TourenFührer - Route

Gipfel: Valluga, 2809 m

AndréTT

Route: Alpe Rauz – Ulmer Hütte – Valfagehr-Joch – Mittelstation Luftseilbahn Valluga I + II – Südcouloir – Valluga - retour

Alpe Rauz – Ulmer Hütte – Valfagehr-Joch – Mittelstation Luftseilbahn Valluga I + II – Südcouloir – Valluga - retour
Schneeschuhtour
1230 m
7.5 Stunden
Zufahrt:
Über die A 14 von Bludenz (Vorarlberg), oder A12 von Imst (Tirol) kommend zur Arlberg-Paß-Straße bis zur Alpe Rauz (1620 m). Westlich vom Arlberg-Pass, bzw. St. Christoph und östlich der Einmündung der Straße vom Flexenpass aus Richtung Lech. Dort befindet sich an nördlicher Straßenseite ein großer Schotterparkplatz, östlich der Straßenmeisterei und direkt an den Talstationen der Valfagehr-6er-Sesselbahn, der 2016 eröffneten Flexen-Gondelbahn und Albona II-Gondelbahn.
Route bis zur Bergstation der Kabinenseilbahn Valluga I: (Schwierigkeit: WT 2):
Man beginnt an östlicher Seite des Parkplatzes über kurzen Güterweg aufzusteigen. Nach einer Kehre läuft man unter einer Brücke durch zwischen den Gebäuden der Talstation des 6er-Sessellifts Valfagehr (rechts) und der Gondelseilbahn „Flexenbahn“ (links, 5min.). Hier stößt man auf die blaue Skipiste Nr. 100. Man hält sich links und steigt dann durch einen manchmal gewalzten Tobel des Valfagehrbaches links neben der Piste auf bis dieser oben an der Piste endet. Hier wird die Piste nun etwas steiler An deren linken Rand (Hangseite) ist stets Platz. Nach 2 Std. hat man die Ulmer Hütte (2279 m) erreicht. Alternativ kann man auch über die Skiroute Nr. 101 aufsteigen, die nach ca. 150 m rechts von blauer Piste oberhalb der Talstation des Sessellifts Valfagehr abzweigt und schließlich dem Verlauf des Sessellifts folgt, erst links, dann rechts unterhalb des Seils. Die Skiroute führt südlich unterhalb vom Pfannenkopf (mit dem Gipfelkreuz) zur Bergstation des Lifts. Von hier läuft man zur nahen Ulmer Hütte. Von hier steigt man anfangs am Rand blauer Piste Nr. 78 zur Bergstation der Arlenmähderbahn (2331 m) auf (7 min.) an den Richtfunkantennen links vorbei und weiter links haltend über die dort endende rote Skipiste Nr. 85 (im Sommer: Wanderweg Nr. 01) steiler werdend hinauf zum Valfagehr-Joch (2543 m) in 35 min. Dieser Pistenabschnitt gehört zur längsten Skiabfahrt am Arlberg (9 km): das traditionelle Skirennen „Der weisse Rausch“ von der Bergstation der Kabinenseilbahn Valluga I hinab nach St. Anton. Zwischen dem Valfagehr-Joch und der Bergstation des Schlepplifts Valluga steht ein großes Holzkreuz. Vor diesem biegt man nach links ab und läuft nordwärts in eine Senke mit 2 verschneiten Tümpeln hinab. Diese meist gewalzte, schmalere Route ist mit orange leuchtenden Holzstanken markiert und führt in großem Linksbogen um Wächten-trächtigen Lindwurm (dessen Höhe: 2634 m) herum (der Sommerweg führt näher um die Felsen herum) zur halben Höhe der roten Skipiste Nr. 92, welche bei der Talstation des Vallugalifts endet. Am Rand von dieser Piste steigt man nun westwärts bergauf und umgeht nordseitig den Jahnturm (dessen Höhe: 2660 m). Zwischen dem Berggrat erkennt man ein Umlaufseil, mit welchem Lawinen ausgelöst werden und dann diese Piste / Route gesperrt ist. Die Route sollte nur bei lawinensichereren Verhältnisse begangen werden. Nach 1 Std. erreicht man die Bergstation der Kabinenseilbahn Valluga I (2646 m) mit kleinem Restaurant und WC.
Aufstieg zur Bergstation der Gondelseilbahn Valluga II (Schwierigkeit: WT 5-):
Während der Sommerweg direkt vor der Bergstation nach Westen steil zum Südwestgrat führt und dann auf diesem hinauf bis zum Abzweig beim gelben Wegweiser, beginnt man schon ca. 75 m vor der Bergstation in der letzten Linkskurve den Pistenrand zu verlassen und beginnt rechts aufwärts zu einem wenig ausgeprägten über 40° steilen Süd-Couloir. Je nach Schneeverhältnisse ist es ratsam schon von Anfang an, Steigeisen aufzuziehen, um dies nicht in steiler Hangneigung vornehmen zu müssen. Man könnte auch seine Laufgeräte an dieser Kurve, oder in der Bergstation deponieren, um etwas weniger Gewicht mitzutragen. Man steigt annähernd unterhalb der Seile der Seilbahn Valluga II mit ihren beiden blauen Mini-Gondeln auf, anfangs etwas rechts von diesen, nach ¾ der flachen Rinne dann ca. 50 m unterhalb der Gipfelstation nach links haltend zur Brücke auf dem Südwestgrat (45 min.). Über diese mit den Holzplanken nun letztes Stück des Grates mit Trittbügeln und Seilgeländer gesichert hinauf zur Bergstation und der Aussichtsplattform darauf. Zu dieser führt eine Gitterrost-Treppe. Vom höchsten Gipfel im Arlberggebiet an der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol bekommt man ausgezeichneten Überblick über die umliegenden Bergregionen, sofern Sicht herrscht: zum markanten Patteriol vor einem in den Lechtaler Alpen und rechts dahinter der Piz Buin. Rechts von ihm und noch weiter dahinter der Piz Linard und die Bündner Alpen. Im Osten hinterm Jahnturm die Weißschrofenpitze und links dahinter die Eisenspitze, noch weiter links dahinter die Parseierspitze. Etwas südlicher dann die Kuchenspitze mit der Silvretta dahinter. Links davon Muttler im Samnaun. Östlich von ihm dann die Weisskugel in weiter Ferne, rechts davor die Riffelspitze. Noch weiter links dann die Wildspitze in den Ötztaler Alpen. Dank der installierten Silhouetten-Tafeln hat man es einfach, diese Gipfel zu identifizieren.
Bei vereisten Verhältnissen könnte man auch mit der Luftseilbahn Valluga II hinauf- u. abfahren, sofern sie in Betrieb ist.
Abstieg:
Zurück auf gleicher Route wie aufgestiegen (¾ Std. zum Valfagehr-Joch, ½ Std. zur Ulmer Hütte, 1¼ Std zum Parkplatz). Wenn die Seilbahn Valluga II in Betrieb ist, kann man mit deren kleinen Gondel zu deren Talstation (identisch mit der Bergstation der Kabinenseilbahn Valluga I) hinab fahren in 5 min., bzw. zum Laufgerätedepot.
Steigeisen mitführen, ggfs.Eishandgerät
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Nr. 1 vom 10.03.2018
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