TourenFührer - Route

Gipfel: Gandstöck, 2315 m

Hanspeter Willi

Route: Kies – Stausee Garichti – Gandfurggele - Südflanke

Kies – Stausee Garichti – Gandfurggele - Südflanke
Alpine Wanderung
1286 m
3.5 Stunden
Genereller Hinweis:
Diese Route ist bis zum Gandfurggele mit Markierungen versehen.

Vom Parkplatz an der Seilbahn-Talstation im Kies wandert man auf dem gut ausgebauten Alpweg die Talstufe hoch zum Stausee Garichti.
Schwierigkeit: T2, gut ausgebauter, steiler, aber schattiger Alpweg
Zeitbedarf: 1.5 Stunden
Hinweis: Gehfaule bewältigen dieses durchaus interessante Teilstück mit der dafür vorhandenen Transportbahn.

Ab der Staumauer des Sees wandert man am östlichen Ufer entlang, bis nach 500 Distanzmetern bei der Einmündung eines Baches der markierte Wanderweg zum Gandfurggele abzweigt.
Schwierigkeit: T1, Weg.

Der Wanderweg führt nun die Hänge empor, bis er sich nach 200 bewältigten Höhenmetern beim Klettergarten der Quarzporphyrblöcke im Widerstein gabelt. Hier nimmt man die nordwärts ziehende Verzweigung, hält aber nach 250 Distanzmetern wieder ostwärts und erreicht so das Tälchen ansteigend das Gandfurggele und den sich wenig nördlich davon befindlichen, herrlich gelegenen Berglimattsee.
Schwierigkeit: T2, markierter Wanderweg, stellenweise nicht sehr deutlich ausgeprägt.
Zeitbedarf: 1.5 Stunden

Vom nördlichen Ufer des kleinen Sees führen gut sichtbare Pfadspuren auf der Ostseite des langen, von den Gandstöck herunterziehenden Südgrates zur ausgeprägten Scharte Punkt 2238 unterhalb des eigentlichen Gipfelaufbaus.
Die folgenden zwei kleinen Steilaufschwünge des Südgrates umgeht man nun auf dem westseitig anschliessenden, grobblockigen Gelände.
Oberhalb dieser kurzen Aufschwünge wechselt man wieder auf den Grat, folgt diesem kurz und umgeht nun schliesslich die oberste Felsstufe durch eine Querung in die Südflanke, worauf man rasch auf dem Gipfel steht.
Schwierigkeit: bis auf die Umgehung der obersten Felsstufe T3, gut sichtbare Begehungsspuren, keine Markierungen
Das letzte Stück durch die Südflanke zum Gipfel T4, wenig ausgeprägte Begehungsspuren, mit etwas Sinn fürs Gelände aber eigentlich auch nicht zu verfehlen.
Das Gelände ist weniger steil und ausgesetzt, als es vom Berglimattsee her ausschaut. Bei trockenen, schneefreien Verhältnissen ist die Route für trittsichere und schwindelfreie Wanderer gut machbar, auch mit berggewohnten Kindern.
Zeitbedarf: 0.5 Stunden
Bei guten Tourenbedingungen, wie man sie im Sommer und Frühherbst normalerweise antrifft, ist nebst gutem Schuhwerk keine weitere Ausrüstung notwendig.
Bei erschwerten Verhältnissen wie schattseitig gefrorenem Boden, Schneelage oder Vereisung - was gerne, aber nicht ausschliesslich im Frühsommer oder Herbst auftritt - führt der vernünftige Berggänger mindestens Grödel oder Steigeisen mit sich und passt sein Verhalten am Berg den aktuell herrschenden Verhältnissen an.

Betreffend Schwierigkeitsbewertung beachtet bitte die neue Berg- und Alpinwanderskala des Schweizerischen Alpenclubs (http://www.bergportal.ch/infos/SAC_Wanderskala.pdf).
Ergänze diese Route (Kies – Stausee Garichti – Gandfurggele - Südflanke) mit ÖV-Haltestellen, indem du den Eintrag bearbeitest.
Nr. 1 vom 05.05.2009
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Hanspeter Willi

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