Überschreitung (Vergalden – P 1588 – Gargellener Höhenweg – Brücke P 1660 – Rechtskehre – Querweg - Lawinenverbauungen – P 2106 – SSW-Rücken – Schmalzberg – SO-Grat – namenloser Sattel – Südflanke – Querweg – P 1588 – Vergalden)08.07.2026
Routenbeschreibung
Schmalzberg (2345m)
Überschreitung (Vergalden – P 1588 – Gargellener Höhenweg – Brücke P 1660 – Rechtskehre – Querweg - Lawinenverbauungen – P 2106 – SSW-Rücken – Schmalzberg – SO-Grat – namenloser Sattel – Südflanke – Querweg – P 1588 – Vergalden)
Zufahrt: Auf der Autobahn A 14 bis Ausfahrt Bludenz - Montafon. Oder von Bludenz die Bundesstraße 180, dann 188 ins Montafon bis St. Gallenkirch - Galgenuel. Dort rechts abzweigen ins Gargellental. Im höchsten Kurort des Montafons, Gargellen, hört die Straße auf. Am südlichen Ortsausgang befinden sich mehrere Parkplätze der Schafberg-Luftseilbahn an linker Straßenseite (1423 m). Wenn die Pizzeria Barga in Vergalden nicht geöffnet hat, fährt man noch weiter über die Brücke des Suggadin und findet noch Platz auf kleinem Privat-Parkplatz der Pizzeria rechts der Straße (1503 m) unterhalb der Pizzeria.
Route: 8 km; (Schwierigkeit: T4 / K1):
Vergalden (P 1503) – Bildstock (P 1588) – Gargellener Höhenweg – Brücke (P 1660) – Rechtskehre – Querweg - Lawinenverbauungen – Grasschulter (P 2106) – SSW-Rücken – Schmalzberg – SO-Grat – namenloser Sattel – Südflanke (Normalweg) – Querweg – Gargellener Höhenweg – P 1588 - Vergalden
Vom Parkplatz wandert man auf dem Teersträßchen links an der Pizzeria und rechts am Alpin Resort Montafon vorbei südostwärts zu einem kurzen Hohlweg. Bei einem Holzhäuschen mit einem Brunnen passiert man mehrere Weidezaun-Öffnungen. Nach 20 min. erreicht man einen kleinen Bildstock (P 1588) neben einem Wegweiser. Hier kreuzt man den Dorfrundweg zwischen der Schafberg-Talstation und den oberen Häusern von Vergalden. Geradeaus beginnt nun südostwärts der unsteile Zustieg ins lange Vergaldatal. Nach einer Brücke (1660 m) über den Vergaldner Bach links unterhalb und nach einer Hütte (P 1633) macht die Schotterpiste eine Rechtskehre (1675 m, 30 min.). Links biegt hier ein breiter grasbewachsener Forstweg ab in nordwestliche Richtung. Es gibt ab hier keine Markierungen, oder Wegweiser. Der breite Weg traversiert den unteren südlich ausgerichteten Grashang und wird nach Überquerung einer alten Erosionsrinne mit Bäumchen an seinem Rändern zum schmalen Pfad. Weiter nordwestwärts überquert man auf dem deutlich sichtbaren Pfad einen neueren Erosionsgraben und kurz danach einen schmalen Bach (1720 m) ca. 150 m vor dem Beginn des Fichtenwaldes. Von hier beginnt rechts der „Normalweg“ zum Gipfel anfangs weglos über die Grashänge. Auf diesem kommt man hierher zurück. Geradeaus weiter passiert man einen aufgeforsteten Bereich und bei einem Weidenzaun erreicht man den Wald. Dieser unmarkierte Querweg ist in keiner Landkarte eingezeichnet mit Ausnahme der älteren Swisstopo- und ÖK50-Karte, wo nur dessen erstes Stück noch eingezeichnet ist. Dessen eingezeichnetes Ende (1816 m) hat man nach 20 min. erreicht. In sämtlichen digitalen Karten wird jedoch dieser, wie auch der Normalweg nicht dargestellt. Das bedeutet für den Bergwanderer und die Routenplanung, sich ausschließlich nach den vorhandenen Gegebenheiten nun orientieren zu müssen wie schon früher. Man folgt noch lange dem Querweg durch den Fichtenwald. Der Weg ist jedoch stets gut sichtbar, an vielen Stellen noch mit Holzbalken uns Stahlstiften befestigt, deren nach oben weisenden Enden mit lilafarbenen Kappen abgedeckt sind. Man erkennt auch ältere Freischnitte an Bäumen und Ästen. Auf dem Waldweg gewinnt man kaum an Höhe. Auf ca. 1800 m Höhe umrundet man den Berg bis in nördliche Richtung und bis man zum nördlichen seitlichen Waldende gelangt, wo man auf die stählernen Lawinenverbauungen trifft in deren unteren Drittel (1865 m, 30 min.). Davor hat man jedoch einen Lawinenstrich gequert, von wo am Sonntag-Mittag, den 4.3.2012 eine Lawine den Ziehweg ("Edelweiß-Tour" der Langläufer) ins Vergaldner Wäldle, sowie die Skipiste komplett bis hinunter zum Vergalda-Bach überschüttete. Ich war damals mit Skiern auf gegenüberliegender Talseite unterwegs und wurde Augenzeuge von dem Geschehen. Bei den Lawinenverbauungen endet der sichtbare Waldpfad. Im Bewuchs folgt man Trittspuren durch die Verbauungen hindurch bis zu deren nördlichen Ende und Beginn einer tiefen und breiten Bach-Schlucht. Rechts von ihr sieht man hin und wieder Pfadspuren im Gras und Bewuchs und man folgt diesen südostwärts steil durch die Lawinenverbauungen hinauf bis zu deren Ende auf einem breiten Absatzstreifen unterhalb der ersten Felsensteine, wo der SSW-Rücken beginnt. Ab hier gibt es gar keine Trittspuren mehr. Man steigt nun meist an rechter Seite vom Rücken über Grasrampen zu einer Grasschulter (P 2106). Ab hier überwiegen die Felsenstufen, über welche man nun nordostwärts hinaufkraxelt zu einem Mini-Joch (2243 m, 1¼ Std.). Nordwärts führt eine steile Rinne hinab in die tiefe Bachschlucht. Man folgt in nordöstliche Richtung dem SSW-Rücken weiter und weicht Felsstufen nach rechts aus, um dann sich wieder nach links zu halten zum Gipfelkopf, den man nach 30 min. erreicht. Auf diesem steht seit 1989 ein großes Holzkreuz mit einer Edelstahlbox am Schaft für das Gipfelbuch. Am Kreuz sind LED-Lichtschlangen angebracht, welche von einer Solarzelle ca. 20 m unterhalb des Kreuzes mit Pufferbatterie gespeist werden und nachts stark leuchten.
Abstieg: Ein deutlicher Pfad („Normalweg“) jedoch ohne irgendwelche Markierungszeichen führt über den kurzen SO-Grat an dessen rechten Seite an der kleinen quadratischen Solarpanele vorbei hinab zu einem namenlosen Sattel (ca. 2300 m). Nach Norden führt von dort eine breite zum Teil grasbewachsene breite ca. 40° steile Rinne hinab ins Valiseratal. Man folgt jedoch den Pfadsuren rechts davon hinab zu einem kleinen Felsvorsprung. Ab hier wirkt der Graspfad nicht mehr so deutlich. Jedoch sieht man im Abstieg von oben die Trittspuren besser als im Aufstieg. In Kehren steigt man nun teilweise im bis zu 37° steilen breiten südlich ausgerichteten Grasgelände südwärts hinab und orientiert sich zum P 1944, den man rechts liegenlässt. Über einen schwach ausgeprägten Grasrücken gelangt man bald zur neueren Erosionsrinne. Man bleibt stets rechts von ihr und gelangt bald zu einer kleinen Fichtengruppe östlich vom Waldrand. Links an ihr vorbei orientiert man sich zum beginnenden Bach. Links von diesem nun nicht mehr so steil erreicht man den Querweg (1,5 Std.), wo man nun links einschlägt. Auf diesem nun zurück nach Vergalden wie aufgestiegen in 1 Std.
Route: 8 km; (Schwierigkeit: T4 / K1):
Vergalden (P 1503) – Bildstock (P 1588) – Gargellener Höhenweg – Brücke (P 1660) – Rechtskehre – Querweg - Lawinenverbauungen – Grasschulter (P 2106) – SSW-Rücken – Schmalzberg – SO-Grat – namenloser Sattel – Südflanke (Normalweg) – Querweg – Gargellener Höhenweg – P 1588 - Vergalden
Vom Parkplatz wandert man auf dem Teersträßchen links an der Pizzeria und rechts am Alpin Resort Montafon vorbei südostwärts zu einem kurzen Hohlweg. Bei einem Holzhäuschen mit einem Brunnen passiert man mehrere Weidezaun-Öffnungen. Nach 20 min. erreicht man einen kleinen Bildstock (P 1588) neben einem Wegweiser. Hier kreuzt man den Dorfrundweg zwischen der Schafberg-Talstation und den oberen Häusern von Vergalden. Geradeaus beginnt nun südostwärts der unsteile Zustieg ins lange Vergaldatal. Nach einer Brücke (1660 m) über den Vergaldner Bach links unterhalb und nach einer Hütte (P 1633) macht die Schotterpiste eine Rechtskehre (1675 m, 30 min.). Links biegt hier ein breiter grasbewachsener Forstweg ab in nordwestliche Richtung. Es gibt ab hier keine Markierungen, oder Wegweiser. Der breite Weg traversiert den unteren südlich ausgerichteten Grashang und wird nach Überquerung einer alten Erosionsrinne mit Bäumchen an seinem Rändern zum schmalen Pfad. Weiter nordwestwärts überquert man auf dem deutlich sichtbaren Pfad einen neueren Erosionsgraben und kurz danach einen schmalen Bach (1720 m) ca. 150 m vor dem Beginn des Fichtenwaldes. Von hier beginnt rechts der „Normalweg“ zum Gipfel anfangs weglos über die Grashänge. Auf diesem kommt man hierher zurück. Geradeaus weiter passiert man einen aufgeforsteten Bereich und bei einem Weidenzaun erreicht man den Wald. Dieser unmarkierte Querweg ist in keiner Landkarte eingezeichnet mit Ausnahme der älteren Swisstopo- und ÖK50-Karte, wo nur dessen erstes Stück noch eingezeichnet ist. Dessen eingezeichnetes Ende (1816 m) hat man nach 20 min. erreicht. In sämtlichen digitalen Karten wird jedoch dieser, wie auch der Normalweg nicht dargestellt. Das bedeutet für den Bergwanderer und die Routenplanung, sich ausschließlich nach den vorhandenen Gegebenheiten nun orientieren zu müssen wie schon früher. Man folgt noch lange dem Querweg durch den Fichtenwald. Der Weg ist jedoch stets gut sichtbar, an vielen Stellen noch mit Holzbalken uns Stahlstiften befestigt, deren nach oben weisenden Enden mit lilafarbenen Kappen abgedeckt sind. Man erkennt auch ältere Freischnitte an Bäumen und Ästen. Auf dem Waldweg gewinnt man kaum an Höhe. Auf ca. 1800 m Höhe umrundet man den Berg bis in nördliche Richtung und bis man zum nördlichen seitlichen Waldende gelangt, wo man auf die stählernen Lawinenverbauungen trifft in deren unteren Drittel (1865 m, 30 min.). Davor hat man jedoch einen Lawinenstrich gequert, von wo am Sonntag-Mittag, den 4.3.2012 eine Lawine den Ziehweg ("Edelweiß-Tour" der Langläufer) ins Vergaldner Wäldle, sowie die Skipiste komplett bis hinunter zum Vergalda-Bach überschüttete. Ich war damals mit Skiern auf gegenüberliegender Talseite unterwegs und wurde Augenzeuge von dem Geschehen. Bei den Lawinenverbauungen endet der sichtbare Waldpfad. Im Bewuchs folgt man Trittspuren durch die Verbauungen hindurch bis zu deren nördlichen Ende und Beginn einer tiefen und breiten Bach-Schlucht. Rechts von ihr sieht man hin und wieder Pfadspuren im Gras und Bewuchs und man folgt diesen südostwärts steil durch die Lawinenverbauungen hinauf bis zu deren Ende auf einem breiten Absatzstreifen unterhalb der ersten Felsensteine, wo der SSW-Rücken beginnt. Ab hier gibt es gar keine Trittspuren mehr. Man steigt nun meist an rechter Seite vom Rücken über Grasrampen zu einer Grasschulter (P 2106). Ab hier überwiegen die Felsenstufen, über welche man nun nordostwärts hinaufkraxelt zu einem Mini-Joch (2243 m, 1¼ Std.). Nordwärts führt eine steile Rinne hinab in die tiefe Bachschlucht. Man folgt in nordöstliche Richtung dem SSW-Rücken weiter und weicht Felsstufen nach rechts aus, um dann sich wieder nach links zu halten zum Gipfelkopf, den man nach 30 min. erreicht. Auf diesem steht seit 1989 ein großes Holzkreuz mit einer Edelstahlbox am Schaft für das Gipfelbuch. Am Kreuz sind LED-Lichtschlangen angebracht, welche von einer Solarzelle ca. 20 m unterhalb des Kreuzes mit Pufferbatterie gespeist werden und nachts stark leuchten.
Abstieg: Ein deutlicher Pfad („Normalweg“) jedoch ohne irgendwelche Markierungszeichen führt über den kurzen SO-Grat an dessen rechten Seite an der kleinen quadratischen Solarpanele vorbei hinab zu einem namenlosen Sattel (ca. 2300 m). Nach Norden führt von dort eine breite zum Teil grasbewachsene breite ca. 40° steile Rinne hinab ins Valiseratal. Man folgt jedoch den Pfadsuren rechts davon hinab zu einem kleinen Felsvorsprung. Ab hier wirkt der Graspfad nicht mehr so deutlich. Jedoch sieht man im Abstieg von oben die Trittspuren besser als im Aufstieg. In Kehren steigt man nun teilweise im bis zu 37° steilen breiten südlich ausgerichteten Grasgelände südwärts hinab und orientiert sich zum P 1944, den man rechts liegenlässt. Über einen schwach ausgeprägten Grasrücken gelangt man bald zur neueren Erosionsrinne. Man bleibt stets rechts von ihr und gelangt bald zu einer kleinen Fichtengruppe östlich vom Waldrand. Links an ihr vorbei orientiert man sich zum beginnenden Bach. Links von diesem nun nicht mehr so steil erreicht man den Querweg (1,5 Std.), wo man nun links einschlägt. Auf diesem nun zurück nach Vergalden wie aufgestiegen in 1 Std.
Verhältnisse zu dieser Route
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