Munt Olivet (2918m)19.09.2026
Verhältnisse vom 21.09.2026
Il Corn (3136m): Ostgrat
Von Samedan RhB ins Val Champagna und den steilen Fahrweg hinauf, dann auf Wanderweg zur verschlossenen und mit Zaun abgesicherter Chamanna Val Champagna (laufender Brunnen). Weiter auf dem Wanderweg und ab ca. 2567 m weglos Richtung O zum P. 2747 m und mühsam hinauf auf die große Moräne am NO-Fuß des Il Corn. Auf der Moräne in Richtung O (z. T. Tierspuren in feinerem Schutt verfolgend), wobei man Aufschwünge am Moränenrand rechtshaltend unterquert. Man erreicht den Findling (riesiger Steinblock) auf dem Plateau bei ca. 2888 m am besten von rechts (S) her. Durch die Geröllwüste der N-Flanke und in die Scharte beim P. 3105 m. Von dort über den O-Grat zum Gipfelsteinmann. Kletterei am vorletzten Turm ("Turm 3") exponiert und nicht trivial (mindestens III+, 3b). Diese Schlüsselstelle aber im Aufstieg wegen unklarer Routenführung und abschreckender Steilheit sowie Exponiertheit eines Direktanstiegs durch Abseilen in die N-Seite auf Band und wieder Hochsteigen durch Risskamin (III) umgangen. Einstufung der Schwierigkeit der Schlüsselstelle im Rahmen des Abstiegs durch Hochklettern unter Seilsicherung von oben.
Der Gipfelblock ist nur wenige Meter hoch, weist aber eine letzte exponierte, aber leichtere Schlüsselstelle auf (II+/III-). Man steigt direkt über die Kante auf Reibung hoch (nur kleine Griffe und Tritte) und erreicht das Gipfelplateau mit dem Gipfelsteinmann.
Am ganzen Grat keine Haken entdeckt. 2 alte Abseilschlingen vorhanden (am Gipfelblock am oberen Ende der Kante und am vorletzten Turm [Turm „3“]; beide wurden am 21.09.2026 nachgebessert).
Die Notation im SAC-Führer (Condrau B et al, Clubführer Bündner Alpen 10, Mittleres Engadin, Puschlav, 1984) zum O-Grat („Man überklettert den Blockgrat ohne besondere Schwierigkeiten bis zum Steinmann“) scheint untertrieben und somit nicht passend.
Die gneisartigen Granitfelsen am O-Grat sind recht fest.
Bei Block- und Geröllhaldenallergie nicht zu empfehlen, da die oberen 350 Höhenmeter zur Scharte vor dem O-Grat durchwegs in z. T. instabilem grobblockigem Geröllgelände verlaufen.
Im Rahmen einer Skitour im Winter ist die Begehung des O-Grates des Il-Corn nur erfahrenen Alpinisten mit Kletterfinken anzuraten.
Detaillierte Routenbeschreibung: s. https://www.gipfelbuch.ch/routen/19537-il-corn3136m-ostgrat
Der Gipfelblock ist nur wenige Meter hoch, weist aber eine letzte exponierte, aber leichtere Schlüsselstelle auf (II+/III-). Man steigt direkt über die Kante auf Reibung hoch (nur kleine Griffe und Tritte) und erreicht das Gipfelplateau mit dem Gipfelsteinmann.
Am ganzen Grat keine Haken entdeckt. 2 alte Abseilschlingen vorhanden (am Gipfelblock am oberen Ende der Kante und am vorletzten Turm [Turm „3“]; beide wurden am 21.09.2026 nachgebessert).
Die Notation im SAC-Führer (Condrau B et al, Clubführer Bündner Alpen 10, Mittleres Engadin, Puschlav, 1984) zum O-Grat („Man überklettert den Blockgrat ohne besondere Schwierigkeiten bis zum Steinmann“) scheint untertrieben und somit nicht passend.
Die gneisartigen Granitfelsen am O-Grat sind recht fest.
Bei Block- und Geröllhaldenallergie nicht zu empfehlen, da die oberen 350 Höhenmeter zur Scharte vor dem O-Grat durchwegs in z. T. instabilem grobblockigem Geröllgelände verlaufen.
Im Rahmen einer Skitour im Winter ist die Begehung des O-Grates des Il-Corn nur erfahrenen Alpinisten mit Kletterfinken anzuraten.
Detaillierte Routenbeschreibung: s. https://www.gipfelbuch.ch/routen/19537-il-corn3136m-ostgrat
Letzte Änderung: 25.09.2026, 23:54Aufrufe: 12 mal angezeigt
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