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Gipfel: Piz da las Clavigliadas, 2984 m

AndréTT

Route: Guarda – Alp Suot – Cna. Tuoi – Furcletta – Piz da las Clavigliadas – Urezzas – Alp Valmala – Reiscia Veglia – Rna. Chanoua – Bos-cha - Guarda

Guarda – Alp Suot – Cna. Tuoi – Furcletta – Piz da las Clavigliadas – Urezzas – Alp Valmala – Reiscia Veglia – Rna. Chanoua – Bos-cha - Guarda
Alpine Wanderung
1400 m
10.5 Stunden
Zufahrt:
Von Westen über die Autobahn A13 bis Ausfahrt Landquart. Dann ostwärts auf der Kantonalstraße 28 an Klosters vorbei über den Wolfgangpass (1631 m) nach Davos. Dort biegt man ostwärts ab zum Flüelapass (2383 m). Auf Unterengadiner Seite hinab zum Passdorf Susch (Süs). Dort biegt man nach links ab auf die Kantonalstraße 27 Richtung Scuol. Davor biegt man in einem Kreisverkehr nach Giarsun nordwärts ab zum Bergort Guarda hinauf, wo die Straße endet.
Wer von Süden (St. Moritz) kommt, gelangt über die Fernstraße 27 nordwärts nach Susch. Von Norden (Landeck / Tirol) kommend auf der B 180 und 184 nach Samnaun. Ab dort befindet man sich auf gleicher Kantonalstraße, auf welcher man westwärts über Scuol nach Giarsun fährt.
Etwa 200 m vor dem Ortseingang von Guarda befindet sich auf linker Straßenseite in einer Rechtskurve ein sehr gepflegter, kostenpflichtiger Parkplatz mit WC und vielen Info-Tafeln zum Ort und Wandergebiet (1654 m).
Route:
Beim Wasserfall hinter dem Info-Häuschen führen an linker Seite der Sot Strada Treppen zum 200 m langen Fußweg bis zum Ortseingang, an dessen rechtem Geländer über der Teerstraße Info-Tafeln über den Ort Guarda informieren. Ab Ortseingang weiter ostwärts auf schmaler Pflasterstraße rechts an 2 Brunnen vorbei, dann an der Pension Tuoi, Anschließend passiert man links das Hotel Meisser. Jedes Haus trägt im Ort eine Inschrift und wird von Fassadenbildern geziert. Nach ca. 20 min. biegt man links ab bei einem gelben Wegweiser an einer Hauswand (Richtung Al Laiet, bzw. Chamanna Tuoi und zur nahen Feuerstelle). Aus dem Ort führt ein geteerter Güterweg nordwestwärts heraus, und zwar auf dem Schellen-Ursli-Weg, benannt nach wohl bekanntestem Jungen aus Guarda, 1945 niedergeschrieben in der Erzählung von dortiger Schriftstellerin Selina Chönz und 2015 verfilmt. Beim Wegabzweig rechts nach Lajet bleibt man geradeaus und passiert einen Wasserhochbehälter an rechter Hangseite. Bei einer Kreuzung bleibt man wieder geradeaus, während es links nach Resgia, bzw. zum Ort Lavin geht. Nun auf geschottertem Fahrweg weiter zur nächsten Weggabelung, wo man wiederum geradeaus nach Salön, bzw. zur Tuoi-Hütte bleibt, während rechts ein Forstweg zum Lai Blau, bzw. zur Alp Sura (im Winter Schneeschuhroute) abzweigt. Der unbefestigte Fahrweg hat sich inzwischen nach Norden gedreht. Nächsten Linksabzweig hinab ins Tal des Baches La Clozza zur Chamanna dal Bescher, bzw. nach Salön ignoriert man. Bei Perlas mit einer Info-Station des Schellen-Ursli-Wegs biegt rechts ein Wanderweg ab zurück nach Lajet, bzw. nach Bos-cha drehend. Geradeaus weiter unterhalb einer kleinen privaten Hütte vorbei gelangt man zu nächster Weggabelung, wo der Schellen-Ursli-Weg am Zwischenposten 3 mit dem „Fernrohr“ links durch kleines Metalltor des Weidezauns ins Tal hinab abzweigt zur Cna. dal Bescher und weiter zur Alp d’Immaz im Val Lainouz, bzw. nordwärts zur Alp Suot auf linker Bachseite des Val Tuoi und wo dessen Wegpräparierung aufhört. Geradeaus weiter führt der ebene Schotterweg nordwärts sanft hinauf zur Alp Suot oberhalb rechter Bachschluchtseite. Bei nachfolgender Weggabelung bleibt man entweder rechts auf unbefestigtem Fahrweg zur Cna.Tuoi, bzw. zum Laj Blau, oder macht kurzen Umweg zur Alp Suot (2018 m) über linke Schotterpiste. Von dort führt der Wanderweg an einem Bach entlang wieder rechts hoch zum Güterweg nordwärts zur Cna. Tuoi. Bei Via Brajà (2055 m), biegt rechts rot-weiß markierter Bergweg ab zur Alp Sura, bzw. nach Marangun. Bei nächster Weggabelung hält man sich links, während die Schotterpiste geradeaus unsteil hinauf führt zum Lai Blau. Inzwischen befindet sich der Güterweg zur Tuoi-Hütte direkt links neben dem La Clozza (P 2108), wo sich eine Furt befindet. Geradeaus beginnt unbefestigter Fahrweg an Höhe zu gewinnen. Links an einem winzigen Steinhaus vorbei erreicht man nun kleine, urige Chamanna Tuoi der CAS-Sektion Engiadina Bassa (2250 m) mit dem Bergroller-Verleih in 2 Std. nach Ortsausgang. Über deren Holzterrasse hinweg beginnt nun rot-weiß signalisierter Bergweg hinauf zur Furcletta (gelbe Wegweiser-Schilder an der Fassade nordwestlicher Hütten-Ecke).
Bergauf begibt man sich nun über Hangwiesen ostwärts zur Gabelung (P 2358) mit Wegweiser, wo es rechts weg über die Hangebene von Murters zum Laj Blau geht (15 min.). Man hält sich links und steigt nordwestwärts zur Geröllebene von Plan Furcletta hinauf mit kleinem Schmelzwasser-Tümpel (P 2539). Weiter weglos über Geröllsteine, aber gut rot-weiß markiert nun hoch zur breiten Furcletta (2735 m), wo sich ein Wegweiser befindet (55 min.).
Bergauf- u. abstieg: Schwierigkeit: T5- / K1-
Trittspuren führen zum Geröll des Nordgratanfangs. Auf diesem anfangs unsteil hinauf erst leicht links haltend, dann nach einem Zwischensattel zur rechten Seite wechselnd. In leichter Kletterei (K1 ---) nun zu einem Felszacken, von wo es steiler wird. Von da ab wechselnd zwischen Kletterei (K1-) diese Stellen suchend und Aufstieg über Schotterschrägen laufend (Trittspuren) hinauf zum Gipfelgrat (1 Std.). Dessen höchster Punkt in seiner Mitte ziert kleine Steinpyramide mit abgebrochenem, sehr schiefen Stockende. An deren Südseite befindet sich hinter einem Stein graue Gamelle mit dem Gipfelbuch.
Abstieg wie Aufstieg (50 min.).
Von der Furcletta hat man im Abstieg ostwärts einen größeren Felsgeröllhang zu überwinden, wo kaum Wegmarkierungen mehr erkennbar sind. Im Zweifelsfall hält man sich links. Danach stößt man auf rot-weiß signalisierten Bergpfad. Dieser gabelt sich jedoch im oberen Val d’Urezzas. Nach rechts gelangt man hinab zu einem Bach, den man überquert zu einer Nordosthangwiese. Dort verliert sich allerdings der Weg und nach dem Bach fehlen weitere Markierungen, so daß man weglos den 25° schrägen Grashang absteigt zu den Hausresten von Marangun d’Urezzas (2280 m). Kurz davor überquert man über Bretter und einer massiven Holzstammbrücke den Aua d’Urezzas dorthin. Neuere Wegsignalisierungen führen auf nördlicher Seite (links) vom Bach dorthin. Von hier beginnt gut erkennbarer und rot-weiß markierter Bergweg hinab durch das Val d’Urezza zur Alpe Urezzas (2111 m) mit dem quadratischen Stall und einem Pultdach-Gebäude östlich daneben (75 min.), wo nach links der Bergweg hoch zum Pass Futschöl abzweigt, bzw. weiter ins Jamtal (Tirol). Von der Alpe folgt man entweder auf dem Güterweg, oder über unsteile Weidewiese (Plan d‘Agl) an dortigen rot-weißen Pflöcken orientierend und abkürzend hinunter zur Fahrweg-Brücke (10 min.). Nach der Brücke beginnt rechts ein rot-weiß markierter Bergweg zur westlichen Uferseite des Baches Tasnan hin. Geradeaus gelangt man auf dem Fahrweg über nächste Brücke über den Tasnan zum Güterweg zwischen Urschai (2108 m) im Norden (Richtung) und Alp Vamala (1987 m) im Süden. Entweder rechts (Wanderweg), oder links vom Tasnan (Fahrweg) nun südwärts zur Ziegenalpe Valmala mit dem Wegweiser (1979 m). Dort zweigt leicht links die Via Alpina (Bergweg) ab nach Ftan. Man läuft von nun an bequem stets unsteil hinab auf dem Güterweg südwärts an privaten Hütten vorbei bis zur Jagdhütte Peidra Schmella, wo man sich an einem Brunnen erfrischen kann. Kurz davor gibt es einen schmalen Steg über den Tasnan zur rechten (westlichen) Bachseite (1636 m), wo rot-weiß signalisierter Wanderweg entlang der Hänge von Graschitsch verläuft. Beim kleinen Steinhüttchen (Reiscia Veglia) beim geschotterten Wendeplatz (1571 m) trifft man auf das Teersträßchen von Ardez, welches bei dortiger nagelneuer Fahrbrücke neben alter Bogenbrücke am Stauwehr endet und in eine Schotterpiste übergeht Richtung Chantschè und weiter nach Ftan (2 Std.). Man läuft ca. 250 m auf diesem Teersträßchen südwärts leicht bergauf bis rechts der Wanderweg, die historische „Strada“ nach Ardez abzweigt (im Winter Schneeschuhroute). Anschließenden Rechtsabzweig nach Clüs, bzw. nach Ardez ignorierend bleibt man auf ehrwürdigem Schotterweg, welcher nun nach Westen dreht zur Ruine von Chanoua, einer ehemaligen Taberne aus dem 9. Jahrhundert, bzw. alten Sust (Herberge) im 18. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Talstraße zwischen Lavin und Scuol um 1867, wonach das Gebäude aufgegeben wurde und begann zu zerfallen (20 min.). Westwärts stets leicht bergab trifft man dann auf befahrbaren Schotterweg (Strada) von P 1507 oberhalb von östlichem Ortsende von Ardez beginnend, welches westwärts nach Bos-cha führt und davor nordwärts drehend bis nach Murtera Dadaint (2145 m) hoch gebaut wurde (Wegweiser zur Chamonna Cler). Auf der Strada nun westwärts eben weiter bis zur Gabelung vor P 1596, wo man sich links hält. Dieser Güterweg bergab trifft dann auf ein Teersträßchen (P 1569) von Ardez kommend. Auf diesem an den „Hexenplatten“ (Schalen- und Zeichensteine im Kalkschiefer aus der Jungsteinzeit mit 100 künstlich geschaffenen, kleinen kalottenförmigen Vertiefungen) vorbei, horizontal Richtung Westen zum schmalen Tobel unterhalb von God Grond. (1564 m). Links biegt dort kurzer Abstecher ab hinab zur Gletschermühle (Muglin da glatsch), einem schmalen, aber tiefen Bach im Fels, über den eine Holzbrücke führt. Auf anderer Brücken- u. Tobelseite führt der Wanderweg wieder hoch zur Teerstraße. Auf dieser wandert man bequem weiter, am Linksabzweig des Pfades bei Sanclinaus vorbei, dann leicht Höhe gewinnend zu den Häusern von Bos-cha (55 min.). Im Ort hält man sich nach dem Brunnen rechts. Weil links die Schotterpiste zur wesentlich tiefer gelegenen Bahnstation von Guarda führt. Auf dem ebenen Teersträßchen nun nordwestwärts bis Pra Mulin, wonach von rechts der Wanderweg von Laret (Plan dal Növ) ankommt (P 1649). Beim Schaumühlenrad knickt das Sträßchen Richtung Südwesten ab zum Gehöft nach Arsüras (1666 m). Oberhalb von diesem beginnt der Ort Guarda (15 min.). Vorbei am Hotel an rechter Straßenseite trifft man auf den Rechts-Abzweig, wo man im Aufstieg links abbog. Weiter zurück wie im Ortszustieg (20 min.).
Teleskopstöcke
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Nr. 3 vom 07.10.2016
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