorspur nordwärts mal hinab, mal hinauf zur Alpe Unter Sohl (Undere Sol, 1276 m). Dort trifft man auf eine Schotterpiste, welcher man nordostwärts folgt zum Rechtsabzweig bei P 1277 nach Ober Sohl, wo man jedoch geradeaus bleibt. Auf dem unbefestigten Fahrweg wandert man nun hinab und unterquert dann den längeren der beiden Skilifte bis Schwändli und weiter zum Parkplatz (1¼ Std.).
Auf der Autobahn A6 bis Ausfahrt Thun-Nord fährt man durch Thun auf der Straße 229.4 nach Schwarzenegg (920 m) und biegt danach rechts (ostwärts) ab in Richtung Eriz (1011 m). Weiter auf der 1103 in östliche Richtung bis Innereriz. Nach der Straßenbrücke über den Bach Zulg befindet sich die geschotterte Wendeschleife für den Bus an linker Straßenseite vor dem Gasthof Säge (1040 m). Gegenüber vom Gasthof biegt man rechts ab und fährt über die überdachte Brücke über den Fallbach zum kostenpflichtigen Parkplatz an linker Seite beim kleinen SB-Regioladen, wo auch der Ticketautomat steht und es ein öffentliches WC gibt. Fährt man die schmale Teerstraße ca. 100 m weiter hinauf befindet sich links Gasthof Schneehas, wo man auch übernachten kann.
Route: 13,5 Km Rundtour; (Schwierigkeit: T4):
Man wandert vom Wegweiser (1042 m) beim Regioladen in Richtung Fall, bzw. Grüenenbergpass auf einem anfangs geschotterten Fahrweg südostwärts über die Grasebebene links an den beiden Talstationen der Ski-Schlepplifte vorbei zum Grillplatz an linker Wegseite, wo es etliche Picknickbänke gibt (1060 m). Danach führt ein Forstweg durch das Wäldchen an 2 Stadeln vorbei zu einer Lichtung, wo er endet. Bei der Rechtskurve davor auf der Hanglichtung verlässt man nach einem Stadl den Schotterweg nach rechts und folgt dem mit gelber Raute markierten Wanderweg südwärts hinauf durch ein Wäldchen zur Alpe Hinter Sohl (Hindere Sol, 1219 m) Nun weiter auf dem dort endenden Schotterweg ostwärts zum nächsten Wäldchen. Nach einer Rechtskurve am Waldende beginnt das Naturschutzgebiet Hohgant-Seefeld (grünes Schild, 1230 m, 30 min.). Ca. 50 m nach dem Schild und Beginn der Hangweide von Fall übersteigt man an geeigneter Stelle den Weidezaun und geht weglos über die Weise links dem Stacheldrahtzaun folgend in südwestliche Richtung zum oberen Wald hinauf, wo man wieder den Zaun vorsichtig übersteigt. Dort trifft man auf eine Pfadspur. Es beginnt nun der steiler werdende Aufstieg entlang dem bewaldeten Grätli mit den steilen Abbrüchen an rechter Seite. An linker Seite erblickt man die Hanglichtung Stierenwang, wo ein Hüttchen steht. Etwas nach links drehend wird der teilweise erdige Pfad vegetationsreicher. Er ist aber stets sichtbar. An einigen Stellen sieht man an unteren Bäumen abgeschabte Borke mit vielen Lochstellen. Dieser Pfad wird auch von den Steinböcken benutzt, welche sich auch durch den Zaundraht drängen, wo man Fellreste hängen sieht. Man folgt dem sich nach links krümmenden Grätli steil hinauf bis zum Ende der Waldzone westlich von der Bergkuppe P 1712 und erblickt bald das Bergkreuz Wättertanne auf dem Grätli. In dem mannshohen Holzkreuz ist das Datum 2.3.2021 eingraviert (1765 m, 1,5 Std.). Es folgt nun die aussichtsreiche Tour entlang meist etwas links vom breiten First in südliche Richtung. Der unmarkierte Pfad ist deutlich erkennbar und führt sanft auf und ab durch die grasbewachsene schräge Ebene, welche immer wieder durch Felder mit kleinem Geröll unterbrochen ist. Vom kleinen Felsgipfel P 1828 sieht man linkerhand unten ein Hüttchen beim P 1742 und kleiner Wettermessanlage. Nach 40 min. erreicht man einen unscheinbaren schmalen Felsensattel direkt am Grat, wo der steile Westabbruch eine Einbuchtung hat (P 1883). Dort steht eine aufrecht gestellte Steinplatte als Zeichen, dass von dort nach Osten die schräge Ebene hinab in Richtung P 1802 ein kaum erkennbarer Pfad beginnt (Notabstiegsmöglichkeit), welcher auf einen Bergweg trifft, der vom Grüenenberg über Wagemoos zur Kreuzung der rot-weiß signalisierten Wanderwege führt, welche von Seefeld, bzw. Chromatta, oder vom Gemmenalpsattel ankommen. Nun wechselt die Bodenform der schrägen südöstlich ausgerichteten Pultfläche. Es beginnt die Zone des zerfurchten Schrattenkalks, über die man behutsam steigen muss. Zwar ist das Steinmaterial sehr fest, aber scharfkantig und reich an karstförmigen Spalten und Löchern bis hin zu einigen höhlenartigen Gebilden. An einer solchen Stelle findet man die verblichene rote Aufschrift „EB 35“ mit einem rot eingravierten Kreuzchen. Nach 30 min. hat man den Gipfel P 1952 (Sieben Hengste) erreicht. Dort steht eine runde Pyramide aus aufgeschichteten Felssteinen. An deren Nordostseite findet man unter einigen Steinen die Blechschatulle für das Gipfelbuch. Man folgt links vom Grat den Trittspuren hinab, wo inzwischen der Schrattenkalk mehr erodiert ist und mit Sand und Gras durchsetzt ist. Ab nächstem Zwischengipfel sieht man stellenweise alte Holzzaunpflöcke entlang des Grates bis hin zum höchsten Punkt, dem Schibe. Unterhalb von diesem, stößt man jedoch auf eine quer verlaufende Karstkluft, welche man etwas weiträumig nach links umgeht. Danach erfolgt der problemlose Aufstieg zum Schibe (1955 m, 1¼ Std.). Dort steht ebenfalls eine Steinpyramide. Von hier, wie auch schon zuvor von den Zwischengipfeln hat man Blicke zum Sigriswiler Grat im Südwesten, dem Güggisgrat im Süden, zum Hohgant im Nordosten und Tiefblick in das Justistal bishin zum Thuner See, sowie in das Tal mit dem Zulzigraben.
Abstieg: Man folgt dem Gratverlauf etwas linkshaltend und weglos über den Grashang in 15 min. hinab zu einem unscheinbaren Sattel an einer Einbuchtung der Westabbrüche (1835 m). Dort beginnt ein sichtbarer erdiger und gerölliger Pfad sehr steil hinab und wird dann zu einem schmalen, stellenweise ausgesetzten Traversalpfad über Gras- und Felsbänder nordwärts entlang der Felswände vom Schibe. Im Frühjahr muss man abwägen, bzw. das Risiko eingehen, im teilweise exponierten Pfadverlauf auf Schneefelder zu stoßen, die sich länger in den Schattenbuchten halten und bei harter Oberfläche riskant zu queren sind. Dann ist es besser, man wandert weglos über das schräge Plateau ostwärts zum sichtbaren Hüttchen beim Seefeld Oberberg, wo man auf einen Bergpfad trifft. Auf diesem dann südwestwärts zur Gabelung am P 1682, dort linkshaltend über Chumeli (P 1621) in rechtem Bogen hinab zum Hüttchen Ufem Schopf (P 1519). Von dort dann ins Justistal hinab zur Alphütte Hindersberg (1369 m). Ab dort dann auf dem rot-weiß signalisierten Wanderweg hinauf zum Sichelpass (2 Std.). Wählt man am Sattel mit der Einbuchtung (1835 m) den exponierten Traversalpfad, so läuft man auf diesem mal etwas auf und ab in nördliche Richtung. Oberhalb und kurz vor dem markanten, nahen Bergsattel Sichle kommt man an einer kleinen Grotte vorbei, welche im Jahr 1942 als militärische Beobachtungsstelle mit einem Türle und einer Schießscharte zubetoniert wurde. Auf gegenüberliegender Talseite sieht man unterhalb vom Burst 2 weitere solche militärischen Relikte aus der Zeit des Baus vom Réduit während des 2. Weltkrieges. Das Justistal war damals die letzte Bastion gegen eine Eroberung durch das nationalsozialistische Deutsche Reich. Die ehemalige „Sperrstelle Sichelpass“ sperrte den Réduitzugang von Schangnau. Ab der Grotte führt der anspruchsvolle Bergpfad linksdrehend hinab zum beginnenden Schotterfeld oberhalb vom Sichelpass. Nach einer Stunde hat man den Wegweiser (1679 m) auf dem Sichle erreicht. Der Sichelpass hat von nördlicher, wie auch südlicher Seite die Form einer tiefen Sichel. Er bildet zwischen den Felsflanken von Burst und Schibe die Grenze zwischen den Gemeinden Sigriswil im Süden und Horrenbach-Buchen im Norden. Südlich vom Pass liegt das ganzjährige Wildschutzgebiet Justistal. Vom Pass führt nordwärts ein rot-weiß signalisierter Traversalweg entlang der unteren Ostflanke vom Burst zur Weggabelung P 1470 und weiter rechtshaltend in Richtung Innereriz bis zur Alpe Ober Schöriz (1360 m, 50 min.). Von dort kommt man dann nordostwärts auf dem Wanderweg links oberhalb vom Zulzigraben nach Undere Schöriz (1223 m) und Schwändli (1066 m, 1¼ Std.). Von dort dann auf dem Sträßchen hinab zum nahen Parkplatz (10 min.). Alternativ kann man im Frühjahr, wenn der Traversalweg zu stark erodiert, oder noch mit Schneefeldern beschickt ist, mittig über das ca. 20° schräge Schneefeld im oberen Sulzigraben hinablaufen bis zum P 1459, wo das Schneefeld meist endet (35 min.) und dann hinauf zur Gabelung mit dem Traversalweg. Keine Empfehlung ist inzwischen die Benutzung des früheren Älplerpfades von ehemaliger Koppel (nur noch Reste von Zaunpfosten sichtbar) auf östlicher Bachseite gegenüber vom P1459 unterhalb der NW-Abbrüche der 7 Hengste. Zwar sieht man von oben des Grats hinab die Pfadspuren. Jedoch nicht die 3 Erosionsrinnen unterhalb der Felsbuchten, welche den Pfad zerstörten. Auch wird der Pfad seit längerem nicht benutzt und verwildert. Von diesem müsste man dann sich vor dessen Ende bei P 1414 weglos links den mit Erlensträuchern bewachsenen und grasdurchsetzten Geröllhang westwärts hinab durchschlagen zum gemauerten Viehstadl beim P 1258 (1¼ Std.). Von dort führt eine Traktorspur nordwärts mal hinab, mal hinauf zur Alpe Unter Sohl (Undere Sol, 1276 m). Dort trifft man auf eine Schotterpiste, welcher man nordostwärts folgt zum Rechtsabzweig bei P 1277 nach Ober Sohl, wo man jedoch geradeaus bleibt. Auf dem unbefestigten Fahrweg wandert man nun hinab und unterquert dann den längeren der beiden Skilifte bis Schwändli und weiter zum Parkplatz (1¼ Std.).
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
Andere Routen in der Umgebung
Sigriswilergrat (2051m)Schwanden/Sagi – Stapf – Oberi Matte – Zettenalpegg – Tunneleingang P 1811 – Schafloch – Schnyde (P 1855) – Geyerhorn – P 1941 - Mittaghorn – Stäpfli / Schafläger – P 1811 – Zettenalpegg – Oberi Matte – Stapf – Schwanden/Sagi
Gemmenalphorn (2062m)Güggisgrat (Überschreitung Gemmenalphorn, Burgfeldstand, Niederhorn): Habkern – P 1163 – Läger – P 1413 – P 1509 – Bäreney - P 1862 – Gemmenalphorn – P 1980 – Burgfeldstand – Hohseil – Niederhorn – P 1819 - Vorsass/Türli - Vorsass
Burst (1968m)Von Sigriswil durchs Justistal zum Burst (Abstecher Sichle)
Faulhorn (2681m)Von Schwendi nach Giessbach/See
Rämisgummenhoger (1301m)Von Trubschachen zum Rämisgummenhoger und über den Wachthubel nach Schangnau
Sibe Hängste (7 Hengste) (1952m)
Innereriz/Säge - Hindere Sol – Wättertanne – P 1883 – P 1952 („7 Hengste“) – Schibe – Sichle – P 1470 – Ober Schöriz – Undere Schöriz – Schwändli – Innereriz/Säge
Karte
