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Gipfel: Monte Togano, 2301 m

AndréTT

Route: Überschreitung (La Bettola – Stazione di Coimo – Dalovio/Ratto – Il Bogo – Miucca – Fornale – Passo Biordo – Mte. Togano – Cola d’Aveu - Sassoledo – Roi – Miucca – Dalovio – Stazione di Coimo – La Bettola)

Überschreitung (La Bettola – Stazione di Coimo – Dalovio/Ratto – Il Bogo – Miucca – Fornale – Passo Biordo – Mte. Togano – Cola d’Aveu - Sassoledo – Roi – Miucca – Dalovio – Stazione di Coimo – La Bettola)
Alpine Wanderung
1680 m
12.3 Stunden
Anfahrt: Auf der Autobahn A 13 von Norden durch 6,6 km langen San Bernardino-Tunnel, von Westen auf der A 2 durch den St. Gotthard-Tunnel bis Abfahrt Bellinzona-Süd. Wer von Süden auf der A 2 anreist (Lugano, Chiasso), verläßt diese schon bei Rivera. Westwärts weiter zur meist unterirdischen Stadtautobahn von Locarno. Nach dem Tunnelende biegt man rechts ab Richtung Vallemaggia, bzw. Centovalli. Nordwestwärts fährt man am rechten Ufer des Flusses Maggia bis zum Linksabzweig der Straße über die Ponte Brolla nach Tegna (254 m). Von dort auf der stellenweise schmalen Straße über den Ort Intragna (339 m) durch das Centovalli Richtung Domodossola. Nach der Grenze zu Italien fährt man auf der SS 337 im Val Vigezzo bis zum Ort Druogno (816 m).Weiter westwärts Biegt nach rechts ein Sträßchen ab nach Coimo. Ca. 1 km danach biegt an der Bushaltestelle von La Bettola ein Sträßchen nach links hinunter ab zur Brücke über den Torrente Malezzo Occidentale. Nicht dort hinab, sondern an linker Straßenseite gibt es einige geteerte Parkplätze vor dem Linksabzweig mit einem Wegweiser und einem Wartehäuschen davor (700 m).
Route: 20 km; (Schwierigkeit: T5):
Man läuft das Sträßchen Pianzol von La Bettola hinab zur Brücke. Rechts dahinter gibt es eine Forellenzucht. Links an der Straße steht bergaufwärts das kleine Wasserkraftwerk „Antoliva“. Nach 20 min. erreicht man nach einer Straßenkehre den unbeschrankten Bahnübergang Stazione di Coimo (800 m). An dem geschlossenen Bahnhäuschen halten die Elektrozüge der „Vigezzina“ zwischen Domdossola und Locarno nur bei Bedarf und auf Anruf (Fahrplan hängt am Bahnhäuschen aus). Eine nun steile betonierte schmale Straße (nur für die Anwohner dort erlaubt zu befahren) wandert man hinauf zu einem Brunnen und den Ferienhäusern von Dalovio oberhalb von diesem. An einem weiteren Brunnen vorbei kürzt man den dann unbefestigten Fahrweg nach links ab hinauf zu den oberen Steinhäusern von Dalovio Loc. Ratto (Wegweiser 932 m, 15 min.). Von hier nun bergauf über eine stellenweise gerade Mulattiera (Bergweg M04) zu den Steinhütten von Il Bogo (Wegweiser 1045 m, 10 min.). Durch den Buchenwald Bosco Curbello steigt man auf rot-weiß markiertem Bergweg südwärts hoch zum Steinhaus mit dem rotbraunen Wellblechdach der Alpe Miucca (Miocca, 50 min.). Rechts von diesem gibt es einen Brunnen (ausgehöhlter Baumstamm) und Wegweiser (1495 m). Hierher kommt man auf dem Rückweg über die Alpe Roi von rechts wieder an. Man steigt weiter südwärts durch den Wald hinauf zum Wegweiser (30 min.), wo nach links ein Weg abzweigt zur Alpe Campra. Geradeaus bleibend erreicht man nun freies Gelände und gelangt in 25 min. die Alpe Fornale (Funtèn) mit dem Wegweiser (1692 m). Die Gebäude sind seit deren letzten Bewirtschaftung im Jahr 1965 zerfallen. Nur das kleine Gebäude mit dem Wegweiser daran ist erhalten. Von der Alpe Fornale wandert man nun über ehemals ausgebaute Strà di Vacch (Bergweg M04) der Vieh-Hirten rechts haltend, nicht der schwarzen dünne PVC-Wasserleitung links folgend (!), einen Geröllhang hinauf und dann nach links drehend durch Felder von Alpenrosen und Erlengestrüpp zum sichtbaren Passo Biordo. Ehemalige rot-weiße Markierungen sieht man im unteren Bereich nicht mehr. Nach 65 min. hat man den Pass erreicht (Wegweiser 2061 m). Über diesen Bergsattel trieben die Bergbauern von Coimo und Orcesco früher ihr Vieh ins Val Grande zur südseitigen (ehemaligen) Alpe Biordo (1656 m) hinab. Hiervon sieht man auf der Südseite keine Spuren mehr außer die Ruinenreste ehemaliger Alpe. Rechts vom Pass traversiert man nach nun entlang der kaum noch signalisierten Pfadspur (M08 laut Wegweiser, bzw. M04 laut Karte) links vom Grat und unterhalb einer schrägen Platte meist südlich unterhalb von diesem. Nur wenige Steinmandl und noch weniger verblichene rot-weiße Farbstriche sieht man unterwegs. Nach einem kleinen Gratsattel hält man sich wieder links hinunter in die Flanke. Dabei tritt man über kleinere Felsbänder. Die nächste schräge Felsplatte unterhalb vom Gipfel überwindet man am besten direkt überm Grat. Nach 50 min. ist man auf dem Gipfel, wo 3 kleine Mobilfunkantennen stehen, die mit einem Solarpaddel energieversorgt werden. Und nur nach ausreichenden Sonnenstunden zuvor für die Funkverbindungen sorgen.
Abstieg: Vom Wegweiser steigt man südwestwärts hinab über eine anfangs noch sichtbare Pfadspur (P20) auf dem SW-Kamm. Dann schert man in linke SO-Flanke aus. Eine schräge, schroffe Felswand wird links absteigend bis zu deren unteren Ende (ca. 60 m tiefer) umgangen und dann wieder hinaufsteigend zum Sattel mit markantem Felskopf auf der Costa Torrigia. Dort wendet man nach rechts und wandert etwas bergab zu einem Bach, den man überquert (ca. 2030 m). Nun nordwestwärts weglos hinauf zum Grassattel Cola d’Aveu (ca. 2085 m, kein Wegweiser, 65 min.) vor und etwas oberhalb vom Passo di Basagrana (2070). Auf nördlicher Seite vom SW-Kamm des Monte Togano folgt man einer unmarkierten Pfadspur hinunter in den Kessel Il Fornale, die sich in einem Geröllfeld verliert. Man folgt dann beginnendem Rinnsal des Rio Margorogio hinab, so dass man bald auf eine weitere, unmarkierte Pfadspur stößt, die vom Abzweig vom Bergweg A14, bzw. Passo di Basagrana links oben herkommt. Nun folgt man der Spur nordwärts hinab zur sichtbaren Alpe Sassoledo. Hin und wieder trifft man unterwegs dann auf kleine Steinmännchen und ganz selten fast kaum noch sichtbare rot-weiße Markierungen. Nach einer Bachüberquerung kommt man bei den unteren zerfallenden Steinhütten ehemaliger Alpe Sassoledo inferiore an (1568 m), von denen nur noch eine intakt ist (Rifugio Faunistico) und offensichtlich immer noch besucht wird (80 min.). Einem Trampelpfad durch Huflattich und Brennesseln folgt man nordwärts eine Bachschlucht überquerend in 5 min. zum Wegweiser (1599 m). Dort biegt nach rechts (ostwärts ein Bergweg ab hinauf zum Pizzo Marcio (1924 m). Der auf dem Schild angegebene Weiterweg zur Alpe Fornale ist jedoch in keiner der o.g. Wanderkarten eingezeichnet. Etwas oberhalb vom Wegweiser stehen die verfallenden Steinhütten ehemaliger Alpe Sassoledo superiore (1600 m). Die Fortsetzung des Pfades von dieser verwachsenen Hanglichtung zum Waldbeginn muss man nordwärts suchen. Der Pfad (M02) wird erst im Mischwald deutlich sichtbar. Über alte Befestigungen und künstlich aus Felssteinen angelegte Treppen wandert man nordwärts ziemlich horizontal entlang der Westflanken des Dente di Sassoledo und bewaldeten Pizzo Roi in 1 Std. zur Hanglichtung mit den zerfallenden Steinhütten ehemaliger Alpe Roi (1532 m). Beim Wegweiser biegt nach links (nordwestwärts) der Bergpfad (M02) zu den Ruinen ehemaliger Alpe l’Erta und weiter nach Marone ab. Man hält sich jedoch rechts und wandert ohne viel Höhenverlust ostwärts durch den Buchenwald zur Alpe Miucca (45 min.). Von hier zurück auf selbem Weg wie aufgestiegen (1¾ Std.).
lange Hosen gegen Zecken, u.a. Ausschlag erzeugende Grasgewächse, Teleskopstöcke, Navigationsgerät zur Wegsuche an manchen Stellen.
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Nr. 1 vom 18.10.2021
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