TourenFührer - Route

Gipfel: Tscheischhorn, 3019 m

AndréTT

Route: Juppa – Vorder Bergalga – Tscheischabach – Fürgaberga – Höjabüel – Südgipfel – P 2028 – Nordgipfel – retour

Juppa – Vorder Bergalga – Tscheischabach – Fürgaberga – Höjabüel – Südgipfel – P 2028 – Nordgipfel – retour
Schneeschuhtour
1070 m
6.5 Stunden
Zufahrt:
Von Norden (Chur), bzw. Süden (San Bernardino-Tunnel) auf der Autobahn A13 bis Ausfahrt Avers / Juf südlich der Rofla-Schlucht Von hier südwärts auf gut ausgebauter Straße über Innerferra. Weiter Richtung Juf, wo die Straße in höchster ständig bewohnter Siedlung der Alpen endet. Die Straße wird im Winter geräumt, so daß es auch dorthin eine regelmäßige Busverbindung gibt. Im oberen Bereich ist jedoch mit einer befahrbaren Schneedecke zu rechnen. Im vorletzten Ort Juppa (2004 m) biegt eine kleine Teerstraße rechts hinab ins Tal des Aversrheins (braunes Schild: „Murmeltierpfad“). Auf halber Höhe befindet sich das Loretsch-Hus, wo es geringe Parkmöglichkeit gibt, oder man fährt bis Ende der schmalen Teerstraße und parkt an Straßenseite vor der Brücke. Ansonsten links vor dem Loretsch-Hus abzweigen zu Parkplatz Ragn Da Ferra hinterm Gasthaus Swizly vor dem Schlepplift und links von kleiner runden Eisfläche unterhalb vom Gallisch Hus (P 1988). Je nach Neuschneeverhältnisse ist dort mehr oder weniger geräumt.
Route: (Schwierigkeit: WT 4+ / WS+):
Man folgt dem Wegweiser in Richtung Bergalgapass und wandert nach der Überquerung des Jufer Rheins über eine Brücke zunächst horizontal auf meist gebahntem Winterwanderweg (lila Wegweiser) neben einer Loipenspur in südliche Richtung. Rechts vorbei an den kleinen Holzhäusern von Vorder Bergalga (1993 m) läuft man links des Bergalgabachs taleinwärts. Von links kommt der Mattabach herab, welcher über eine Brücke überquert wird (2002 m). Danach verläßt man den Winterwanderweg, welcher sich nach links gabelt und dann leicht ansteigt. Hier folgt man nach rechts der Langlauf-Loipe, die im Talboden den Bergalgabach über eine Holzbrücke überquert. Nach ca. 1,5 km macht diese im unten endenden Tobel des von rechts (Westen) hinabkommenden Tscheischbaches eine Linkskurve. Danach sieht man die 3 Hütten von Nüwa Stofel. Kurz nach der Kurve, vor dem P 2029 und ca. 450 m vor Nüwa Stofel verläßt man nach rechts den alten Sommerweg (45 min.) und beginnt westwärts den flachen (max. 25°) Weidenhang des Fürgabärgs hinauf zu steigen und hält sich rechts vom nächsten unteren Tobel. Die Route über den Osthang ist weniger lawinenanfällig und führt zum kleinen unscheinbaren Felsrücken Höjabüel (2724 m), den man je nach Schneeverhältnisse entweder linksherum etwas bequemer umkurvt, oder rechtsherum durch etwas steileres Couloir (1¾ Std.). Nach diesem grasigen Felsabsatz beginnt nun der Aufstieg über den Osthang des Wintergipfels (Südgipfel), der nach oben hin steiler wird bis max. 30° Hangneigung. Anfangs hält man sich mehr rechts zum Couloir hin, jedoch stets auf dem Rücken bleibend. Dann zickzackt man mehr an linker Hangseite hinauf zum Nordgrat des Wintergipfels, zu dem man kurz unterhalb nach rechts aussteigt. Auf dem unsteilen Grat wendet man sich nach links zum nahen Südgipfel (2981 m), den eine kleine Steinpyramide ziert (40 min.).
Option: Aufstieg zum Nordgipfel: Über den Verbindungsgrat läuft man ohne Schwierigkeit hinab zum Sattel (2928 m). Skitourengänger schnallen ab hier ihre Ski an den Rucksack. Über den im unteren Bereich steileren Südgrat stapft man hinauf zu einem Gratabsatz, von wo einige Skitourenfahrer ins steile Nordostcouloir hinabfahren. Weiter unschwierig hinauf auf die flache Bergkuppe des Nordgipfels (3019 m), auf dem ein mannshoher Steinman aufgeschichtet wurde (35 min.). Im oberen Pyramidenteil steckt eine Gamelle mit dem Gipfelbuch.
Abstieg: Zurück wie aufgestiegen zum Südgipfel (30 min.), zur Loipe hinab (1,5 Std.) und zurück nach Juppa (45 min.). Alternativ kann man den Felsabsatz Höjabüel links liegen lassen und nach rechts ausholen oberhalb beginnenden Tobels zum Osthang des Mittlabärga hinlaufen und über diesen absteigen, so dass man bei Nüwa Stofel den Talgrund erreicht und von dort entlang der Loipe zurückkehrt.
Schneeschuhe, Teleskopstöcke, Steigeisen
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Nr. 1 vom 30.12.2018
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