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Gipfel: Rauher Kopf, 3101 m

AndréTT

Route: Bielerhöhe – Westuferweg - Wiesbadener Hütte – P 2532 – P 2675 – Rauhkopfgletscher – Rauhkopfscharte – Rauher Kopf – Rauhkopfscharte – Rauhkopfgletscher – P 2675 – Radsattel – Radschulter - Hohes Rad – Radschulter - Bielerhöhe

Bielerhöhe – Westuferweg - Wiesbadener Hütte – P 2532 – P 2675 – Rauhkopfgletscher – Rauhkopfscharte – Rauher Kopf – Rauhkopfscharte – Rauhkopfgletscher – P 2675 – Radsattel – Radschulter - Hohes Rad – Radschulter - Bielerhöhe
Alpine Wanderung
1510 m
12.5 Stunden
Anfahrt:
Von Bludenz kommend die B 180 ins Montafon. Immer geradeaus Richtung Silvretta-Hochalpstraße die B188 bis Partenen. Ab dann in vielen Serpentinen mautpflichtig hinauf zur Bieler Höhe am Silvretta-Stausee (2037 m). An rechter Straßenseite gibt es einen geteerten Parkplatz vor der westlichen Staumauer mit einem öffentlichen WC. Davor an linker Straßenseite gibt es eine weitere Parkbucht. Bei der östlichen Staumauer auf Tiroler Seite gibt es noch einen größeren Parkplatz.
Route (Schwierigkeit: WS / K2- / T6-):
Man läuft vom westlichen Parkplatz über westliche (große) Staumauer südwärts zum Westuferweg unterhalb der Lobspitzen entlang zum südöstlichen Ende des Silvretta-Stausees, wo die Ill in diesen hinein mäandert. Davor passiert man am Rechtsabzweig des Wanderweges ins Klostertal vorbei, auf dem man auf dem Rückweg hier wieder ankommt. Weiter geradeaus auf dem Westuferweg überquert man den reißenden Klostertaler Bach über eine breite Brücke. Nach 50 min. gelangt man zum Rechtsabzweig des Güterwegs zur Klostertaler Hütte (P 2089). Oberhalb des südlichen See-Endes trifft man nach einer befahrbaren Brücke auf den Ostuferweg. Nach 50 min. gelangt man zum Rechtsabzweig des Güterwegs zur Klostertaler Hütte (P 2089). Oberhalb des südlichen See-Endes trifft man nach einer befahrbaren Brücke auf den Ostuferweg. Nun wandert man auf rot-weiß markiertem Güterweg südwärts ins Ochsental hinauf zur DAV-Hütte der Sektion Wiesbaden (70 min.). Den Standort gibt es bereits seit 1903 (2443 m). 1925 gab es einen Erweiterungsbau. Zwischen 1984 und 1989 erfolgte eine umfangreiche Sanierung, so dass es seitdem dort eine Übernachtungskapazität von 200 gibt. Beim Wegweiser vor ehemaligem Zollhäuschen schlägt man links ein auf den blau-weiß signalisierten Sommerweg Richtung Bieler Höhe über den Radsattel. Man steigt anfangs auf in 5 min. zum Wegweiser (2510 m), wo nach rechts alpiner Steig abzweigt zur Jamtalhütte über die Tiroler Scharte und nach rechts der Querweg zur Bielerhöhe. Man bleibt geradeaus und läuft nordwärts bis zu einem flachen kleinen See (P 2532) in 50 min. Dort verläßt man den blau-weiß markierten Steig und läuft weglos unproblematisch anfangs über sandiges, grasiges, später kleingerölliges Material ehemaliger Endmoräne an 5 kleinen Schmelzseen vorbei in östliche Richtung. Hin und wieder trifft man auf Steinmandl. Nach 70 min. beginnt man hinterm Seelein (P 2675) an auf dem ca. 25° geneigten Rauhkopfgletscher hinauf zu steigen. Man peilt obere Scharte an, dabei hält man sich links (in Aufstiegsrichtung gesehen). Wenige Spalten umkurvt man. Nach 30 min. erreicht man das Geröllfeld bogenförmiger Rauhkopfscharte (2991 m) ohne auf Randkluft zu treffen. Bei der orangenen Kunststoffstange kann man seine Steigeisen und Pickel deponieren. Es beginnt nun die Kraxelei über den Südwestgrat. Dabei hält man sich stets links. Anfangs durch eine unübersehbare, steile, sandige Felsrinne hinauf (Trittspuren sichtbar). Danach klettert man durch kurzen, breiten Felskamin zum Grat. Anschließend bleibt man links und sucht sich durch viel bröseliges Blockgestein seinen Weg an einem Vorgipfel vorbei zum Hauptgipfel (20 min.). Seit 1.10.2016 steht dort neben einem Vermessungsstein das kleine Gipfelkreuz aus raffiniert zusammengeschraubten Alu-Profilen. In der Kunststoffschachtel am Mast befindet sich kleines Gipfelbuch.
Abstieg:
Auf gleichem Weg zurück in 1¾ Std. bis zum flachen See (P 2532). Von dort weiter auf dem alpinen Steig Richtung Radsattel. Beim Linksabzweig des Sommerweges zur Wiesbadener Hütte (Wegweiser, 2540 m) hält man sich rechts (5 min.) und steigt in Serpentinen in 20 min. auf den Radsattel hinauf (Vorarlberger Seite). Von hier kann man einen Abstecher (10 min. hin und zurück) unternehmen zum Piz 6R (P 2701) mit dem (inzwischen dritten) Gipfelkreuz vom 19.7.2018 der Leopoldschule in Altshausen. Vom Radsattel läuft man nun auf Tiroler Seite über viel Blockgestein durch eine Geröllmulde zur Radschulter (2690 m). Rote Strichmarken auf einigen Steinen bieten Orientierung (30 min.). Beim dortigen Wegweiser biegt man links ab und beginnt auf sichtbaren Steig den Aufstieg in die Ostflanke. Dabei folgt man wenigen roten Strichen und Punkten zum Grat (35 min.). Auf diesem dann wenige Meter nordwärts zum nahen Holzkreuz, welches im August 1961 errichtet wurde.
Abstieg:
Wie aufgestiegen wieder hinunter zur Radschulter (30 min.). Von hier balanciert man nun in nördliche Richtung hinab in nächste Geröllmulde. Einige Steinmandl und blau-weiße Markierungen lenken da durch. Links vorbei einem Kreuz (P 2387) stößt man dann auf die nördlichen Hänge mit Heidelbeersträuchern und erblickt den östlichen Staudamm. Nach 100 min. hat man diesen erreicht. Über diesen entlang zum Berggasthaus „Piz Buin“ und weiter zum westlichen Parkplatz an der westlichen Staumauert (25 min.).
Wer sich den „Umweg“ über das Hohe Rad sparen will, kann ab dem Radsattel durch das Bieltal nordwärts absteigen (2 Std.).
Steigeisen, Pickel
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Nr. 1 vom 20.09.2018
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