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Gipfel: Gite du Lac de Moiry / Moiry, 2310 m

AndréTT

Route: Via ferrata de Moiry

Via ferrata de Moiry
Klettersteig
sehr schwer
270 m
2.0 Stunden
Zufahrt:
Von Sierre südlich ins Val d' Anniviers nach Vissoie. Während es geradeaus ins Zinaltal weitergeht, zweigt man in Ortsmitte rechts ab nach Grimentz über St.-Jean. Ab dem Wohnwagen-Stellplatz und 3 Winterskiparkplätzen am südlichen Ortsende von Grimentz anfangs in Kehren schmale Teerstraße hinauf bis unterhalb der Bogen-Staumauer des Lac de Moiry. Vor vorletzter Straßenkehre befindet sich links ein geschotterter Parkplatz (Torrent), wo eine große Übersichtstafel über die Via ferrata de Moiry steht. Von dort blickt man direkt auf die Steigwand links neben der Staumauer.
Zustieg:
Die Straße nach der Kehre (2105 m) ca. 5 Minuten hinauf laufen, bis rechts (weißes Hinweisschild: "Via Ferrata Grimentz / Moiry Depart - Start") ein Pfad zum Felsfuß hinaufführt, den man nach weiteren 5 Minuten erreicht (2170 m).
Zustiegsalternative:
Die Straße weiter im Tunnel durch zum Parkplatz an der östlichsten Ecke der Staumauerkrone. Von dort zurück durch den Tunnel und hinab zur Einstiegstelle (linke Straßenseite, von oben kommend). Dauert etwas länger, erspart aber u.g. Abstieg.
2005 gebaute Einstiegsroute (D+, bzw. K4+) führt durch eine anfangs stellenweise grasdurchsetzte Wand zu einer Nische. Im ersten Abschnitt ist die Wand an einer Stelle leicht überhängend. Dann folgt man rechts weg einer Querung zu einer Felskante. Diese wird hinaufgeklettert, in der Sonne, wenn diese scheint. Über ein etwas bröseliges Felsband ist dann abzusteigen, um eine Platte anschließend zu überwinden, wonach man zur Abzweigstelle kommt.
Neuerdings führt links weg eine einfache Variante (AD, K2+) hinauf zum ehemaligen Militärbunker. Auf grasigem Felsbuckel ist der Ausstieg über dem Bunker am Geländer der Gite du Lac de Moiry (Hütte). Von dort kann man am Felsrand südwärts hinab in 3 Minuten zur 2009 gebauten Hängebrücke laufen und über diese balancieren, um zur schwierigen Variante (TD, K5) zu gelangen, welche am Bunker auf die leichte Variante trifft (gleicher Ausstieg).
Alternativ über eine Tyrolienne bestehend aus dickem Seil (breite Seilrolle erforderlich) im Beisein eines Bergführers.
Die 60 m lange Hängebrücke besteht aus gelenkig verbundenen Holzbohlen und 2 Stahlseilen als Handlauf.
Der schwierige Abschnitt beginnt links nach Verlassen der Hängebrücke. Hat man eine ständig nasse und sehr rutschige Felspassage überwunden, steigt man an einer Felsverschneidung auf Eisenbügeln hinauf. Das Umhängen der Karabiner an manchmal überhängenden Platten ist jedoch nicht zu schwierig, steckt man seinen Arm entlastend an betreffenden Stellen durch die Bügel.
Die Absicherung ist durchgehend und mit geringen Hakenabständen.

Abstieg:
hinab zum Parkplatz, über die 610 m lange Staumauer und auf anderer Seite in Kehren sichtbaren Pfad hinunter (1 Stunde).
Klettersteigset
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Nr. 2 vom 27.10.2012
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