TourenFührer - Route

Gipfel: Pizol, 2844 m

Hanspeter Willi

Route: Weisstannen - Batöni - Oberlavtina - Gilbiplateau - Pizolsattel - Westflanke

Weisstannen - Batöni - Oberlavtina - Gilbiplateau - Pizolsattel - Westflanke
Alpine Wanderung
1804 m
4.5 Stunden
Am Ortsende von Weisstannen wandert man nach der Brücke über den Gufelbach diesem folgend die Fahrstrasse etwa 600 Meter entlang Richtung Süden, bis diese in den Wald führt.
Hier Parkplatz für Autos und eigentlicher Ausgangspunkt der Tour.
Schwierigkeit: T1, Strasse.
Zeitbedarf: plus 15 Minuten ab Weisstannen.

Ein Alpweg führt nun das Tal weiter einwärts über Unterlavtina zum eindrücklichen Talkessel von Batöni, wo fünf Bachläufe teilweise als Fälle die Felswände herunterstürzend zusammentreffen.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.
Zeitbedarf: 1 Stunde.

Hier folgt man dem im unteren Teil steilen Pfad zur Alp Oberlavtina.
Schwierigkeit: T2, Alpweg, markiert.

Ab Alp Oberlavtina folgt man dem markierten Pfad Richtung Lavtinasattel über das Unter und Ober Läger bis auf eine Höhe von etwa 2400 m im Täli.
Schwierigkeit: T2, Pfad, rotweiss markiert.
Zeitbedarf: 1¾ - 2 Stunden.

Von hier steigt man sporadisch vorhandenen Tierspuren folgend in südlicher Richtung leicht ansteigend unter die Wände der Lavtinahörner, wo ein gut erkennbares Band über Schrofen und einige Runsen hinweg zur grossen Geröllfläche westlich des Pizols führt.
Man hält sich bei der Bandquerung an das schmale, eingelagerte Band aus Lochsitenkalk, das den Verrucano vom Flysch trennt. Wenige alte Markierungen weisen die Richtung, eine kurze Stelle ist mit Drahtseil versichert.
Schwierigkeit: T4, teilweise Tierspuren, wenige rot-weisse Markierungen.

Auf der Hochfläche westlich des Pizols steigt man, zu Beginn von wenigen Markierungen unterstützt, den Wänden der Grauen Hörner folgend über ausgedehnte Block- und Geröllfelder zum südlichen Ende bei Punkt 2696 auf, wo man auf die vom Tersol her kommende Route trifft.
In den Block- und Geröllfeldern versucht man dabei idealerweise bald einmal leicht rechtshaltend das besser gehbare, gelbliche Gestein des eigentlichen Gilbiplateaus zu erreichen.
Schwierigkeit: T4, pfadlos, zu Beginn wenige rotweisse Markierungen.

Pfadspuren führen nun eine kurze, steile Geröllhalde hoch zum Pizolsattel, von wo man durch eigentlich unnötige Drahtseile unterstützt über die Schrofen der Westflanke in kurzem Aufstieg den Gipfel des Pizols erreicht.
Steinschlag ist dabei nur zu befürchten, wenn sich durch die Bahnnähe auf diesem Gipfel durchaus zu erwartendes Volk gerade am Südgrat versucht.
Schwierigkeit: T3, Pfad, Drahtseile, rotweisse Markierungen.
Zeitbedarf: 1½ - 1¾ Stunden.
Bei einwandfreien Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Herbst normalerweise antrifft, ist nebst festem Schuhwerk keine weitere bergtechnische Ausrüstung notwendig.
Rechnet man mit erschwerten Verhältnissen wie Hartschnee, Eis oder gefrorenen Böden, entschärft das Mitführen und die Verwendung von Steigeisen brenzlige Situationen und hilft, unnötige und leider allzu oft tragisch endende Bergunfälle zu verhindern.

Zur besonderen Beachtung: 
Bei Schnee oder Vereisung ist vor allem der Aufstieg vom Täli zur Geröllfläche westlich des Pizols heikel. Dann empfiehlt sich eventuell die Alternative über den Lavtinasattel und die Wildsandköpfe.
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Nr. 6 vom 09.08.2017
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