SW-Grat ab der Fründenhütte via Oeschinenhorn04.07.2026
Routenbeschreibung
Blüemlisalphorn (3661m)
SW-Grat ab der Fründenhütte via Oeschinenhorn
Von der Fründenhütte via Zürcherschnyde-Weg an den Fuss des Un. Oeschinengletscher: Die mit Drahtseilen bestens abgesicherte Querung des Gratausläufers des Fründenhorns sieht von weitem gfürchich aus, ist dann aber auch mit Stirnlampe problemlos machbar. Zwei grosse rote Punkte zeigen den Einstieg.
Nach dem Aufstieg über die Seitenmoräne, erreicht man ein Firnfeld (Steigeisen an), kurz darauf den Gletscher und folgt diesem auf der rechten Seite (Aufstiegsrichtung) bis oberhalb der markanten Spaltenzone. Auf ca. 2'800m quert man auf einem flachen Plateau den Gletscher. Auf der Gegenseite muss nun eine ca. 10 m hohe Felsbarierre (gegen Ende Saison ev. noch etwas höher) überwunden werden. An dieser Stelle wurde die Route vor ein paar Jahren aufgrund des Gletscherschwundes umgelegt. Bei den Bildern im Anhang stimmt somit nicht mehr die grüne Route (Variante früher) sondern die rote Route. Die Stelle ist mit 3 oder 4 Bohrhaken gut abgesichert. Der Einstieg ist mit einem grösseren, gelben Punkt markiert. Es handelt sich hierbei um die klettertechnische Schlüsselstelle der gesamten Route (2 Züge ca. IV). Hat man den oberen Stand erreicht (mit Maillon, Abseilen wäre daher möglich) quert man mehr als hundert Meter horizontal, zwischenzeitlich sogar leicht absteigend nach links um wieder mit der ursprünglichen Route zusammenzutreffen (einige gelbe Punkte, welche aber vor allem so gemalt sind, dass sie beim Abstieg gesehen werden könnten).
Nun geht man einige Meter oberhalb der Felswand über Schutt und Felsbänder ca 200m nach li (Norden) und erreicht ein grosses Schuttfeld; dort aufsteigend sind (wie fast überall auf der Route) Wegspuren zu erkennen.
Beim Erreichen eines hellen Felswändchens stiegen wir darunter entlang nach re, um es dann nach ca 50m in leichter Kletterei (II-) nach li zu überwinden. Nun sieht man direkt über sich markante Felstürme, zu denen man über Bänder und Schutt kraxelt. Dieses plattige und schuttige Gelände ist im Aufstieg nicht schwierig, aber ausgesetzt. Im Abstieg heikel. Dort Weg nach re zu "Quelle" (Schmelzwasserbächlein?) und gleich darauf in Kehre nach li weiter hoch, wo man dann die Schulter unterhalb des eigentlichen Grats erreicht (im oberen Bereich einzelne ältere rote Punkte, nicht durchgehend).
Der Grat ist häufig ein Schuttrücken, meist auf zwei Füssen, ab und zu die Hände gebrauchend zu erklimmen. Unterhalb einer nächsten Felsstufe, auf der Höhe der Seraczone kann man je nach Schneelage den Grat gegen li verlassen und den Ob. Oeschinengletscher erreichen, häufig wohl besser über Felsen weiter nach oben bis auf das Firnfeld und dann erst unterhalb des Gipfelaufbaus des Oeschinenhorns (je nach Lust "mitnehmen"; über die Gipfelfelsen, kurze Stellen III, plattig, schlecht sicherbar). Wird das Öschinenhorn bestiegen, so ist es entgegen der Angaben im SAC-Tourenportal wohl besser den Gipfelaufbau auf der Aufstiegsroute wieder abzusteigen und so auf den Gletscher zu gelagen. Die Überschreitung entlang des Grates ist Stand Juli 2026 kaum mehr möglich, resp. der Grat bricht am Schluss ca. 30 m senkrecht auf den Gletscher ab.
Die nun folgenden Aufschwünge am horizontalen Gratstück lassen sich bei guter Firnlage problemlos etwas oberhalb des Bergschrundes auf dem steilen Gletscher westlich umgehen. Der Grat wird dann erst etwas nördlich von Punkt 3470 wieder betreten. Dem SW-Grat folgend (einige Stellen II + III, meist aber Geh- und Kraxelgelände) zum Gipfel der Blümlisalp aufsteigen. Bei der schwierigsten Stelle (Kamin ca. 3c) hat es unterhalb und oberhalb einen BH-Stand.
Allgemein befindet man sich auf der ganzen Tour hauptsächlich in brüchigem Fels. Die Kletterschwierigkeiten sind zwar nicht sehr fordernd, die Sicherungsmöglichkeiten sind aber auf der ganzen Route sehr bescheiden bis unmöglich. Im Abstieg ist die Route vor allem im Bereich 3000 - 2800 m aufgrund der schuttigen und abwärts geschichteten Platten heikel. Bei Wassereis auf den Felsen ist die Route sehr heikel!
Nach dem Aufstieg über die Seitenmoräne, erreicht man ein Firnfeld (Steigeisen an), kurz darauf den Gletscher und folgt diesem auf der rechten Seite (Aufstiegsrichtung) bis oberhalb der markanten Spaltenzone. Auf ca. 2'800m quert man auf einem flachen Plateau den Gletscher. Auf der Gegenseite muss nun eine ca. 10 m hohe Felsbarierre (gegen Ende Saison ev. noch etwas höher) überwunden werden. An dieser Stelle wurde die Route vor ein paar Jahren aufgrund des Gletscherschwundes umgelegt. Bei den Bildern im Anhang stimmt somit nicht mehr die grüne Route (Variante früher) sondern die rote Route. Die Stelle ist mit 3 oder 4 Bohrhaken gut abgesichert. Der Einstieg ist mit einem grösseren, gelben Punkt markiert. Es handelt sich hierbei um die klettertechnische Schlüsselstelle der gesamten Route (2 Züge ca. IV). Hat man den oberen Stand erreicht (mit Maillon, Abseilen wäre daher möglich) quert man mehr als hundert Meter horizontal, zwischenzeitlich sogar leicht absteigend nach links um wieder mit der ursprünglichen Route zusammenzutreffen (einige gelbe Punkte, welche aber vor allem so gemalt sind, dass sie beim Abstieg gesehen werden könnten).
Nun geht man einige Meter oberhalb der Felswand über Schutt und Felsbänder ca 200m nach li (Norden) und erreicht ein grosses Schuttfeld; dort aufsteigend sind (wie fast überall auf der Route) Wegspuren zu erkennen.
Beim Erreichen eines hellen Felswändchens stiegen wir darunter entlang nach re, um es dann nach ca 50m in leichter Kletterei (II-) nach li zu überwinden. Nun sieht man direkt über sich markante Felstürme, zu denen man über Bänder und Schutt kraxelt. Dieses plattige und schuttige Gelände ist im Aufstieg nicht schwierig, aber ausgesetzt. Im Abstieg heikel. Dort Weg nach re zu "Quelle" (Schmelzwasserbächlein?) und gleich darauf in Kehre nach li weiter hoch, wo man dann die Schulter unterhalb des eigentlichen Grats erreicht (im oberen Bereich einzelne ältere rote Punkte, nicht durchgehend).
Der Grat ist häufig ein Schuttrücken, meist auf zwei Füssen, ab und zu die Hände gebrauchend zu erklimmen. Unterhalb einer nächsten Felsstufe, auf der Höhe der Seraczone kann man je nach Schneelage den Grat gegen li verlassen und den Ob. Oeschinengletscher erreichen, häufig wohl besser über Felsen weiter nach oben bis auf das Firnfeld und dann erst unterhalb des Gipfelaufbaus des Oeschinenhorns (je nach Lust "mitnehmen"; über die Gipfelfelsen, kurze Stellen III, plattig, schlecht sicherbar). Wird das Öschinenhorn bestiegen, so ist es entgegen der Angaben im SAC-Tourenportal wohl besser den Gipfelaufbau auf der Aufstiegsroute wieder abzusteigen und so auf den Gletscher zu gelagen. Die Überschreitung entlang des Grates ist Stand Juli 2026 kaum mehr möglich, resp. der Grat bricht am Schluss ca. 30 m senkrecht auf den Gletscher ab.
Die nun folgenden Aufschwünge am horizontalen Gratstück lassen sich bei guter Firnlage problemlos etwas oberhalb des Bergschrundes auf dem steilen Gletscher westlich umgehen. Der Grat wird dann erst etwas nördlich von Punkt 3470 wieder betreten. Dem SW-Grat folgend (einige Stellen II + III, meist aber Geh- und Kraxelgelände) zum Gipfel der Blümlisalp aufsteigen. Bei der schwierigsten Stelle (Kamin ca. 3c) hat es unterhalb und oberhalb einen BH-Stand.
Allgemein befindet man sich auf der ganzen Tour hauptsächlich in brüchigem Fels. Die Kletterschwierigkeiten sind zwar nicht sehr fordernd, die Sicherungsmöglichkeiten sind aber auf der ganzen Route sehr bescheiden bis unmöglich. Im Abstieg ist die Route vor allem im Bereich 3000 - 2800 m aufgrund der schuttigen und abwärts geschichteten Platten heikel. Bei Wassereis auf den Felsen ist die Route sehr heikel!
2-3 Friends und einige Keile...aber gute Sicherungsmöglichkeiten sind sehr rar.
Verhältnisse zu dieser Route
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Verhältnismeldungen auf Partner-Portalen
Tourenberichte von Camptocamp.org
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Blüemlisalphorn (3661m)
SW-Grat ab der Fründenhütte via Oeschinenhorn
Karte

