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Gipfel: Tour du Jalouvre, 2025 m

AndréTT

Route: Via ferrata de la Tour du Jalouvre (K4, D)

Via ferrata de la Tour du Jalouvre (K4, D)
Klettersteig
610 m
Anfahrt von La Clusaz zum Col de la Colombiere (1613 m). Oberhalb der 9 Chalets de Cuillery (1410 m) und noch vor der Steinbrücke vor dem Pass befindet sich auf linker Seite der Parkplatz mit Infotafel und Steig-Topo. Auf anderer Seite der Talsenke sieht man die schräge Felswand des Jalouvre. Auf deren rechte Seite sind diverse Kletterrouten und eine Abseilpiste eingerichtet. Auf linker Seite zieht sich um die Südkante der Steig herum.

Der Zustieg beginnt links von der Infotafel am Parkplatz in die Wiesensenke hinunter (1435 m). Dort kreuzt der Weg hinter einer Bachbrücke den Wanderweg vom Lac de Lessy zum Col de la Colombière. Von dort jedoch geradeaus wieder hinauf.
Erst dort auf Höhe des Wandfußes quert der Pfad rechts zum Einstieg. Nach 20 Minuten ab dem Parkplatz ist der Einstieg in die Felswand erreicht (1500 m).
Stets mit Drahtseil gesichert beginnt erster Abschnitt der Route über begrünte schräge Bänder (L’Arche du Bouquetin). Um die schiefe Kante wird der Steig schwieriger (Le Dévers du Cul tourné).
Danach an einem einzelnen grünen Baum vorbei wieder in leichtem Gelände bergan über einen Zwischengrat zum Couloir des Pesses. Nun sieht man schon die Hängebrücke. Links haltend steigt man teilweise auf Geröllbändern hinab. Dessen Fortsetzung bildet dann die Ausstiegsmöglichkeit (La Sortie a Fred).
Rechts einen Aufschwung hinauf gelangt man zur Hängebrücke (La Passarelle du Gypaète).
Dort beginnt der 2. Klettersteigabschnitt. Ca. 50 m senkrecht den Südwest-Pfeiler klettert man nur an Eisenbügeln hinauf (Le Pilier des Courants d’Air). Zur Grotte de la Gentiane läuft man auf schrägem kompakten Felsband ohne Eisenbügel, bis der Holzbalken kommt (La Passarelle au Bostriche). Als Handlauf dient das Sicherungs-Drahtseil. Danach beginnt der Vorgipfel (L’Arête de la Fain). Man passiert noch ein Minibrett, bevor es eine schräge kompakte Wand hochgeht, die stark zerfurcht ist.
Am Ende weist ein rotes Schild darauf hin, daß die Steigausrüsten anbehalten bleiben soll, aufgrund des alpinen Abstiegs.
Die Länge beider Steigabschnitte ist insgesamt ca. 1100 m lang. Gesamte Steigzeit: 3 Stunden.
Der Abstieg ist vollkommen alpiner mit ständiger Orientierung nach Norden, ohne Wegkennzeichen außer wenige Steinmännchen, teilweise Pfadspuren erkennbar. Erst zieht er sich ca. 20 Minuten lang über nach Norden, unschwierige Schneefelder und Steinplattenfelder traversierend. Dann beginnt in Kehren rechts weg hinab der Abstieg zum Colombière-Weg. Im unteren Abschnitt befinden sich noch Drahtseile. Aber das letzte Schneefeld mit 45% Neigung kann tückisch sein, wenn es überfroren ist.
Abstiegszeit: 1 ¾ Std.
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Nr. 2 vom 03.06.2012
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