Grande Chenalette (2889m)20.04.2026
Verhältnisse vom 11.07.2025
Pointe des Ecandies (2874m): Traversée Integrale des Pointes d'Ecandies
Schöne, alpine Klettertour, welche gut als Ausweichziel dient, aber genug lohnend sogar als Plan A taugt. Mit dem Gletscher-Zustieg von der Trient-Hütte aus sogar durchaus Hochtouren-Charakter. Die Gesamtüberschreitung ist zeitlich aufwändiger und insgesamt deutlich anspruchsvoller, aber auch sehr lohnend.
Von der Trient-Hütte zuerst über den Gletscher zur Breche unter der Petite Pointe d'Orny, dann entlang der Fixseile zum Col d'Ecandies. Zeitaufwand eine gute Stunde. Kleine Schneefelder, noch etwas Neuschnee im Couloir nach der Breche.
Jetzt die klassische Überschreitung, der Einstieg hierzu ist direkt unter dem 1. Tour auf der Gratkante (1 Bh sichtbar). Die 5b auf den 1. Turm ist nicht sehr offensichtlich, wir haben eine deutlich schwierigere Variante geklettert (etwa 6a trad). Der Rest ist mit dem CampToCamp-Topo gut auffindbar. Der Saut d'Ange war uns ein Tick zu psycho, tja man wird halt nicht jünger. Super ist dann die letzte 5c. Bis hierhin mit Kletterfinken. Von hier aus erreicht man einfach den letzten Turm und die Abseilstellen.
Nach der Breche beginnt jetzt der deutlich seltener begangene und alpinere Teil der Überschreitung. Zuerst eine steile Sl im 4. Grad, dann einfacher. Am 3. Turm lauert die Schlüsselstelle, welche subjektiv sogar die schwierigste Stelle insgesamt der ganzen Tour ist: eine steile, griffarme Wand, etwa 6m, 2 Schlaghaken. Gemäss Topo IV+, ich würde eher 6a-6b schätzen, wobei ich hier zum A0 (Trittschlingen) an rostigen Normalhaken zurückgreifen musste. Ein Hammer zum Nachschlagen wäre hier nicht schlecht. Es folgt die ausgesetzte Traverse auf der S-Seite, danach wird das Gelände deutlich einfacher.
Zeitbedarf: 4-5h für den 1. Teil, dann nochmals 2-3h für den zweiten Teil, insgesamt knapp 11 Stunden von der Hütte zum Parkplatz. Prost!
Von der Trient-Hütte zuerst über den Gletscher zur Breche unter der Petite Pointe d'Orny, dann entlang der Fixseile zum Col d'Ecandies. Zeitaufwand eine gute Stunde. Kleine Schneefelder, noch etwas Neuschnee im Couloir nach der Breche.
Jetzt die klassische Überschreitung, der Einstieg hierzu ist direkt unter dem 1. Tour auf der Gratkante (1 Bh sichtbar). Die 5b auf den 1. Turm ist nicht sehr offensichtlich, wir haben eine deutlich schwierigere Variante geklettert (etwa 6a trad). Der Rest ist mit dem CampToCamp-Topo gut auffindbar. Der Saut d'Ange war uns ein Tick zu psycho, tja man wird halt nicht jünger. Super ist dann die letzte 5c. Bis hierhin mit Kletterfinken. Von hier aus erreicht man einfach den letzten Turm und die Abseilstellen.
Nach der Breche beginnt jetzt der deutlich seltener begangene und alpinere Teil der Überschreitung. Zuerst eine steile Sl im 4. Grad, dann einfacher. Am 3. Turm lauert die Schlüsselstelle, welche subjektiv sogar die schwierigste Stelle insgesamt der ganzen Tour ist: eine steile, griffarme Wand, etwa 6m, 2 Schlaghaken. Gemäss Topo IV+, ich würde eher 6a-6b schätzen, wobei ich hier zum A0 (Trittschlingen) an rostigen Normalhaken zurückgreifen musste. Ein Hammer zum Nachschlagen wäre hier nicht schlecht. Es folgt die ausgesetzte Traverse auf der S-Seite, danach wird das Gelände deutlich einfacher.
Zeitbedarf: 4-5h für den 1. Teil, dann nochmals 2-3h für den zweiten Teil, insgesamt knapp 11 Stunden von der Hütte zum Parkplatz. Prost!
Letzte Änderung: 12.07.2025, 09:33Aufrufe: 969 mal angezeigt
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