Becs Noirs (2707m)02.08.2026
Verhältnisse vom 02.08.2026
Le Pleureur (3704m): Mauvoisin - Gd Ashley - SW-Grat - Gipfel
Die Route wurde bereits 2022 sehr detailliert und korrekt beschrieben (danke Bergrider, dein Eintrag war für die Tourenplanung sehr nützlich!), deshalb fasse ich nur einige aktuelle Feststellungen zusammen.
Die Ketten, Fixseile und Leitern, die v.a. im unteren Teil (bis Giétro-Biwak 2'550m) montiert sind, sind solide und in gutem Zustand. Bloss bei den Leitern muss man aufpassen, dass man sich nicht in die Hände schneidet, denn manche Griffe sind verrostet und scharf.
Die gesamte Route wurde ab dem Giétro-Biwak bis zum Gipfel mit blauen Punkten markiert. Ausserdem gibt's einen durchgehend ausgetretenen Pfad sowie zahlreiche Steinmänner, was die Wegfindung vereinfacht. Es scheint, dass diese Route an Popularität gewinnt.
Trotz Gehgelände und einfachen Kraxeleien bietet der SW-Grat etliche Steilstellen, wo man sich keinen Fehler leisten darf. Das fängt bereits im unteren grasigen Teil oberhalb des Staudamms an. Aufmerksamkeit ist jederzeit geboten! Besonders aufpassen muss man in den steilen Felsabschnitten auf Steinschlag. Das trifft auch für den Grat oberhalb La Grande Ashle zu, insbesondere wenn andere Tourengänger unterwegs sind und unversehens Steine runterschicken. Helm ist hier aus meiner Sicht ein Muss.
Die Ketten, Fixseile und Leitern, die v.a. im unteren Teil (bis Giétro-Biwak 2'550m) montiert sind, sind solide und in gutem Zustand. Bloss bei den Leitern muss man aufpassen, dass man sich nicht in die Hände schneidet, denn manche Griffe sind verrostet und scharf.
Die gesamte Route wurde ab dem Giétro-Biwak bis zum Gipfel mit blauen Punkten markiert. Ausserdem gibt's einen durchgehend ausgetretenen Pfad sowie zahlreiche Steinmänner, was die Wegfindung vereinfacht. Es scheint, dass diese Route an Popularität gewinnt.
Trotz Gehgelände und einfachen Kraxeleien bietet der SW-Grat etliche Steilstellen, wo man sich keinen Fehler leisten darf. Das fängt bereits im unteren grasigen Teil oberhalb des Staudamms an. Aufmerksamkeit ist jederzeit geboten! Besonders aufpassen muss man in den steilen Felsabschnitten auf Steinschlag. Das trifft auch für den Grat oberhalb La Grande Ashle zu, insbesondere wenn andere Tourengänger unterwegs sind und unversehens Steine runterschicken. Helm ist hier aus meiner Sicht ein Muss.
Seit die Markierungen angebracht wurden, hat dieser Berg etwas wandermässiges an sich. Bei trockenen Verhältnissen kann man ihn ohne Hochtourenausrüstung (Helm trotzdem empfohlen!) machen und in Shorts bis zum Gipfel laufen. Damit würde er den Barrhörnern als den höchsten Wanderbergen der CH-Alpen den ersten Platz streitig machen, obwohl seine technische Schwierigkeit doch grösser als die der Barrhörner ist.
Nachtrag: die SAC-Einstufung dieser Tour als WS, 3a kann ich gar nicht nachvollziehen. Ein T6 I+ wäre viel treffender!
Nachtrag: die SAC-Einstufung dieser Tour als WS, 3a kann ich gar nicht nachvollziehen. Ein T6 I+ wäre viel treffender!
Letzte Änderung: 03.08.2026, 17:54Aufrufe: 413 mal angezeigt
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Le Pleureur (3704m)
Mauvoisin - Gd Ashley - SW-Grat - Gipfel
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