TourenFührer - Route

Gipfel: Foostock / Ruchen, 2610 m

Hanspeter Willi

Route: Walabütz-Untersäss - Foopass – Südgrat zum Foostöckli – Westgrat

Walabütz-Untersäss - Foopass – Südgrat zum Foostöckli – Westgrat
Alpine Wanderung
1249 m
3.5 Stunden
Ausgangspunkt der Tour ist das Untersäss (1361 m) im Walabütz. Dieses erreicht man auf einer guten Fahrstrasse von Mels über Weisstannen.

Ab Walabütz-Untersäss steigt man auf dem markierten Wanderweg über die Alp Foo zum Foopass auf.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, Pfad, Markierungen.
Zeitbedarf: 2½ Stunden.

Vom Foopass folgt man auf Pfadspuren dem grasigen, mit Schrofenstufen durchsetzten Südgrat zum Foostöckli. Eine sich im Mittelteil in den Weg stellende Schrofenstufe wird westseitig umgangen, kann aber auch direkt überklettert werden (T5-).
Etwa auf 2450 Meter Höhe verlassen die Pfadspuren den Südgrat und queren den Steilhang zum kurzen Westgrat des Foostöcklis, wo man bei einem Steinmann auf dem Grat den Einstieg zur Querung der Foostöckli-Nordflanke findet.
Schwierigkeit: T4, Begehungsspuren.
Zeitbedarf: 30 - 45 Minuten.

Die Querung der Foostöckli-Nordflanke erfolgt in stellenweise abschüssigem und zu Beginn auch weglosem Gelände. Sie bedingt Schwindelfreiheit, ein gutes Auge für die Wegfindung sowie einwandfreie Verhältnisse.
Man quert vom Steinmann erst weglos leicht absteigend, bis Pfadspuren über die schwierigste, mit schlabbrigen Drahtseilen versicherte Passage führen. Danach erreicht man die breite, grasige Flanke auf der Nordseite des Foostock-Westgrates.
Schwierigkeit: T4, Begehungsspuren, Versicherungen.

Variante:
Lassen die Verhältnisse eine Querung nicht zu, kann weiter westlich problemlos mit einem Höhenverlust von rund 70 Metern in den darunterliegenden Schuttkessel abgestiegen werden. Diesen quert man auf ungefähr 2380 Meter Höhe und steigt anschliessend wieder die Schuttflanke zum Westgrat des Foostocks auf, den man östlich des Foostöcklis etwa bei Punkt 2462 erreicht.
Schwierigkeit: T4, weglos, mühsam.

Gemeinsamer Weiterweg:
Den Pfadspuren weiter folgend erreicht man daraufhin dem Westgrat folgend den grossen Steinmann auf dem Gipfel des Foostocks. Mühsam ist lediglich der pfadlose Durchstieg durch die kurze Wandstufe, welcher über eine breite, steile Schuttrinne erfolgt.
Schwierigkeit: T3, Begehungsspuren.
Zeitbedarf: 30 Minuten.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie von Frühsommer bis Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.
Ergänze diese Route (Walabütz-Untersäss - Foopass – Südgrat zum Foostöckli – Westgrat) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 7 vom 24.12.2017
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Hanspeter Willi

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