TourenFührer - Route

Gipfel: Roccabella, 2727 m

AndréTT

Route: Bivio – Tgavretga – Cadval – Schutzhütte (P 2277) – Emmat – Btta. d’Emmat – Südhang – Roccabella - retour

Bivio – Tgavretga – Cadval – Schutzhütte (P 2277) – Emmat – Btta. d’Emmat – Südhang – Roccabella - retour
Schneeschuhtour
965 m
7.5 Stunden
Zufahrt:
Auf der Autobahn A13 bis Abfahrt Thusis-Süd. Südwestwärts dann auf ausgebauter Straße nach Tiefencastel. Dort im Kreisverkehr auf die Julierpasstraße (N3) abbiegen und südwärts über Savognin am Marmorera-See vorbei nach Bivio, der einzigen italienischsprachigen Ortschaft nördlich der Alpen-Wasserscheide (1769 m). Vor dem Ortseingang zweigt nach links ein Sträßchen ab zur neueren Siedlung Plaz auf der anderen Seite des Flüchens Gelgia welches stromabwärts in den Marmorera-Stausee mündet. Kurz vor dem Flüsschen zweigt nach rechts die Straße ab zum großen, kostenpflichtigen Parkplatz östlich von Cresta.
Route: (Schwierigkeit: WT 3+ / WS-):
Vom Parkplatz überquert man die Julierpasstraße und läuft in Bivio auf der Vea Valetta Richtung Hotel Solaria, bzw. Talstation vom Schlepplift zum P 2198 am Cuolmens. Zuvor biegt man jedoch am großen Wegweiser an der Brücke links ab und überquert auf dieser die Eva dalla Valetta zum Piazza San Giovanni mit dem Brunnen. Von hier weiter Richtung Süden entlang der Julierpasstraße zum Ortsausgang. Dort beginnt das Teersträßchen Curtinfess rechts hinauf zu den 5 Häuschen von Curtgen Fess. Links am Haus Motta Balotta vorbei unterhalb vom Funkmast auf gleichnamigem Bergbuckel steigt man gemächlich auf, kreuzt die Zugspur des Schlepplifts von der Talstation Plan Buel (gegenüber vom Wintercampingplatz Tua) hinauf zum Cuolmens, und danach die Skipiste. Schließlich gelangt man zum Sommer-Parkplatz von Tua, wo das Sträßchen endet (1890 m). Ab hier beginnt ein Güterweg zur Außensiedlung Tgavretga, welcher im Winter ein gewalzter Winterwanderweg ist mit lila-Holzstangen markiert und Lilafarbenen Wegweisern. Beim gelben Wegweiser biegt nach rechts der Sommerweg ab zur Forcellina, bzw. nach Juf, oder zum Pass Lunghin. Man bleibt jedoch geradeaus und läuft Richtung Septimerpass (Pass da Sett) anfangs unmerklich bergab. Der Weg führt nun entlang der rechten Bachseite des Bächleins Eva da Sett in südliche Richtung am Wegweiser bei Motalla vorbei. Auf der Route über den Septimerpass zogen schon römische Legionäre entlang bei deren Alpenüberquerung. Die Präparierung des Winterwanderweges endet vor Fumia (1936 m). Man folgt den Holzstangen des Winterwanderwegs weiter bis zur Brücke (P 1953) bei dem Häuschen La Foppa mit den beiden roten kugelgelagerten Windrädchen. Vor diesem überquert man den Bach und läuft zum Häuschen „Bim Neni“ mit Nr. 573 (Cadval) auf 1993 m Höhe (1,5 Std.). Entweder hier, oder spätestens beim P 2018, verlässt man den Sommerweg, bzw. die Route zum Septimerpass geradeaus ins Hochtal Plang Campfer. Der mit einigen Holzstangen markierte Winterwanderweg kehrt hier nach links um. Es beginnt nun der Aufstieg in südwestliche Richtung rechts von einer breiten Bachmulde. Wenn man sich sehr weit rechts hält, stößt man unterwegs auf einige alte Markierungsstangen mit blaugelbem Schneeschuhe-Symbol (Atal Snoshoe Trail). Dann befindet man sich auf einem Sommerquerweg vor dem Bergbuckel La Motta. Man dreht nun nach Nordosten zum oberen Bachbett hin und quert einen Hang nicht steiler als 23° (ca. 2160 m). Nach dem Bachbett öffnet sich einem die flache, breite, große Hochmulde Emmat. Durch diese unsteil hinauf zur kleinen Schutzhütte mit dem steilen Spitzdach (in alten Karten: P 2277) südlich vom P 2257 (3/4 Std.). Von hier weiter nordostwärts durch die Hochmulde zum flachen Sattel Bocchetta d’Emmat nördlich vom P 2499 (30 min.). Bei einer Holzstange (2520 m) wendet sich der Sommerweg in westliche Richtung. Diesem folgt man und quert dabei den 20° steilen Hang aufsteigend bis zur Höhe von ca. 2560 m. Bei wenigen Felssteinen wendet man die Aufstiegsrichtung Richtung Norden. Nun etwas steiler hält man sich links von den Ostabbrüchen und erreicht die flache Gipfelkuppe mit dem Wegweiserschild nach Bivio 40 min.). Ca. 50 m nördlich davon ziert wenige Meter tiefer die kleine Steinpyramide den Bergabschluss.
Abstieg:
Auf gleicher Route zurück wie aufgestiegen (in 1 Std. zur Schutzhütte, in 1¾ Std. zum Parkplatz).
Ergänze diese Route (Bivio – Tgavretga – Cadval – Schutzhütte (P 2277) – Emmat – Btta. d’Emmat – Südhang – Roccabella - retour) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Füge dieser Route (Bivio – Tgavretga – Cadval – Schutzhütte (P 2277) – Emmat – Btta. d’Emmat – Südhang – Roccabella - retour) deine eigenen Fotos hinzu.
Nr. 1 vom 04.02.2018
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