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HochtourSehr guter EintragMit GPS-Track
1 Person
max. 5 Personen
auf gleicher Route
Hauptziel erreicht
ausgezeichnet
Oben: kein
Unten: kein
Dank guten ÖV-Anbindungen ist diese Tour auch an einem Tag möglich zu bewältigen. Der volle kleine Bus spuckte mich mit vielen Informationen vom Buschauffeur um 08:15 bei der Griesalp aus. Zuerst als Völkerwanderung und später alleine lief ich gemütlich nach Gamchibode. Bis hier wäre es auch möglich mit dem Velo hoch zu kommen.

Weiter unter den mit Wasser durchströmten Felsen hoch zu P1865. Raffinierte Idee von der Gspaltenhornhütte dort dafür viele Regenschirme zur Verfügung zu stellen. Leider waren alle oben, so, dass ich schon morgens in den Genuss einer kleinen Dusche kam… Man achte hier vor den nassen Bodenfelsen!

Mit gewaschenem Gesicht liess ich die Hütte rechts liegen und stieg direkt auf dem kiesbeladenen Wanderweg gemütlich hoch bis unter den südlichen Felsen des Bütlassa, wo aus dem Wanderweg meist nur noch ein Pfad oder Fussspuren zu finden war, die zum Bütlasssasattel führt.

Hier habe ich drei Leute beim Abstieg begegnet. Weiter auf einem Pfad und zuletzt leicht kraxelnd hoch zum ersten Turm (P3224), der auch rechts oder links umgangen werden kann. Der zweite Turm mit der Stange zuoberst habe ich gänzlich- und der dritte Turm nur leicht östlich umgangen. Der vierte und letzte Turm (Böse Tritt) habe ich leicht östlich überklettert und beim hinabklettern hatte für die letzten paar Meter sogar noch ein Hanfseil.

Nun direkt oder leicht östlich immer brav den Stangen und einem Eisenkabel nach, meist im Gehgelände, hoch zu den Hanfseilen. Die ersten zwei Hanfseillängen waren wirklich sehr nützlich! Die späteren weiter oben waren «nice to have». Zuletzt wieder im Gehgelände hoch zum Vor- und auf dem Grat oder leicht westlich in die Flanke hinüber zum Hauptgipfel, wo ich zwei andere Tourengänger getroffen habe, die soeben für den Abstieg bereit machten.

Heute mit dem Kaiserwetter, ohne Wind und ohne T-Shirt war es oben natürlich ein Träumchen.

Der Abstieg erfolgte wieder hinab zu den Hanfseilen, die mich pendelnd hinab führten. Beim Böse Tritt (letzte Turm beim Aufstieg) wollte ich zur Abwechslung auch noch die ganze östliche Umgehung anschauen gehen. Rechts vom Hanfseil, der für die letzten paar Meter für den letzten Turm dient, ist ein Steinmann zu finden. Abschüssig, ausgesetzt und im losen erdigen Schutt krieche ich unter dem Bösen Tritt auf der östlichen Seite zum Steinmann. Hier muss man jedoch unbedingt wieder direkt hoch zum Grat steigen, um nicht irgendwo in der E-Flanke verloren zu gehen… Oben konnte ich ebenfalls östlich direkt bis zum ersten Turm wieder hochsteigen.
Fazit: Beide Varianten lassen sich machen, wobei die ganze E-Umgehung klar weniger Spass machte.

Beim Bütlassasattel habe ich noch eine Gruppe von Leuten angetroffen, von denen nur zwei auf dem Gipfel waren und die anderen sehr wahrscheinlich von der Hütte aus einfach nur die Aussicht geniessen wollten...

Kurz vor Gamchibode hätte es für den Abstieg ganz viele Regenschirme gehabt, genau dann, wo ich doch lieber die Abkühlung bevorzugte...

Auch heute kein Schnee- oder Eiskontakt.

2.15 Std. Brücke bei Gspaltenhornhütte
3.25 Std. Bütlassasattel (P3019)
4.30 Std Gspaltenhorn (45 Min. Pause)
8.30 Std. Griesalp
Die abgerundeten und fast schon abgeschliffenen, aber sehr stabilen Steine bei den Kletterpassagen beweisen, dass dieser Berg stark frequentiert ist.
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Letzte Änderung: 14.09.2026, 07:13Aufrufe: 1353 mal angezeigt

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