Nadelhorn (4327m)09.08.2026
Verhältnisse vom 10.08.2026
Zinalrothorn (4221m): Normalweg (SE-Grat)
Erster Teil der Tour bis zum Wasserloch: Kurz über den aperen, mit vielen Steinen bedeckten Gletscher bis zum Einstieg ins Wasserloch. Das Wasserloch selbst war trocken. Wir sind es ohne Seil begangen. Die vielbeschriebene Stelle mit II+ bis III (je nachdem wo man liest) erfordert einen grossen Spreizschritt. Der Abseilstand oben am Kamin wurde von uns dann im Abstieg zum Abseilen verwendet.
Beim Aufstieg hat meinen Kletterkumpanen am Knie ein Stein erwischt, der von einer vorangehenden Seilschaft losgetreten wurde.
Wasserloch bis zum zweiten Firngrat: Ebenfalls alles trocken. Im Dunkeln alles gut zu finden. Wir sind höher aufs Eis eingestiegen (den anderen nachgelaufen), im Abstieg auf Eis weiter nach unten gelaufen. Oben teils schmaler Grat (siehe Fotos), aber nur für wenige Schritte.
Ende Firngrat bis zum Gipfel: Wie beschrieben, alles gut gefunden, ausser: entgegen der allgemeinen Literatur sind wir die Kanzel links (in Aufstiegsrichtung) umgegangen. Das ist weniger exponiert. Abwärts haben wir von oben abgeseilt.
Die Binerplatten (und alles drüber) waren etwas schmierig bei uns, ging aber dennoch gut. Es gibt runterwärts wohl eine Abseilstelle, mit der man das Zurückklettern über die Platten umgehen kann. Wir haben diese nicht gefunden. Ein Bergführer hatte später erzählt, er hatte sie auch gesucht, und wohl auch gefunden. Damit kann man bis ans Ende der Platten abseilen.
All together sehr gute Bedingungen. Eigentlich wollten wir den Rothorngrat machen, ich fühlte mich aber nicht fit genug an dem Tag und wir hatten schon Sorge, dass der Normalweg sehr viel Brösel bereithält. Dem war dann aber gar nicht so.
Rothorngrat wurde auch gemacht von mind. drei Seilschaften. Alle sagten, dass die Bedingungen am Grat tiptop waren. Der Weg zum Grat sei noch gegangen. Beim Übergang vom Triftgletscher ins Couloir zum Ober Rothornjoch gab es wohl eine wacklige Schneebrücke, die aber umgangen werden konnte. Näheres müsste man aber nochmals erfragen.
Beim Aufstieg hat meinen Kletterkumpanen am Knie ein Stein erwischt, der von einer vorangehenden Seilschaft losgetreten wurde.
Wasserloch bis zum zweiten Firngrat: Ebenfalls alles trocken. Im Dunkeln alles gut zu finden. Wir sind höher aufs Eis eingestiegen (den anderen nachgelaufen), im Abstieg auf Eis weiter nach unten gelaufen. Oben teils schmaler Grat (siehe Fotos), aber nur für wenige Schritte.
Ende Firngrat bis zum Gipfel: Wie beschrieben, alles gut gefunden, ausser: entgegen der allgemeinen Literatur sind wir die Kanzel links (in Aufstiegsrichtung) umgegangen. Das ist weniger exponiert. Abwärts haben wir von oben abgeseilt.
Die Binerplatten (und alles drüber) waren etwas schmierig bei uns, ging aber dennoch gut. Es gibt runterwärts wohl eine Abseilstelle, mit der man das Zurückklettern über die Platten umgehen kann. Wir haben diese nicht gefunden. Ein Bergführer hatte später erzählt, er hatte sie auch gesucht, und wohl auch gefunden. Damit kann man bis ans Ende der Platten abseilen.
All together sehr gute Bedingungen. Eigentlich wollten wir den Rothorngrat machen, ich fühlte mich aber nicht fit genug an dem Tag und wir hatten schon Sorge, dass der Normalweg sehr viel Brösel bereithält. Dem war dann aber gar nicht so.
Rothorngrat wurde auch gemacht von mind. drei Seilschaften. Alle sagten, dass die Bedingungen am Grat tiptop waren. Der Weg zum Grat sei noch gegangen. Beim Übergang vom Triftgletscher ins Couloir zum Ober Rothornjoch gab es wohl eine wacklige Schneebrücke, die aber umgangen werden konnte. Näheres müsste man aber nochmals erfragen.
Bleibt so ohne Niederschlag.
Letzte Änderung: 12.08.2026, 14:32Aufrufe: 771 mal angezeigt
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