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Gipfel: Croce del Bosc, 2305 m

AndréTT

Route: Lukmanierpass / Hospezi Santa Maria – I Traversoni – P 2395 – Foppa di Negra -Passo di Gana Negra – P 2505 - Pizzo di Cadrèigh (P 2516) – Croce del Bosc – Madàir di Böu – Croce Portera – Sentiero Lucomagno – Acquacalda – Alpe Casaccia – Hospezi Sta. Maria

Lukmanierpass / Hospezi Santa Maria – I Traversoni – P 2395 – Foppa di Negra -Passo di Gana Negra – P 2505 - Pizzo di Cadrèigh (P 2516) – Croce del Bosc – Madàir di Böu – Croce Portera – Sentiero Lucomagno – Acquacalda – Alpe Casaccia – Hospezi Sta. Maria
Schneeschuhtour
760 m
7.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Surselva) fährt man ab Disentis auf der Lukmanier-Passstraße 416 über Curaglia südwärts durch das Val Medel zum Stausee Lai da Sontga Maria (1908 m). Von Süden (Tessin) gelangt man ab Biasca durch das Valle Blenio und Valle Sontga Maria über Olivone nordwestwärts dorthin. Am südlichen Ende des Sees steht auf der Grenze zwischen beiden Kantonen eine weiße Kirche in moderner Architektur auf einer kleinen Anhöhe über dem Hospezi Santa Maria auf Bündner Seite. Südlich von ihm befindet sich auf Tessiner Seite ein größerer geschotterter (kostenfreier) Parkplatz (1916 m). Dieser wird im Winter jedoch nicht geräumt. Beim Gasthaus gibt es einen Kaskaden-Brunnen und eine E-Bike-Ladestation mit 4 Anschlüssen. Im Winter vereist der Brunnen, ist die Ladestation aus und das Gasthaus zu. Die Fläche jedoch dann zum Abstellen des Autos frei. Im Gegensatz zum (auch im Winter dafür geräumten) kostenpflichtigen Parkplatz auf Tessiner Seite beim P 1809 (Infocentro Casaccia). Im südlichen Acquacalda (Tessin) gibt es keine öffentlichen Parkplätze. Lediglich eine Gastwirtschaft, die im Winter zu ist, mit privaten Parkplätzen daneben, welche im Winter deswegen nicht geräumt werden.
Route: (Schwierigkeit: WT 4+):
Vom Parkplatz stiefelt man ostwärts anfangs leicht und unsteil über breiten westseitigen Grashang hinauf. Dabei orientiert man sich zur Mitte zwischen südlichem Steinmännchen auf dem P 2011 (rechts) und den beginnenden Südwesthängen vor der Cima del Muro an linker Seite. Dabei folgt man so ziemlich dem rot-weiß signalisierten Sommerweg zur Capanna Bovarina (UTOE). Nach dem P 2014 beginnt jedoch die Passage durch das im Winter lawinenanfällige Gelände „I Traversoni“, weil man sich hier zum Fuß der Felshänge hin bewegen muß, um die südseitigen Berggräben rechts zu umgehen. Allerdings sind diese Südwestwände jedoch gestuft und nicht besonders hoch. Die auf Tessiner Seite herrschende Sonnenstrahlungsintensität sorgt wohl dafür, daß beizeiten die Felswände entladen sind. Dagegen sorgt dort (fast) ständiger Nordwind für Schneeverfrachtungen. Die Route ist durchaus gangbar. Allerdings meist windintensiv wie auch alle anderen Roten am windigen Pass. Beim P 2156 vor beginnenden Felsgraben vor einem kehrt die (Sommer)Route nach links, um danach unterhalb der Felswände der Cima del Muro nach Südosten zu wenden, unsteil hinauf. Im Zweifelsfall hält man sich stets linkshaltend zum ersten sichtbaren flachen Felsjoch (P 2395). Anschließendes krummes Hochgelände Foppa di Negra wird nun südostwärts durchquert, um sich von den unwirtlichen Südwandfüßen der Cima del Muro endlich zu trennen. Auf einer schrägen Hochfläche trifft man nach 2 Std. auf den Passo di Gana Negra (2434 m). Beim dortigen Wegweiser kreuzen sich rot-weiß signalisierte Wege. Nach Osten (geradeaus) gelangt man unsteil bergab ins Val di Campo mit der Capanna Bovarina. Von rechts kommt der Aufstiegsweg vom kostenpflichtigen Parkplatz P 1809 (Infocentro Casaccia) an. Man läuft jedoch halb rechts vorwärts unsteil erst in schwachen Sattel davor hinab, dann zur erkennbaren südöstlichen, aufsteigenden Felskurve hinauf. Anschließend über den unsteilen Kamm linksherum bis zum P 2505, dem höchsten Punkt des markierten Wanderweges, einem unscheinbaren Bergsattel. An dessen rechten Felsseite prangt ein großes, altes, aber immer noch unverkennbares, gelb-rotes Markierungszeichen. Inzwischen führen neue rot-weiße Marken an den Felssteinen nach links um diese Felsnische herum. Davor sucht, oder bahnt man sich seinen kurzen Weg zum höheren westlichsten Gipfel (P 2516) der Felsbuckel am unspektakulären Felsgrat (2 Std.). Ansonsten stiefelt man weiter nun auf der Südseite. Auf dem Sommerweg traversiert man die 35° steilen Südflanken der Cresta zum P 2365 hin. Im Winter sucht man besser die Abkürzung direkt den Hang nach der kleinen Felsnische hinunter. Man orientiert sich zum Croce del Bosc (2315 m), einer kleinen Felskuppe vor den Hangflächen von Madirói (80 min.). Auf dieser steht ein Holzkreuz von 1974 mit Box für das Gipfelbuch am unteren Fußende. Zwar erscheint von hier der direkte Abstieg nach Pian Segno im Südwesten verlockend. Jedoch sieht man von oben nicht darunter liegende Felsabbrüche von Pandent. Darum läuft man über die unsteilen Hangflächen von Madàir di Böi mehr nach Süden in 35 min. zum Croce Portera (1917 m) mit dem Holzkreuz von 2008. Der mit Stangen markierte Sommerweg zieht dagegen eine Ostschleife über das Pian Com bis hin zur Hangflächen Wegemarke P 2001 und weiter nach Dötra. Ab dem Croce Portera (1917 m) beginnt ein Waldsteig hinunter nach Acquacalda. Dieser Sentiero de Lucomagno verläuft unterhalb der westseitigen Felswände von Pandent. Hier wird klar, warum es vom Croce del Bosc keine Route direkt auf, oder hinab gibt. Sondern nur von Capanna Dötra, oder wie hier beschrieben. Ein Schild warnt vor Lawinensprengungen in der Winterzeit von 1.11. bis 1.5., um ein Lawinenrisiko für darunter liegende Passstraße nicht dem Zufall zu überlassen. Nach 50 min. mündet der Waldsteig an der Passstraße beim Ortschild Acquacalda. Kurz davor hat man eine Quelle passiert (vereiste Wegstelle). Auf gegenüberliegender Straßenseite befindet sich ein Wegweiser (1758 m). Vorbei an einem kleinen Gasthof (im Winter geschlossen) findet der Sentiero de Lucomagno seine Fortsetzung zwischen westlicher Straßenseite und dem Bächlein Brenno del Lucomagno in nordwestliche Richtung. Nach 30 min. erreicht man rechts von einer Brücke über den Bach wieder die Straße bei den Hüttchen von Ai Pini (1799 m). Weiter läuft man 20 min. in einer Rechtskurve zur Alpe Casaccia (1820 m) an der Straße (Wegweiser). Von hier wandert man in nördliche Richtung links am Straßentunnel vorbei zum Hospiz (1 Std.). Wenn man der Straße entlang läuft, ist man schätzungsweise 20 min. schneller, jedoch dem wenigen Fahrverkehr ausgesetzt.
SS, Steigeisen, windfeste Kleidung
Ergänze diese Route (Lukmanierpass / Hospezi Santa Maria – I Traversoni – P 2395 – Foppa di Negra -Passo di Gana Negra – P 2505 - Pizzo di Cadrèigh (P 2516) – Croce del Bosc – Madàir di Böu – Croce Portera – Sentiero Lucomagno – Acquacalda – Alpe Casaccia – Hospezi Sta. Maria) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 2 vom 29.11.2017
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